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Ausstattung Exposure S 2010

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Ausstattung Exposure S 2010

Exposure S 2010 CD-Player und Verstärker

Alle Geräte der S 2010 Serie stecken in gleich großen, stabilen, schwarzen Aluminiumgehäusen mit den Abmessungen 90 × 440 × 300 mm (H×B×T) – auf die Spaltmaße der Gehäuse wäre mancher Autohersteller stolz. Die überstehende Frontblende besteht aus silbernem Aluminium von 6 mm Stärke. So richtig durchgestylt wirken die Geräte nicht – schlecht sehen Sie aber auch nicht aus. Sagen wir, sie haben Charakter. Die Ausstattung der Geräte ist, der Tradition britischen Verstärkerbaus folgend, spartanisch:

Exposure S 2010 Vollverstärker

Das gebürstete Aluminium der Frontplatte des Exposure Vollverstärkers kommt gut zur Geltung. Es wird lediglich durch einen Netzschalter, einen Lautstärkeregler und einen Eingangswahlschalter durchbrochen – nicht zu vergessen das „Auge“ für die Systemfernbedienung.

Exposure S 2010 Amp Rückseite

Ähnlich nüchtern schaut auch die Rückseite aus. Zu finden sind dort die Kaltgerätebuchse fürs Netzkabel, Cinchbuchsenpaare für sechs Quellgeräte, ein ungeregelter Ausgang für ein Aufnahmegerät und ein geregelter (Vorverstärker-)Ausgang zum Anschluss einer Endstufe. Die Anschlüsse für die Lautsprecher sind doppelt vorhanden, allerdings nicht einzeln schaltbar und somit eher für Bi-Wiring-Zwecke gedacht.

Exposure S 2010 - Lautsprecherterminal

Im Inneren des Exposure S 2010 Amps geht es ähnlich zu wie außen. Ein Ringkerntrafo von anständigen, aber keinesfalls beeindruckenden Ausmaßen, ein Paar Siebkapazitäten und eine sehr aufgeräumte Platine – that’s all. Einen fetten Kühlkörper gibt’s nicht zu entdecken: Die Endstufentransistoren nehmen unterhalb der Platine über eine Aluleiste Kontakt zum Gehäuseboden auf. Damit dient das ganze Gehäuse als Kühlfläche.

Exposure S 2010 Amp von innen

Ansonsten fällt im Innern noch eine kleine Huckepack-Platine auf, die hinter dem mit „Phono“ beschrifteten Eingang sitzt und sich bei Bedarf gegen ein separates Phono-Vorverstärker-Modul austauschen lässt (MM oder MC / 150 Euro Aufpreis).

Exposure S 2010 - Huckepack-Platine ...
Hier könnte die Phonoplatine stecken …

Das Lautstärkepoti des japanischen Herstellers Alps und der Eingangswahlschalter sind beide mit einem Motorantrieb ausgestattet – denn der S 2010 ist selbstverständlich fernbedienbar.

Die Fernbedienung kann dabei nicht nur den Verstärker steuern, sondern auch den Exposure CD-Player. Ausstattungsseitig folgt dieser dem Vollverstärker, bietet dem Nutzer also nur das Nötigste (bzw. das Nötige – Ansichtssache) an Bedienkomfort.

Exposure S 2010 - CD-Player

Auf der Frontplatte finden sich neben CD-Schublade und Display ein Netzschalter sowie die üblichen Bedienknöpfe für die notwendigen Funktionen. Das in warmem Rot vor sich hin glimmende Display (leider schlecht ablesbar) lässt sich zwecks Minimierung möglicher Störeinflüsse abschalten. Auf der Rückseite des Geräts gibt es analoge Ausgänge in Form von zwei Cinchbuchsen sowie elektrische und optische Digitalausgänge. Und natürlich einen Kaltgeräteanschluss für das Netzkabel.

Test: Exposure S 2010 | CD-Player

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