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Test-Fazit: Linnenberg Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann

Inhaltsverzeichnis

  1. 2  Linnenberg J.S. Bach & G.P. Telemann: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Linnenberg Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann

Die Rückseiten von Linnenberg J. S. Bach und Linnenberg G. P. Telemann: Phonovorverstärker und DAC/Vorverstärker

Ein Duo, dessen Partner schon für sich allein genommen highendig funktionieren, doch die zusammen Maßstäbe setzen können. In meiner Kette habe ich noch keine besseren Vorverstärker und Phonovorstufen gehört – nur anders gelagerte. Und der DAC des Linnenberg Audio Georg Philipp Telemann übertrifft alle mir bekannten D/A-Wandler. Full stop.

Nicht überraschend ist, dass beide Geräte eine Klangabstimmung teilen, die auf der Philosophie und den Lösungsansätzen von Ivo Linnenberg beruhen. Tonale Neutralität bildet die Basis für einen maximal feinen, luftig-entspannt aufgelösten Klang, dessen absolute Freiheit von Rauschen und Härten den Eindruck von Wärme suggeriert – ohne typische Nebenwirkungen von Röhren hervorzurufen. Softies sind Linnenberg Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach allerdings nicht, beide können ordentlich zulangen und auch mal „beißen“, auch wenn ihnen feine Dynamikabstufungen wichtiger sind als übertriebene Impulsdramatik.

Hörer, die hohen Wert auf maximale Sauberkeit und Natürlichkeit legen und die unprätentiöse, trockene Ehrlichkeit eines guten Theaterschauspielers dem vordergründigen Glamour einer Las-Vegas-Zaubershow vorziehen, werden in dieser Preisklasse wohl nichts passenderes finden. Dementsprechend empfehlen sich Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach für so gut wie jede Art von Musik; alleine impulslastiger Techno oder Hip Hop könnten unter Umständen mit klanglich einseitiger gelagerten Komponenten größere Adrenalinausschüttungen hervorrufen.

Im Rack: Linnenberg J. S. Bach und Linnenberg G. P. Telemann: Phonovorverstärker und DAC/Vorverstärker

Die Phonostufe Linnenberg Johann Sebastian Bach zeichnet sich aus durch …

  • tonale Ausgewogenheit. Was man als leichte Tendenz zur Wärme wahrnehmen könnte, identifiziert man bereits nach kurzer Zeit als …
  • absolute Sauberkeit und Verzerrungsfreiheit. Besser geht es meiner Meinung nach im Phono-Bereich nicht.
  • eine extrem gute Kanaltrennung, die nur von der Pressung der Schallplatte und/oder dem verwendeten Tonabnehmer limitiert wird.
  • eine beeindruckend organische, geordnete, aufgeräumte und scharf umrissene Abbildung in einem beliebig großen und allein abhängig von der Aufnahme platzierten Raum.
  • einen sehr tief reichenden, kontrollierten und präzisen Bass mit jederzeit mehr als genug Druck und Energie.
  • einen im besten Sinne charakterfreien, wandelbaren Mittelton und eine äußerst unprätentiös-realistische Klangfarbenreproduktion.
  • die subtilste Feindynamik, die ich im Phonobereich bisher gehört habe. Grobdynamisch und in Sachen wuchtiger Impact gibt es Konkurrenz.
  • eine unaufdringlich transparente, seidige Auflösung mit massig Detailinformationen, aber ohne die Tendenz zu extrovertiert-exhibitionistischer Hochton-Funkelei.
  • ein intelligentes Design und eine sehr praxistaugliche und komfortable Bedienung.

Der Linnenberg Georg Philipp Telemann …

  • besitzt alle für die Linnenberg Audio Johann Sebastian Bach oben genannten Charakterzüge – teilweise auf noch höherem Niveau.
  • setzt vor allem in Sachen Grobdynamik noch mal einen drauf.
  • ist klanglich und aufgrund der drei Analogeingänge (und der beiden Analogausgangspaare) schon als reine Vorstufe extrem amtlich.
  • besitzt den wahrscheinlich besten D/A-Wandler, den ich bisher hören durfte.
  • lässt mit sechs Digitalfiltern subtile Anpassungen an den Hörgeschmack zu.

Fakten:

Linnenberg Johann Sebastian Bach

  • Kategorie: Phonovorstufe
  • Preis: 12.900 Euro
  • Eingänge: 2 x XLR  und Cinch (jeweils symmetrisch)
  • Ausgänge: 1x XLR symmetrisch
  • Maße und Gewicht: 210 x 256 x 442 mm, 10,2 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Besonderheiten: Einstellungen im Betrieb schaltbar
  • Garantie: 3 Jahre

Linnenberg Georg Philipp Telemann

  • Konzept: Vorverstärker mit D/A-Wandler
  • Preis: 17.800 Euro
  • Eingänge digital: je 1 x S/PDIF Koax, AES/EBU und Toslink, 1 x USB-B
  • Eingänge analog: 2 x XLR, 1 x Cinch
  • Ausgänge: 2 x XLR symmetrisch, regelbar
  • Maße & Gewicht: 210 x 256 x 442 mm, 10,8 kg
  • Farben: Schwarz
  • Besonderheiten: IR-Fernbedienung, 6 Digitalfilter
  • Garantie: 3 Jahre

Vertrieb:

LEN Hifi | Björn Kraayvanger
Herkenweg 6 | 47226 Duisburg
Telefon: +49 (0) 2065/ 544 139
E-Mail: Info@lenhifi.de
Web: https://www.lenhifi.de/

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Test: Linnenberg G.P. Telemann & Linnenberg J.S. Bach | DAC/Vorverstärker, Phono-Vorstufe

  1. 2  Linnenberg J.S. Bach & G.P. Telemann: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Linnenberg Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Linnenberg Telemann, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Auralic Aries, MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg Bizet, Neukomm MCA112S

Endstufen: Linnenberg LIsZT Stereo

Lautsprecher: Argon Audio Forte A5, Qin Prestige Three, Nubert NuPro A100

Kopfhörer: AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Gutwire Chime 3, Fastaudio Black Science NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Gutwire Synchrony 2 SE, Audioquest Yukon, fastaudio Black Science Phono), Graditech Kide 3 und Kide 1 Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka und Cinnamon Ethernet, AudioQuest Carbon RCA, Graditech Kide Digital RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 Customized

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren, The Gryphon De-Magnetizer

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m