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Test: Audio Research DAC8 | D/A-Wandler

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Dezember 2011 / Jörg Dames

Da sage noch mal einer, im HiFi-Bereich gäbe es keine wirklichen Veränderungen mehr. Mal ganz abgesehen davon, dass es meinem Empfinden nach selbst im mutmaßlich beschaulich wirkenden Lautsprecherbereich – gerade auch in bezahlbaren Preisklassen – klanglich deutlich avancierter zugeht als noch vor einigen Jahren der Fall, baut nicht zuletzt ein doch eigentlich für hochwertige Röhrenkonzepte stehendes Traditionsunternehmen wie Audio Research seit geraumer Zeit nicht nur Class-D-Verstärker, sondern bringt – ebenfalls 100% tubefree – einen D/A-Wandler auf den Markt, bei dessen Entwicklung ein Hauptaugenmerk darauf lag, die USB-Schnittstelle zu optimieren, die nunmehr auch das größte Klangpotenzial bergen soll, so die Amerikaner.

Der Audio Research DAC8 (Vertrieb: www.audio-reference.de) kann neben USB aber auch S/PDIF über RCA und BNC, AES/EBU sowie TosLink – jeweils ein Input steht zur Verfügung -, und über alle Leitungen fließt’s bis maximal 24 Bit/192 kHz. Die dem Gerät beiliegende CD-ROM, sprich der mitgelieferte Treiber, ist allerdings – wir kommen unten noch näher drauf zu sprechen – „nur“ für USB-Hörer von Relevanz.

Eine Fernbedienung haben die Amerikaner ihrem einzigen DAC-Modell ebenfalls mit in den Karton gelegt, wenngleich diese nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass der DAC8 keinesfalls lautstärkeregelbar ist, mithin also keinen Vorverstärker ersetzen kann. Neben Eingangswahl, Mute-Funktion und Phaseninvertierung (kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn die Phasenbelegungen der XLR-Schnittstellen von Verstärker und DAC abweichen, es gibt da ja keinen festen weltweiten Standard) weist sie aber eine weitere Funktion auf, die ich persönlich sehr hilfreich finde, in der Produktbeschreibung aber nur beiläufig erwähnt wird:

Im USB-Betrieb lässt sich der zugrundliegende Mediaplayer fernsteuern – mit J. River MC und Foobar2000 klappte das reibungslos bei mir -, Titelsprung, Play/Pause, Stopp sind hierbei möglich. Da man zum Beispiel beide genannten Player so einrichten kann, dass der aktuell gespielte Titel auch aus mehreren Metern Entfernung noch bequem vom Laptopbildschirm abgelesen werden kann, kommt man eigentlich auch ganz prima ohne Smartphone, App & Co aus, sofern man eben nicht mehr als die klassischen CD-Player-Bedienfunktionen für sein persönliches Computer-Audio-Glück benötigt.

audio research dac 8

Okay, soviel zum Grundsätzlichen, schauen wir uns den Audio Research DAC8 im Folgenden noch intensiver an und klären exemplarisch an Foobar2000 und J. River MC zudem, wie man Treiber und Mediaplayer dazu bringt, klangoptimal zu kooperieren …

Test: Audio Research DAC8 | D/A-Wandler

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