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Test-Fazit: Ayre K-5xeMP und V-5xe

Inhaltsverzeichnis

  1. 5 Test-Fazit: Ayre K-5xeMP und V-5xe

Beim Berliner Sender Radio 1 heißt es in der Eigenwerbung immer: „Nur für Erwachsene!“ Das könnte auch das Motto dieser Verstärkerkombination von Ayre sein. Wer den nächsten akustischen Kick in einer Einzeldisziplin sucht, wird sie wohl, so vermute ich, leichtfertig überhören.

Ayre Vorverstärker

Die amerikanische Verstärkerkombi „kickt“ etwas anders: Nämlich durch eine äußerst natürliche Wiedergabe und sehr balancierte Vortragsart, was nicht nur auf den Faktor Tonalität abstellt, sondern ebenso für das Timing und die räumlichen Fähigkeiten gilt. Hinzu kommt etwas selten gehört Hochreines und Verzerrungsarmes. Das alles sind keine vordergründigen Qualitäten, wer aber in dieser Preisklasse einen klanglich ausgeglichenen Allrounder auf höchstem Niveau sucht, sollte unbedingt einen Hörtermin beim nächsten Ayre-Händler wahrnehmen, bevor er sich final entscheidet.

Steckbrief Verstärkerkombination Ayre K-5xeMP und V-5xe:

  • Tonal über alles sehr balanciert, an den Frequenzextremen (Tiefbass/Superhochton) leicht zurückhaltender.
  • Mittel-/Oberbass pegelmäßig neutral, im Tiefbassbereich ist mehr Schub möglich. Qualitativ betrachtet angenehm durchgezeichnete, konturierte und flotte Wiedergabe.
  • Der Hochton wird sehr sauber gezeichnet und wirkt eher langzeittauglich als überdurchschnittlich prononciert abgestimmt.
  • Tonal geben sich die mittleren Lagen etwas wärmer, insbesondere die oberen Mitten/unteren Höhen wirken vergleichsweise etwas abgemildert, wodurch transiente Klänge – je nach Hörgeschmack – „natürlich“ oder aber leicht „besänftigt“ wirken.
  • Durch das Fehlen von Dunst, Härten, Grauschleiern und Schlieren im Klangbild, erreichen die Ayre-Verstärker ein sehr hohes Maß an Selbstverständlichkeit und „Echtheit“. Es klingt einfach nicht nach Retorte. Stimmen und akustische Instrumente sind ein Erlebnis.
  • Adäquates, ausgewogenes dynamisches Verhalten: Das Timing stimmt, die Ayre-Kombi wirkt rhythmisch (ist aber keine Beatbox) und fließend (aber nicht verschleifend). Impulse kommen plötzlich (es geht aber auch noch „härter“) und das Ausklingen der Noten wirkt authentisch (und keinesfalls beschnitten).
  • Angenehm breite, mit guter Tiefenstaffelung versehene Bühnendarstellung, die Abbildung gerät sehr frei und mit sich leicht nach vorne öffnender Tendenz. Gute Lokalisationsschärfe und plastische Darstellung von Gesang/Instrumenten. Jeglicher Nervosität abhold – die Klänge wirken räumlich sehr, nun ja: selbstsicher.

Ayre-Vor-End-Kombi

Fakten:

Vorverstärker Ayre K-5xeMP

  • Kategorie: Hochpegel-Vorstufe
  • Preis: 3.800 Euro
  • Maße & Gewicht: 43,8 x 35 x 12 cm (BxTxH), 11,5 kg
  • Farbe: Silber, Schwarz gegen 180 Euro Aufpreis
  • Anschlüsse: vier Hochpegeleingänge (je zweimal XLR und Cinch) plus Tape-out (Cinch) und zwei Pre-outs (XLR und Cinch)
  • Leerlaufleistungsaufnahme: circa 8 Watt
  • Sonstiges: „Prozessor Pass-Through“-Funktion (zwecks Einbindung in ein AV-Setup), Fernbedienung, optional Ayre-Metallfernbedienung (298 Euro)
  • Garantie: 5 Jahre bei Einsendung der Garantie-Anforderung

Endverstärker Ayre V-5xe

  • Kategorie: Stereo-Endverstärker
  • Preis: 5.800 Euro
  • Maße & Gewicht: 43,8 x 41 x 20 cm (BxTxH), 25 kg/Stück
  • Farbe: Silber, Schwarz gegen 180 Euro Aufpreis
  • Anschlüsse: je ein symmetrischer/unsymmetrischer Hochpegeleingang (XLR, Cinch), ein symmetrischer Link-Ausgang (XLR) zum Betrieb mehrerer Endstufen, ein Paar Lautsprecherausgänge
  • Leerlaufleistungsaufnahme: circa 115 Watt
  • Sonstiges: das Cardas-Lautsprecherterminal sollte sinnvollerweise mit Kabelschuh-bestückten Lautsprecherkabeln betrieben werden
  • Garantie: 5 Jahre bei Einsendung der Garantie-Anforderung

Vertrieb:

SUN AUDIO GmbH
Schneckenburgerstraße 30 | 81675 München
Telefon: 089-47 94 43
Web: www.sunaudio.de

eMail: info@sunaudio.de

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Test: Ayre K-5xeMP und Ayre V-5xe | Vor-End-Kombi

  1. 5 Test-Fazit: Ayre K-5xeMP und V-5xe

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Rockna Wavelight Musikserver: Antipodes K22 G4 Sonstiges: Pink Faun LAN Isolator

Vorstufen: Hochpegel: Electrocompaniet EC 4.8 MKII, Pass XP-12 Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN

Endstufen: Electrocompaniet AW 800 M, Pass X250.8 (Stereo)

Lautsprecher: Acapella High BassoNobile MK2

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X, Teufel Supreme In

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: Dyrholm Audio Phoenix, fis Audio Studioline NF-Kabel: Dyrholm Audio Phoenix XLR, Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, fis Audio Livetime (Cinch), Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Audioquest Vodka 48 (HDMI/I2S), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Audio Magic (LAN-Kabel), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Blackmagic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 40 m² Höhe: 2,45 m