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Test-Fazit: Octave V 40 SE

Inhaltsverzeichnis

  1. 5 Test-Fazit: Octave V 40 SE

Wie soll ich ein Gerät wie den Octave V 40 SE zusammenfassend beschreiben? Als Röhrenverstärker für Leute, die sich nie an einen Röhrenverstärker herangetraut haben? Weil der Octave V 40 SE robust und betriebssicher ist? Weil er nicht wie ein Röhrenverstärker klingt, sondern einfach wie ein sehr neutraler, sehr schneller und hochauflösender Verstärker, der nun mal mit Röhren funktioniert?

Octaven V 40 SE

Egal, für den Octave Audio V 40 SE spricht:

  • die einfache Bedienbarkeit und hohe Betriebssicherheit,
  • die hervorragende Verarbeitung,
  • dass die Netzteilverstärkung „Black-Box“ oder alternative Endröhrensätze ein „Kann“, aber kein „Muss“ sind,
  • dass das Experimentieren mit verschiedenen Röhrensätzen unkompliziert ist und sehr spannend sein kann,

… und vor allem sein Klangbild:

  • Tonal gibt sich der V 40 SE neutral „bis zur Selbstverleugnung“. Dieser Amp ist keine mit bunten Farben malende Röhre. Was zu loben ist, denn hierdurch versteht er es, die Vorzüge guter Aufnahmen klar rüberzubringen – statt nach eigenem Gusto interpretierend einzugreifen.
  • Dem Bass fehlt der letzte Druck, er gibt sich etwas sanft. Gleichwohl versteht es der Octave, Bassimpulse unmittelbar und glaubhaft in den Raum zu setzen, Kontrabässe besitzen Kontur und Volumen.
  • Der Octave V 40 SE spielt sehr schnell und dynamisch – und neigt gleichwohl nicht zu Aufdringlichkeiten oder Härten.
  • Die optionale Black-Box lässt den Bassbereich insgesamt etwas schlanker, aber konturierter werden. Die Abbildung großer (Aufnahme-)Räume gerät souveräner.
  • Der Octave V 40 ist gerüstet für Experimente mit unterschiedlichen Endröhren. Mit einer KT 88-Bestückung wird dem Klangbild beispielsweise etwas mehr Wärme verliehen – es gibt sich geschmeidig, dabei aber nicht schmeichlerisch. Und die Stimmwiedergabe gelingt ausnehmend verführerisch.

Octave V 40 - Power

Fakten:

  • Vollverstärker Octave V 40 SE
  • Kategorie: Röhren-Vollverstärker
  • Preis: 3.700 Euro
    (Black-Box: 770 Euro; Aufpreis KT 88 anstelle EL 34: 340 Euro)
  • Maße & Gewicht: 410 × 150 × 415mm (B×H×T), 18 kg
  • Farbe: Schwarz oder Silber
  • Anschlüsse: fünf Hochpegeleingänge, ein Pre-Out geregelt, ein Record Ausgang (alle Cinch), ein Lautsprecherausgang
  • Leerlaufleistungsaufnahme: 400 Watt bei Volllast, 130 Watt im Normalbetrieb, 20 Watt im Ecomode
  • Sonstiges: Bypass-Funktion, Ecomode, Gitter-Vorspannung für jede Röhre separat einstellbar, Anschluss für optionale Netzteilverstärkung
  • Garantie: 3 Jahre

Hersteller:

Octave Audio
Industriestraße 13 | 76307 Karlsbad
Tel. 07248 – 32 78
eMail: hofmann@octave.de
Web: www.octave.de

Test: Octave Audio V 40 SE | Vollverstärker

  1. 5 Test-Fazit: Octave V 40 SE

Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: stst Motus 2 Tonarm: stst Vertex Tonabnehmer: Zyx Yatra

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Antelope Zodiac+, North Star Design Supremo CD-Player: North Star Design CD-Transport (Laufwerk)

Vorstufen: Hochpegel: EAR Yoshino 868 mit NOS-Röhren Phonoverstärker: Musical Fidelity MX-VYNL

Endstufen: Bryston 4B³

Lautsprecher: Valeur Audio Micropoint 4 SE, Genelec 8020

Kopfhörer: AKG K702, AudioQuest Nighthawk, Beyerdynamic T 51p, fabulous earphones Basic Dual Driver, Sennheiser HD8 DJ

Kopfhörerverstärker: Opera Consonance Cyber 20 mk2, SPL Phonitor mini

Kabel: Lautsprecherkabel: Cardas Clear Light NF-Kabel: Cardas Clear Light Digitalkabel: AudioQuest Coffee

Rack: Lovan Sovereign, Tiglon TMB-10E (Gerätebasis)

Zubehör: Stromfilter: Audioplan FineFilter S, Mehrfachsteckdose PowerStar S, Gerätefilter PowerPlant S, Netzleitungen PowerCord

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 17 m² Höhe: 2,6 m

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