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Angenommen, man ist ein Hersteller, der seit Jahrzehnten einen einwandfreien Leumund genießt, wenn es um die ambitionierte Wiedergabe von Vinyl geht. Ein Hersteller, der sogar in gewissen Kreisen – zum Beispiel DJs – Kultstatus hat und hier zahlreiche Innovationen hervorgebracht hat wie Schnellstart oder die legendäre Pitch Control mit Flachbahnregler: Wie weit kann man eigentlich den Rotstift ansetzen, um auch weniger betuchten Menschen den Einstieg in die Welt der Technics-Dreher zu ermöglichen, ohne die „Heritage“ des Unternehmens zu verleugnen? Nun, diese Frage haben sich die Entwickler bei Technics offenbar gestellt und mit dem SL-40CBT (www.technics.com/de/) eine Antwort gefunden: Das gute Stück ist nämlich für nur 799 Euro zu haben.
Nette Goodies

Kann links wie rechts, hätte der Kaiser gesagt: Der Technics SL-40CBT hat einen eigenen Pre an Bord, kann aber auch mit externen Phonovorstufen spielen
Das allein wäre schon bemerkenswert, doch Technics packt beim SL-40CBT noch so einige Goodies drauf: Ein MM-Tonabnehmer ist bereits vormontiert und -justiert, an Bord ist überdies ein integrierter Phonovorverstärker, der natürlich aus dem Signalweg genommen werden kann – und noch dazu kann der Technics SL-40CBT Musik auch per Bluetooth „versenden“. Wer genau auf den Taler schauen muss, der kann sich also eine externe Phonovorstufe sparen – und wer nicht mehr Kabel als nötig ziehen möchte, der „funkt“ die Musik bequem an einen entsprechenden Amp mit Bluetooth-Empfänger oder auch direkt an Aktivboxen – wie beispielsweise die SC-CX700, die ich bereits vor einem Jahr testen durfte (ausführlicher Testbericht der SC-CX700). Das ist zeitgemäß und praktisch, wenngleich streng-orthodoxe Vinyl-Aficionados hier möglicherweise die Nase rümpfen. Sei’s drum: Erlaubt ist, was gefällt.
Schöner Kontrast: Inklusive Tonabnehmer
Was mir auf jeden Fall schon mal gleich nach dem Auspacken gefällt, ist die Optik des Plattenspielers. Der Technics SL-40CBT ist in drei Farbvarianten erhältlich: Schwarz, Grau und Terrakotta-Braun. Ebendiese Terrakotta-Variante steht nun bei mir zuhause – und nein, billig sieht das gar nicht aus, sondern angenehm zeitlos, die Farbe verströmt Wärme und Souveränität zugleich – und dazu passt als Kontrast sehr hübsch der kleine blaue Farbtupfer des vormontierten und -justierten AT-VM95C-Tonabnehmers aus dem Hause Audio Technica. Man könnte kritteln, dass dieser MM-Tonabnehmer aus der 35-Euro-Preisklasse ganz schön weit unten aus dem Regal geholt ist – andererseits gilt er in der Branche als gutmütiger, wenig allürenhafter Allrounder. Und er bietet sehr einfache Upgrademöglichkeiten in Form von alternativen Nadeleinschüben. Gleich sechs unterschiedliche Nadeln lassen sich auf das Tonabnehmergehäuse stecken – bis hin zum rund 160 Euro teuren SH-Modell mit Shibata-Schliff. Das ist doch was.

