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Test-Fazit: NAD – NuForce – Yarland

Inhaltsverzeichnis

  1. 5 Test-Fazit: NAD - NuForce - Yarland

Sind Sie noch wach? Das war viel Text, nicht nur für mich, auch für Sie. Daher möchte ich gerne ausnahmsweise das übliche fairaudio-Prinzip verlassen und hier ganz bewusst auf eine genaue schematische Einordnung der einzelnen Klangdetails verzichten. Auch verzichte ich hier auf eine Wiederholung der Eigenschaften, die die jeweiligen Geräte gegenüber den deutlich teureren Referenzgeräten vermissen lassen und konzentriere mich stattdessen lieber auf eine kurze, hoffentlich griffige Zusammenfassung, verbunden mit einer Einsatzempfehlung für die Geräte:

NAD C 316BEE: Der „Klassische“. Braucht Einspielzeit, bis er musikalisch auf der Höhe ist, erfreut dann jedoch mit überraschend viel Leistung, erwachsenem Auftreten und einem absolut mehrheitsfähigen Gesamtsound – und aufgrund der sieben Hochpegeleingänge stellt er natürlich auch eine gute Schaltzentrale für die klassische Anlagensituation dar. Der C 316BEE beschickt (neben Kopfhörern) auch leistungshungrigere Lautsprecher und ist damit auch in größeren Wohnräumen ein sinnvolles Gerät. Zudem ist er der einzige Amp im Testfeld mit Fernbedienung.

NAD C 316BEE

NuForce Icon-2: Der „Schreibtischtäter mit höheren Ambitionen“. Hier trifft Konnektivität auf audiophile Qualität. Fühlt sich durchaus auf dem Desktop zu Hause, ist dort aber eigentlich unterfordert und läuft erst im Wohnzimmer zur klanglichen Hochform auf. Ein pfiffiges, blitzsauber klingendes Gerät – entweder für den Freund des Understatements in der HiFi-Kette oder auch für den Einsatz am Rechner. Kopfhörerausgang inklusive.

NuForce Icon-2

Yarland FV-34CIII: Der „feinsinnige Purist“. Nur zwei Hochpegeleingänge, kein Kopfhörerausgang, wenig Leistung, viel Schmelz und Liebe zum Detail – und ein „breitspuriger“ Bühnenaufbau. Kann zwar sicherlich nach klassischen Kriterien in so ziemlich keinem Messbereich an die beiden Halbleiter heranreichen, verwöhnt aber mit einem herrlich durchgezeichneten, detailreichen und eben schmeichelndem Klang. Kann durch „Tuberolling“ deutlich zulegen.

Yarland FV-34CIII

Fakten:

NAD C 316BEE:

  • Preis: 350 Euro
  • Konzept: Transistor-Vollverstärker
  • Maße & Gewicht: 435 x 79,8 x 286,2 mm (BxHxT), 5,52 kg
  • Farbe: Gehäuse Graphite oder Titan
  • Ein-/Ausgänge: sechs Hochpegeleingänge inklusive Tape-Schleife, Mini-Klinken-Eingang auf der Vorderseite, ein Line-Out, LS-Terminal für ein Paar Boxen, Kopfhörerausgang
  • Sonstiges: Fernbedienung
  • Vertrieb: www.nad.de

NuForce Icon-2:

  • Preis: 350 Euro
  • Konzept: Class-D-Vollverstärker mit DA-Wandler
  • Maße & Gewicht: 152 x 25,4 x 116,84 mm (BxHxT),
    0,45 kg
  • Farbe: Gehäuse Schwarz oder Silber
  • Ein-/Ausgänge: zwei Hochpegeleingänge (Cinch, Miniklinke), ein Digitaleingang (USB), ein Line-Out, LS-Terminal für ein Paar Boxen (RJ-45-Stecker), Kopfhörerausgang
  • Sonstiges: inklusive DA-Wandler
  • Vertrieb: www.digital-highend.de

Yarland FV-34C III:

  • Preis: 329 Euro
  • Konzept: Röhren-Vollverstärker
  • Maße & Gewicht: 220 x 150 x 220 mm (BxHxT), 8 kg
  • Farbe: Schwarz mit Holzfront
  • Ein-/Ausgänge: zwei Hochpegeleingänge, LS-Terminal für ein Paar Boxen
  • Sonstiges: –
  • Vertrieb: www.yarland.eu

Test: Yarland FV-34 C III | Vollverstärker

  1. 5 Test-Fazit: NAD - NuForce - Yarland

Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Rega Planar 3 Tonabnehmer: Ortofon Red, Rega Exact

Digitale Quellen: D/A-Wandler: B.M.C. Audio PureDac CD-Player: C.E.C. CD 5 Computer/Mediaplayer: Samsung-Notebook mit SSD und Foobar-Mediaplayer und Logitech Squeezebox-Server

Vollverstärker: Hegel H90

Vorstufen: Hochpegel: Abacus Preamp 14 Phonoverstärker: Pro-Ject Phonobox MM, Pro-Ject Phonobox DS+

Endstufen: Abacus Ampollo (Stereo), Audreal MS-3 (Röhren-Monos)

Lautsprecher: Audes 116, Harbeth 30.1, Nubert nuPro A-100, Quadral Rondo

Mobiles HiFi: iPod classic 5 160GB mit Pro-Ject Dock-Box S digital

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon SPK 500, Real Cable OFC 400 NF-Kabel: Goldkabel Profi Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII, Oehlbach XXL Serie 80

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