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Test Hifi Röhren-Phono-Vorstufe Fonel MC Symphony – Übertrager

Inhaltsverzeichnis

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Technik

Fonels Phonoentzerrer ist ein Full-Size-Gerät, sprich, es weist ganzes Rackmaß auf und ist mit 33,5cm auch ziemlich tief. Dass er auch schwer ist, dachte ich mir schon; seit ich des Kollegen Jörgs CD-Spieler mal in der Hand hatte, bin ich nicht mehr so leicht zu überraschen – 12,4kg wiegt der Symphony. Und dabei sieht er gar nicht so martialisch aus. Die hohe Masse hat vornehmlich zwei Gründe: Zum einen ist der Netztrafo sehr üppig geraten – mancher Vollverstärker käme damit wohl gut klar – zum anderen ist das Gehäuse des Pre aus gefrästen Stahlplatten gefertigt, und nicht etwa aus so ’nem leichten Alu-Zeugs … Der Hersteller verspricht sich hiervon einerseits Einstreusicherheit und zum anderen Schutz vor Mikrophonieeffekten.

Von vorn betrachtet sind die typischen Holzlippen zu sehen, in Mahagoni, Nussbaum oder Esche sind die zu haben:

Fonel Symphony: Logo

Fonel Symphony: Blick auf die Röhren

Dazwischen der Blick in den Rachen – naja, das Bild wollte es so -, also eine Acryl-Blende mit mittig beleuchtetem Marken-Logo, hinter welcher die fünf liegend angeordneten Röhren glimmen. Hier wird ein gewisser Retro-Glam in Szene gesetzt, keine Frage, aber kitschig ist das meiner Meinung nach nicht. Die Gehäusefarbe? Als Champagner geht das durch, hochglänzend übrigens dank verschwenderischem Klarlackeinsatz.

Fonel Symphony Phono-Pre von oben

Eins muss man den Berlinern lassen: Die Fonel-Komponenten besitzen ein unverwechselbares, gediegenes Design.

Fonel Symphony Phono-Pre von innen

Im Innern gibt’s drei Fächer: Unten findet zur Rechten der dicke Toroidal-Trafo seinen Platz sowie die (DC-)Heizspannungsversorgung für die Röhren; zur Linken, auf der anderen Seite der Kühlrippe, sind die Übertrager (Sowter) zu finden. In der mittleren Abteilung liegen die eigentliche Verstärkerschaltung und die Anodenspannungsversorgung, oben schließlich das „Röhrenfach“.

Einstellmöglichkeiten gibt es am Fonel MC Symphony exakt: Null. Mutig. Aber mir soll’s recht sein. Allein, ein Subsonic-Filterchen hätte man ihm schon spendieren können, oder etwa nicht? Nun denn. Via Cinch geht’s hinein und hinaus – so „übersichtlich“ kann eine Rückseite aussehen:

Fonel Symphony Phono-Pre von hinten

Test: Fonel MC Symphony | Phono-Vorstufe

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