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Klang CD-Player Yamaha CD-S700

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  1. 5 Klang CD-Player Yamaha CD-S700

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Mag der Verstärker in Anbetracht seines vergleichsweise günstigen Preises eine ordentliche Vorstellung abgeliefert haben, die große Überraschung für mich ist – um die Katze mal gleich aus dem Sack zu lassen – der CD-Player Yamaha CD-S700.

Zunächst einmal bringt er – und deswegen kann ich mich insgesamt kürzer fassen – ähnliche Eigenschaften mit wie sein verstärkender Verwandter und gibt sich gleichsam anstandslos transparent und rhythmisch. Als ausgemacht abgerundet und weich spielender Charmebolzen geht auch er nicht durch.

Allerdings hat der CD-S700 noch mehr auf Lager – sandwie zum Beispiel beim Album Still Born Alive von Sand deutlich wird: Das opulente Soundgedeck des Songs „Airlock“ fußt auf einem recht mächtigen Basslauf – und schmeckt als slim-line-Version verabreicht nur äußerst mäßig. Yamahas kleiner CD-Player aber richtet das Ganze druckvoll, groß und mit ordentlichem Grund- und Tieftonfundament an. Nein, unten rum gerät es keinesfalls aufgedickt, um Missverständnissen vorzubeugen, sondern eben genau so wie’s sein soll – fein …

Darüberhinaus gibt’s noch was in Sachen Bühne anzuführen: Tadellos weitläufig und offen – wie beim 700er Amp – ist diese einerseits. robert wyattsUnd wirkt darüberhinaus auch noch angenehm stabil und strukturiert: Ohne dass es groß was zu meckern gäbe, gelang es dem CD-S700 beispielsweise in Robert Wyatts Song „On The Town Square“ (Album: Comicopera) Gitarre, Saxophon, Steeldrum sowie sonstige Perkussion räumlich recht eindeutig beziehungsweise authentisch zu gliedern. Und genau dieser Punkt ist bei vielen CD-Playern dieser Preisklasse (und noch darüberhinaus) oftmals ein typischer Pferdefuß.

Summa summarum spielt er nach meinem Dafürhalten gar mit deutlich teureren Playern auf Augenhöhe – wie z.B. mit dem ebenfalls empfehlenswerten audiolab 8000CD (der oben rum etwas gedeckter tönt oder, je nachdem wie man’s will, charmanter) oder meinem leicht betagten, aber in seiner Preisklasse immer noch gut mithaltenden Audiomeca Obsession II (der einen Tick geschmeidiger spielt, aber, je nach Vorliebe, auch etwas weniger Drive in die Musik trägt). Ums kurz zu fassen: Von einem CD-Player für 479 Euro hätte ich sowas nicht erwartet.

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Test: Yamaha CD-S700 und A-S700 | CD-Player

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