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Test-Fazit Elac 330 CE

Inhaltsverzeichnis

  1. 5 Test-Fazit Elac 330 CE

Sie suchen eine Kompaktbox, die gehaltvoll beziehungsweise sonor und nicht zuletzt aufgrund ordentlicher Tieftonfähigkeiten überraschend mächtig und groß klingt? Die zudem, auch aufgrund der sich tadellos von den Boxen lösenden Abbildung, eine anmachende Spielweise an den Tag legt? Die auf Rhythmik, Konturschärfe und Transparenz mehr Wert legt als auf zurückhaltende, relaxte Weichzeichnerei, dabei aber dennoch keine künstlichen Härten provoziert? Dann geht die kleine Elac als unbedingte Probehörempfehlung durch – ohne jede Frage ein Lautsprecher, der sich wohltuend vom Mainstream abhebt.

elac 330 ce

Gnade vor Recht wird dieser präzise zeichnende Lautsprecher im Zweifelsfall aber eher weniger walten lassen – koppeln Sie Elacs 330 CE daher nach Möglichkeit mit neutralen und vor allen Dingen sauber, sprich frei von Schärfen spielenden Komponenten. Bauartbedingt stellen kurze Hörabstände und kleine Räume (auch aufgrund der verschiedenen Verschlussmöglichkeiten des Bassreflexrohrs) keine Probleme dar. Räume bis zu 30qm (ungefähr die Größe meines Hörraums, der zudem eine recht stattliche Höhe aufweist) sollten aber ebenfalls durchweg geeignete Einsatzorte abgeben. Monsterpegel sind die Sache einer Box wie der Elac 330 CE naturgemäß nicht, für nicht allzu exzessive Partys sollte es aber in jedem Fall reichen.

Die ELAC 330 CE charakterisieren sich durch …

  • einen für ihre Größe erstaunlich erwachsenen, mächtigen Klangeindruck, der auch von ihrer Bassqualität (konturiert und überraschend tiefreichend) herrührt.
  • eine ausgesprochen anspringende, spielfreudige, rhythmische, dynamische Gangart.
  • eine sich vorbildlich von den Boxen ablösende, weiträumige, gut strukturierte und involvierende Bühnendarstellung.
  • ein hohes Auflösungsvermögen beziehungsweise eine hohe Transparenz über den gesamten Übertragungsbereich hinweg.
  • einen sonoren respektive eher ins Dunkle denn ins Helle tendierenden Mitteltonbereich.
  • einen transparenten, lebendigen Hochtonbereich, der sich in Sachen Air beziehungsweise Offenheit nach ganz, ganz oben aber eher dezent gibt.

Fakten:

  • Modell: Elac 330 CE
  • Konzept: 2-Wege-Kompaktlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • UVP: 3.580 Euro/Paar (Ständer LS 65: 598 Euro/Paar)
  • Wirkungsgrad: 87,5 dB / 2,83 V / 1 m
  • Nennimpedanz 4 Ohm, Minimalimpedanz 3,8 Ohm (bei 195 Hz)
  • Maße: siehe Skizze auf Seite 1
  • Gewicht: 10,5 kg/Stück
  • Ausführungen: Schwarz Lack Hochglanz (Testexemplar), Titan Shadow
  • Sonstiges: 10 Jahr Garantie, komplett „Made in Germany“, Bi-Wiring-Terminal, JET-DC-Ring
  • Web: www.elac.de
  • Telefon: +49 (0) 431 647740

Test: Elac 330 CE | Kompaktlautsprecher

  1. 5 Test-Fazit Elac 330 CE

Über den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Norma HS-DA1 PRE, Linnenberg Telemann, Electrocompaniet ECD 2 CD-Player: Fonel Simplicité Streamer: SOtM sMS-200 ultra & SOtM sPS-500, Auralic Aries Computer/Mediaplayer: Laptop mit JRiver MC

Vollverstärker: Abacus Ampino

Vorstufen: Hochpegel: Funk MTX Monitor V3b-4.3.1, Funk MTX Monitor V3b-4.2.1 (Upgrade von V3b), Funk LAP-2.V3 (Upgrade von Lap-2.V2)

Endstufen: Bryston 7B³

Lautsprecher: Spendor D9, Quadral Megan VIII

Kopfhörer: Audeze LCD-2, AKG K812, AKG K712 Pro, RHA T20, Soundmagic E80, Shure SRH 1840, AAW Q

Kopfhörerverstärker: Norma HS-DA1 PRE, NuPrime DAC-10H, Reußenzehn Harmonie III

Mobiles HiFi: Onkyo DP-X1, iBasso DX-80

Kabel: Lautsprecherkabel: HMS Armonia, WSS Platin Line LS4, Real Cable BW OFC 400, HMS Fortissimo NF-Kabel: Straight Wire Virtuoso Digitalkabel: USB-Kabel: AudioQuest Carbon, Boaacoustic Silver Digital Xeno, BMC Pure USB1 Netzkabel: Furutech FP-S022N: konfektioniert mit FI-E 50 NCF & FI 50 NCF, Tellurium Q Black, Quantum-Powerchords, Swisscables Reference Netzleiste: HMS Energia MkII

Rack: Lovan Classic II

Zubehör: Stromfilter: HMS Energia MkII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 29 m² Höhe: 3,3 m

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