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Test Hifi Standlautsprecher Elac FS 67 FS67 Technik Test-Bericht Stereo

Inhaltsverzeichnis

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Äußerliches & Technik

elac fs 67

Bei aller Schlichtheit des Designs (die Hingucker sind in erster Linie wohl die metallenen Treiber, zu denen ich später noch mal kommen werde): In Sachen Verarbeitung kann man der kleinen Elac eigentlich nicht groß am Zeug flicken. elacKlar, Echtholz-Furnier ist nicht – aber die „Schwarz Matt Dekor“-Oberfläche schlägt sich sowohl haptisch als auch bei näherem Hinsehen gar nicht mal so schlecht, wie ich finde. O.k. – als Festival für die Sinne geht sie freilich nicht durch, keine Frage. Aber ein Fan von in dieser Preisklasse häufig vorzufindender Plastikfolie in Holz-Optik bin ich ebenfalls nicht gerade, insbesondere an den Kanten sieht das bisweilen eher pfui als hui aus – obwohl sich in den letzten Jahren da auch grundsätzlich was zum Besseren gewandelt hat, wenn mich nicht alles täuscht.

elac fs 67

Aber auch die Art, wie die Treiber montiert sind – nämlich passgenau und bündig -, gibt keinen Anlass zur Klage. Da habe ich, selbst in vierstelligen Preisgefilden, schon anderes gesehen. Passend dazu fügt sich auch der Sockel spaltmaßminimal ans Gehäuse. Zu guter Letzt sorgen die abgeschrägten Längsseiten der Front für einen gewissen zusätzlichen optischen Pfiff, haben aber freilich auch einen „ernsthaften“ Hintergrund: Helfen sie doch Störeinflüsse durch sogenannte „Kantenbrecher“ (an den Kanten von Lautsprechern können aufgrund von Beugung regelrechte Phantomschallquellen entstehen, die dann mit dem eigentlichen Signal interferieren) im Zaum zu halten.

Unverständlich ist für mich allerdings, warum man so wenig Luft um die eng beieinanderliegenden Buchsen des Lautsprecherterminals gelassen hat – ungehemmtes Vergnügen wird da bei (ab und an sicherlich mal vorkommenden) Konstellationen aus Kabelschuhen plus dicken Fingern wohl eher weniger aufkommen …

elac fs 67

Die FS 67 ist übrigens das kleinste Standlautsprecher-Modell, bei dem die von Elac entwickelte Aluminium Sandwich Membran (wenn auch nicht die höherwertige „Kristallausführung“, vergleiche Hörbericht Elac FS 247 aus April 2008) zum Einsatz gelangt: Die Membranen der beiden 14cm-Konusse bestehen aus einer 0,2mm „dicken“ Aluminiumschicht, die jeweils mit einem darunter liegenden Konus aus Zellstoff verklebt worden ist. Im Vergleich zu Lösungen aus reinem Papier oder Alu, sollen sich diese Treiber durch eine geringere Neigung zu Partialschwingungen, ein verbessertes Großsignalverhalten und eine – bei überschaubaren Resonanzen – relativ gleichmäßige Übertragung bis 3kHz auszeichnen.

elac fs 67

Gemeinsam verantworten beide Sandwich-Treiber den Frequenzbereich unterhalb von 500Hz. Über dieser Marke übernimmt der obere der beiden Treiber (und zwar hoch bis 2.200Hz) die Hauptarbeit mit dem Ziel, die Mittenwiedergabe nicht über zwei Treiber zu stark zu bündeln. Neu ist hierbei (wie auch bei der deutlich aufwändigeren FS 247), dass bei dieser Anordnung die Mitteltonabstrahlung ein wenig nach oben (vom Fußboden weg) gerichtet ist und nicht, wie bei bisherigen Lösungen, nach unten.

Für die Wiedergabe oberhalb von 2.200 Hz hat’s bei der Elac FS 67 dann eine 25mm-Seidengewebekalotte, die antriebsseitig mit einem Neodym-Magneten ausgestattet ist und mittels Ferrofluid und einem zusätzlichen Kühlkörper auf der Rückseite vor Hitzeschäden bewahrt werden soll.

elac-fs-67

Kein Beau: Der Hochtöner von hinten …

Zudem ist die FS 67 grundsätzlich mit einem bei zu hohen Lautstärkepegeln einsetzenden und sich selbst wieder zurückstellenden Überlastschutz abgesichert.

Test: Elac FS 67 | Standlautsprecher

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