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Test-Fazit: Opera Audio Consonance M100 plus – Testbericht – fairaudio

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Test-Fazit: Opera Audio Consonance M100 plus

Wir haben es hier mit einem Verstärker zu tun, der durchaus eine eigene Handschrift hat. Um es etwas plakativ auszudrücken: Musik, bei der der Kopf ruht oder mitnickt, die ist sein absolutes Spezialgebiet. Musik wiederum, die man mit tremolierenden Unterschenkeln hört, kann zuweilen ein flinker Transistorverstärker besser.

Opera Audio Consonance M100 plus

Was den gefühlten Frequenzgang angeht, so sprechen wir von einer (fast) neutralen, jedenfalls zu keiner Zeit überzeichnenden Hochtonwiedergabe, gut ausgebauten Mitten und oberen Tiefen – und einem Tiefbassfundament, das mich angesichts eines Röhrenkonzeptes zu diesem Preis ziemlich erstaunt hat. Er spielt detailreich und farbenprächtig und hat ein besonderes Händchen für „erdige“ Musik aller Richtungen. Da verzeiht man ihm, dass das letzte Quäntchen Schnelligkeit im Bass fehlt.

Der Klangcharakter des Opera Audio Consonance M100 plus:

  • Gefällige Mitteltonlagen und ein Höhenbereich, der ganz leicht mild ist, gleichwohl aber auch nichts verschweigt und dabei ein zügiges Tempo aufweist.
  • Ein weit reichender Bassbereich, der am oberen Rand füllig, aber transparent-klar tönt und im Tiefbass angenehm mächtig auftritt – dabei bleibt er sauber ins Geschehen eingebunden und gut nachverfolgbar.
  • Auch bei höheren Pegeln bleibt dieser angenehm voluminöse Antritt erhalten.
  • Ultraschnelle Attacks, vor allem im Tiefton, sind des M100 plus Sache nicht.
  • Das Stereopanorama wirkt ausgesprochen „echt“. Die Lautsprecher scheinen bei der Wiedergabe regelrecht zu verschwinden. Einzelne Instrumente werden griffig abgebildet – die Verteilung/Staffelung im Raum erfolg freilich nicht millimetergenau.
  • Der Opera M100 plus kann von der Gesamtcharakteristik her als „ruhender Pol“ der Kette betrachtet werden. Er verfügt über Leistungsreserven, die auch den Betrieb wirkungsgradärmerer Lautsprecher in größeren Räumen erlauben sollten.

Fakten:

  • Kategorie: Röhren-Vollverstärker
  • Preis: 1.700 Euro
  • Maße & Gewicht: 446 x 155 x 264 mm (BxHxT) / 17 kg
  • Farbe: Chassis in Silber mit Holzwangen
  • Anschlüsse: drei Hochpegeleingänge (RCA),
    Lautsprecherklemmen mit 4 und 8 Ohm-Abgriffen
  • Sonstiges: Autobias-Schaltung, Fernbedienung
  • Garantie: 3 Jahre

Vertrieb:
ATR-Audio Trade
Schenkendorfstraße 29 | 45472 Mülheim an der Ruhr
Tel. 0208 – 88 26 60
eMail: email@audiotra.de
Web: www.operaaudio.de

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Test: Opera Audio Consonance M100 plus | Vollverstärker

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Well Tempered Versalex mit Rega Ania (MC) und Exact (MM) Tonabnehmer Tonabnehmer: Rega Exact (MM), Rega Ania (MC)

Digitale Quellen: CD-Player: Rotel CD11 Tribute, C.E.C. CD 5 Streamer: Cambridge Audio CXN (V2)

Vollverstärker: Audio Note Cobra, Marantz PM7000N

Vorstufen: Hochpegel: Tsakiridis Alexander (Röhre) Phonoverstärker: Tsakiridis Alexander (Röhre)

Endstufen: Valvet A4 MKII Monos, Abacus Electronics Ampollo Dolifet

Lautsprecher: Harbeth 30.2 XD, Audio Note UK AX TWO, Audes Maestro 116, B&W 606 S2 Anniversary Edition

Kopfhörer: Sennheiser HD 800S

Kabel: Lautsprecherkabel: StudioConnections Reference NF-Kabel: Boaacoustic Evolution Black.xlr und Black.rca2 Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII (Coax), Oehlbach XXL Serie 80 (Toslink)

Zubehör: Stromfilter: Adam Hall AHPCS10 Power Conditioner/Netzfilter Sonstiges: bFly Pure Absorber, bFly Talis, Auralex Subdude Gerätebasen

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 18 m² Höhe: 2,70