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Adam Audio / Hoerzone

Test-Fazit Scheu Analog Cello

Inhaltsverzeichnis

  1. 5 Test-Fazit Scheu Analog Cello

Der „kleine“ Plattenspieler von Scheu Analog bietet eine moderne, ansprechende Optik, eine tadellose Verarbeitung – und technisch einige Erbstücke vom größeren Modell, dem Premier. Ein Sparplayer ist der Cello jedenfalls nicht. Klanglich hat er mich gerade in der standardbestückten Variante mit dem Rega 250er Tonarm und dem MM-System Ortofon Super OM10 angesprochen – zu meiner eigenen Verwunderung.

Man darf Frau Scheu wohl ein glückliches Händchen bei der Abstimmung unterstellen:

  • Der Cello klingt tonal ausgewogen und breitbandig – die Frequenzextreme werden nicht unterschlagen.
  • Der Bassbereich zeigt sich mit Pep versehen, schön definiert und rechtschaffen tief.
  • Der Übergang Bass/Mitten ist bruchlos und mulmfrei; der Mittenbereich befindet sich eher auf der wärmeren Seite von Neutral, jedenfalls tönt er nicht überpräsent oder gar hell.
  • Der Hochton gibt sich offen, deutlich und härtefrei. Mehr Feinzeichnung / Auflösung ist machbar.
  • Die Bühne beginnt auf der Grundlinie zwischen den Lautsprechern, wird schön breit aufgefächert und die Tiefenstafflung geht so in Ordnung. Was gefällt, ist die gute Ausleuchtung des Raumes bis in die Ecken.
  • Die Lokalisationsschärfe ist gut, wenngleich schon präziseres vernommen wurde.
  • Die Grobdynamik wird besser beherrscht als die Feindynamik.
  • Dem Scheu Cello gelingt insgesamt eine sehr rhythmische und ansteckende Musikwiedergabe.

Scheu Analog Cello

Fakten:

  • Produkt: Scheu Analog Cello / ausgestattet mit Rega 250 Tonarm & Ortofon Super OM10 MM-Pickup
  • Farben: Zarge schwarz oder transparent
  • Preis: 1.150 Euro
  • Konzept: Zarge und Plattenteller aus Acryl / invertiertes Lager / kollektorloser, PLL-geregelter Gleichstrommotor / String-Antrieb
  • Geschwindigkeiten: 33 1/3 und 45 U/min
  • Stellfläche: circa 43 x 34cm (B x T)
  • Gewicht: 7 kg
  • Sonstiges: optionale Staubschutzabdeckung 195 Euro / Austausch-Armboard 25 Euro / Sondermodell „Blue Cello“ mit Jelco S-Arm und Denon DL-103 Bestückung 1.790 Euro
  • Hersteller und Vertrieb:
    Web: www.scheu-analog.de
    eMail: ulla@scheu-analog.de
    Tel. +49 (0)212-380 858 30
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Lindemann Audio

Test: Scheu Analog Cello | Plattenspieler

  1. 5 Test-Fazit Scheu Analog Cello

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Luxman DA-06 Musikserver: Innuos Zenith Mk3, Audiodata MusikServer MSII Streamer: Auralic Aries Computer/Mediaplayer: HP Notebook mit JRiver

Vollverstärker: Unison Research Triode 25

Vorstufen: Hochpegel: Pass XP-12 Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN

Endstufen: Pass X250.8 (Stereo)

Lautsprecher: Blumenhofer Acoustics Gran Gioia 2x10

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: Boaacoustic Silver Actinium, fis Audio Studioline, Ascendo Tri-Wire-Kabelsatz, Dynamikks Speakerlink, Ecosse ES 2.3, Zu Audio Libtec NF-Kabel: Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, fis Audio Premiumline Lifetime, Ecosse, Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Black Magic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 40 m² Höhe: 2,45 m