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Test Hifi Voll-Verstärker NAD C 315 BEE, Onkyo 9355 – Anschluss Verstärker – Test-Bericht Stereo-Verstärker

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test Hifi Voll-Verstärker NAD C 315 BEE, Onkyo 9355 - Anschluss Verstärker - Test-Bericht Stereo-Verstärker

Aufmachen

So unterschiedlich, wie die beiden Verstärker äußerlich sind, präsentiert sich auch ihr innerer Aufbau. Der NAD ist ein Musterbeispiel an Aufgeräumtheit. Eine große Platine mit den wesentlichen Verstärkerschaltungen, ein massiver Kühlkörper und ein ordentlicher Ringkerntrafo dominieren sein Inneres.

NAD von innen

Die Schaltungen des Onkyo hingegen sind auf mehrere Platinen verteilt, ein voluminöser Kühlkörper fehlt, ist aber dank Class-D Technik auch nicht notwendig – lediglich ein schmaler Blechstreifen ist hier auf der Endverstärkerplatine zu finden.

Onkyo innen

Onkyo innen Detail

Anschließen und anschalten

Beide Verstärker dürfen ihre Talente zuerst an meiner Hauptanlage zeigen. Als Zuspieler dient mein bewährter Creek CD 43 Mk II. Die Lautsprecherklemmen beider Verstärker akzeptieren Bananenstecker, so dass sie problemlos Anschluss an meine Expolinear T120 finden.

NAD von unten

Der NAD verfügt auf der Front über einen Standby-Schalter; der eigentliche Netzschalter befindet sich auf der Rückseite neben dem Netzkabel. Offensichtlich bleiben die Transistoren der Endstufe im Standby-Modus unter Strom, denn der NAD bleibt in diesem Zustand immer handwarm. Das kommt dem schnellen Musikgenuss entgegen: Jede Elektronik braucht ja ein wenig Zeit, bis sie Betriebstemperatur erreichet und ihr volles Klangpotential entfalten kann. Bleibt sie betriebswarm, entfällt entsprechend die Wartezeit. Hierfür führt sich der NAD freilich auch cirka 28 Watt im Standby zu Gemüte … Letztendlich sollte sich jeder Besitzer überlegen, wann er den Verstärker lediglich schlafen schickt und wann er ihn komplett ausschaltet.

Da ich den CD-Player an die mit „CD“ gekennzeichneten Buchsen auf der Rückseite angeschlossen habe, drücke ich nach dem Einschalten die passende Eingangswahltaste. Ein Plopp kommt aus den Lautsprechern. Ohps, ich dachte, diese Zeiten wären vorbei. Also die Lautstärke auf Null gedreht und nochmal zwischen den Eingängen umgeschaltet. Das Geräusch bleibt gleichlaut erhalten, freilich nimmt es sich an meinen (wirkungsgradschwachen) Expolinear auch recht dezent aus.

NAD und Onkyo Amps

Der „Power“-Schalter des Onkyo hat zwei gut sichtbare Stellungen. Ein beherzter Druck und er rastet deutlich spürbar ein. So einfach geht das. Denkste! Unter dem Knopf leuchtet eine rote Leuchtdiode auf und – nichts, kein Ton. Auch nach einigem Warten passiert nichts. Dann fällt mir auf, dass das kleine Lämpchen die Beschriftung „Standby“ trägt. Hilfe bringt die von mir verschmähte Fernbedienung. Ein Druck auf die „ON“-Taste und die rote Leuchtdiode geht aus, begleitet von einem leisen Klacken … Einmal aus dem Standby-Modus erweckt, lässt sich der Onkyo dann mit dem Power-Schalter ein- und ausschalten. Alternativ zur Fernbedienung kann der Onkyo auch aus dem Schlaf geholt werden, indem man beim Einschalten die „Speaker A“-Taste gedrückt hält, wie mir die Bedienungsanleitung verrät.

Test: NAD C 315BEE und Onkyo A-9355 | Vollverstärker

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