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Test-Fazit: Teufel Real Z

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: Teufel Real Z

Ihren klanglichen Anspruch haben die Berliner Teufel mit dem Kopfhörer Real Z (auf Amazon ansehen) locker erreicht. Mit einer tonalen Charakteristik, die eher als luftig, fein, analytisch und präzise durchgeht denn als fett, mächtig oder mit besonders gewaltiger Dynamik prahlend, ist der Real Z für Hörer gedacht, die es einerseits gern detailreich und transparent mögen, andererseits aber auch den bloßen Musikspaß nicht missen wollen. Überaus hell und ohne inhärenten Grundton aufgenommenem Musikmaterial bekommt das vielleicht nicht so gut, aber das ist nicht die Schuld des Teufels, sondern des Soundingenieurs.

Teufel Real Z

Besonders gut gefällt mir saftig aufgenommener Rock, Big-Band-Stoff und fetzig gespielter Funk, also alles, was abgeht und schon von sich aus ordentlich Energie transportiert. Die transparente Gangart des Teufel Real Z mit dem klar definierten Raum ist dabei immer nah an der Wahrheit, addiert keine eigene emotionale Färbung. Gut so! Übrigens „kann“ der Real Z schon gut mit jedem portablen Abspielgerät, mit dem ich ihn getestet habe, aber er profitiert auch deutlich von einer qualitativ hochwertigen DAC/Verstärkerlösung wie beispielsweise dem ifi iDSD nano (auf Amazon ansehen) oder gar dem Meier Audio Corda Classic. Wert ist er es allemal, so bedient zu werden.

Der Teufel Real Z …

  • ist tonal über alles minimal schlank abgestimmt, wofür vor allem die leichte Zurückhaltung im Grundton und unteren Mittelton verantwortlich ist.
  • liefert ganz unten rum genug Druck und akustisches Fundament, um die tonale Balance immer angenehm zu gestalten, übertreibt es aber nicht mit dem Bass, der qualitativ auf der präzisen bis „halbtrockenen“ Seite angesiedelt ist.
  • besitzt einen eher klaren, transparenten denn warmen Mittelton, der Stimmen mit viel Liebe zum Detail präsentiert.
  • wirkt insgesamt luftig und offen, lässt aber, wie gesagt, nichts an Fundament vermissen.
  • löst preisklassenbezogen hoch auf und zeigt viele Details.
  • schränkt die Grobdynamik zwar nicht wirklich ein, fokussiert aber – wohl auch seiner tonalen Abstimmung geschuldet – mehr auf die liebevolle Behandlung feindynamischer Abstufungen.
  • stellt die Raumgröße ohne Übertreibungen, aber auch ohne merkliche Einschränkungen dar. Es bleibt immer genug Luft zwischen den Instrumenten und Akteuren auf der Bühne – wenn sie denn auf der Aufnahme vorhanden ist.
  • dämmt Außengeräusche nur mäßig besser als der Aureol Real und lässt immer noch merklich Musik nach außen entweichen – als Kompromiss aber schlägt er sich gut.
  • ist hochwertig verarbeitet und mit sehr guten Materialien ausgestattet.
  • hat einen bequemen Sitz und lässt viel Luft um die Ohren.

Fakten:

  • Konzept: halboffener, ohrumschließender Kopfhörer
  • Preis: 179,99 Euro
  • Nennimpedanz: 50 Ohm
  • Empfindlichkeit: 102 dB/V (+/- 4 dB bei 1 kHz)
  • Nettogewicht: 200 g
  • Ausführungen: Schwarz oder Braun
  • Sonstiges: zwei abnehmbare Kabel ( 1,3 m und 3,0 m), 3,5-mm-Klinke, 6,35-mm-Klinkenadapter, Transporttasche
  • Garantie: 24 Monate

Hersteller & Vertrieb:

Lautsprecher Teufel GmbH
Telefon: 030 – 300 9 300
eMail: info@teufel.de
Web: www.teufel.de

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Test: Teufel Real Z | Kopfhörer

  1. 3 Test-Fazit: Teufel Real Z

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Pro-Ject Phono Box RS (MM/MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC SCM19, Argon Audio Forte A5, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless, Sony WF-1000XM3

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Norma Audio IC2 Speaker, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 905-Silver & Reference 7NX-705, Norma Audio IC2 Interconnect, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m