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Testfazit: Teufel Theater 500

Inhaltsverzeichnis

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Downfiring-Bassreflexport der Teufel

Downfiring-Bassreflexport der Teufel

Ja, die Teufel Theater 500 ist eine Spaßbox – im Wortsinne. Sie macht Laune! Sie ist aber keinesfalls ein Blender, sondern lässt ihren Besitzer in so mancher Disziplin eindrucksvoll erahnen, wie sich HiFi eine bis zwei Preisligen höher „so anfühlt“. Das gilt insbesondere für den Bassbereich, der in Tiefgang, Druck und Präzision zahlreiche Lautsprecher höherer Preisklassen das Fürchten lehren dürfte. Es gilt auch für den erstaunlich feinzeichnenden und gut auflösenden Mitteltonbereich, der bruchlos an den Bass angebunden ist. Die Bühnenbreite und Ortbarkeit der Schallquellen auf der horizontalen Linie bekommt man in dieser Klasse ebenfalls selten vor Ohr geführt, während auf der Bühne „nach hinten raus“ nicht sehr viel Luft ist. Im Hochton zeigt sich die Theater 500 nicht ganz so feinzeichnend und je nach Lautstärke auch etwas schwankend in der Charakteristik.

Ich würde die Teufel Theater 500 jedem ans Herz legen, der bisher in Sachen HiFi einen jahre- oder jahrzehntelangen Investitionsstau hatte und schon länger nach Möglichkeiten schielt, seine Anlage zu „pimpen“. Übrigens – ich habe über die Theater 500 auch ein paar Film-DVDs genossen: Fürs Heimkino sind sie ebenfalls eine tolle Wahl, denn sie machen gerade bei Geräuscheffekten richtig Druck – und damit Vergnügen.

Steckbrief Teufel Theater 500:

  • Bass und Tiefbass satt, aber nicht überzeichnet. So, wie es muss: Druck und Kontrolle, staubtrocken und präzise. Für 900 Euro habe ich das woanders selten so gut gehört.
  • Sehr schönes, feinzeichnendes, nie aufdringlich oder „wellig“ erscheinendes Mittenband. Stimmen und akustische Instrumente werden ausgesprochen natürlich und tonal neutral wiedergegeben.
  • Im Obertonbereich wird im Vergleich zu den anderen Frequenzlagen etwas weniger an Klarheit und Feinzeichnung geboten. Auch schwankt dessen Charakteristik je nach Lautstärke.
  • Grobdynamisch und feindynamisch mindestens eine Preisklasse über den Erwartungen spielend: Kommt bei Lastwechseln „gut aus dem Quark“, kann aber durchaus auch fein säuseln.
  • Breite, sehr präzise aufgelöste Stereobühne mit guter Mittenmanifestation. Die Bühne beginnt auf der Grundlinie und wirkt „nach hinten raus“ eher limitiert. Das können andere besser.
  • Einfache, aber solide Verarbeitung.

Fakten:

  • Modell: Teufel Theater 500
  • Konzept: Dreiwege-Bassreflexlautsprecher mit Downfiring-Bassreflexöffnung
  • Preis: 899,99 Euro
  • Maße & Gewicht: 104,6 cm x 20 cm x 29,3 cm (HxBxT), 20,43 kg/Stück
  • Nennimpedanz: 4-8 Ohm
  • Kennschalldruck: 88 dB (2.83 V / 1 m)
  • Ausführungen: Schwarz, Frontabdeckung: Schwarz oder Grau
  • Sonstiges: Bi-Wiring-Terminal
  • Garantie: 12 Jahre

Vertrieb:

Lautsprecher Teufel GmbH
Budapester Straße 44 | 10787 Berlin
Telefon: +49(0)30–300930-0
E-Mail: info@teufel.de
Web: www.teufel.de

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Test: Teufel Theater 500 | Standlautsprecher

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Rega Planar 3 Tonabnehmer: Rega Exact

Digitale Quellen: CD-Player: C.E.C. CD 5 Streamer: HiFiAkademie Stream6mini Computer/Mediaplayer: Marantz PM7000N

Vollverstärker: Hegel H90, Tsakiridis Aeolos+

Vorstufen: Hochpegel: Abacus Preamp 14, Audreal XA-3200MK2 Phonoverstärker: Pro-Ject Phonobox DS+

Endstufen: Audreal MS-3 (Röhren-Monos), Valvet E2

Lautsprecher: ProAc Response DT8, Harbeth 30.1, Nubert nuPro A-100, Quadral Rondo

Mobiles HiFi: iPod classic 5 160GB mit Pro-Ject Dock-Box S digital

Kabel: Lautsprecherkabel: StudioConnections Reference NF-Kabel: Audioquest Evergreen, in-akustik Premium Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII (Coax), Oehlbach XXL Serie 80 (Toslink)