Blauer Farbtupfer: Der Audio-Technica-AT-VM95C-Tonabnehmer gehört zum Lieferumfang des Technics SL-40CBT
Seriös highfidel
Ansonsten zeigt sich der neue Technics-Dreher optisch wie technisch mit hohem Wiedererkennungsfaktor. Klare Linien, der ikonische S-förmig gebogene Tonarm, schlichter Technics-Schriftzug rechts unten an der Zargenoberseite: Das ist im besten Sinne klassisches und intuitiv ansprechendes Design. Und natürlich kommt auch hier der bewährte eisenkernlose Direktantrieb mit digitaler Motorsteuerung zum Einsatz. Der Motor mit zwölf Polen und neun Spulen ist übrigens ein „alter Bekannter“, man findet ihn auch im Technics SL-1200MK7 und dem SL-1500C. Er treibt einen 1,26 Kilogramm schweren Aluminium-Druckgussteller mit Verstärkungsrippen und direkt montiertem Motormagneten an. Mitgeliefert wird auch noch eine schwarze Filzmatte.
Der 23 Zentimeter lange Tonarm mit einem Überhang von 15 Millimetern ist laut Technics eine Neuentwicklung, er läuft überraschend smooth und spielfrei im Lager, ist allerdings nicht höhenverstellbar, weshalb man beim etwaigen Ersatz des Tonabnehmers etwas Obacht geben sollte, ob’s hinterher auch passt. Erfreulich wiederum ist, dass dem Technics-Dreher recht hochwertig wirkende Dämpfungsfüße spendiert wurden. Da wackelt nichts, das Eigengewicht von gut sieben Kilogramm hält den Plattenspieler zusätzlich stabil auf der Unterlage. Auch beim Schaltungsaufbau hat man sich erkennbar Mühe gegeben: Wir sehen getrennte Leiterplatten für Stromversorgung, Motorsteuerung und Phono-EQ, die weitestmöglich vom Tonarm entfernt positioniert und durch eine überkreuzungsfreie Verkabelung miteinander verbunden sind. So gehört sich das – es ist in der Preisklasse aber sicherlich nicht selbstverständlich.

Wertig verarbeitet und gerade mit Seitenblick aufs Preisschild hochansehnlich: der Technics SL-40CBT in Terrakotta
Turn it on!
Die Inbetriebnahme: Kinderspiel! Der Zusammenbau der Einzelteile (Zarge, Plattenteller, Gegengewicht für den Tonarm) ist in wenigen Minuten vollzogen – und die extra sorgsam verpackte Headshell mit dem spielfertig vormontierten Tonabnehmer lässt sich mithilfe der Überwurfmutter ebenso leicht und schnell anbringen. Selbst Grobmotoriker und absolute Vinyl-Neulinge kriegen den Technics SL-40CBT in Kürze startklar.
Das Einzige, was man noch von Hand justieren muss, ist logischerweise die Auflagekraft. Das ist aber mit einer digitalen Waage spornstreichs zu erledigen – und was dabei angenehmerweise hilft: Das Tonarmgewicht lässt sich butterweich drehen und macht damit eine sorgfältige wie präzise Einstellung möglich. Da habe ich durchaus schon fummeligere Lösungen gesehen. Ein Quervergleich mit Schablone zeigt übrigens: Trotz Serienfertigung ist der Tonabnehmer absolut sauber und korrekt justiert.
Technics SL-40CBT: Hörtest & Vergleiche
Bevor es ans Hören geht, ist nur noch eines zu beachten: Der Technics-Dreher hat zwei Phonoausgänge – einen Line-Ausgang, bei dem der integrierte Phonovorverstärker im Signalweg liegt, und einen Phono-Ausgang mit dem „originären“ Signal. Eminent wichtig ist, dass man über den rückwärtigen Schiebeschalter auch stets die richtige Betriebsart (Phono / Line) wählt, sonst klingt’s nämlich ziemlich merkwürdig, was bei Erstinbetriebnahme ohne Blick ins Handbuch (meine absolute Spezialität!) zu einer kurzen und intensiven Schrecksekunde führen kann. Ich habe für diesen Test zunächst den eingebauten Phonovorverstärker ausprobiert – und im Anschluss meine Röhrenvorstufe Tsakiridis Alexander rangelassen. Ach ja: Ein drittes Experiment konnte ich mir dann auch nicht verkneifen, doch dazu später.
Der Sound mit internem Phonovorverstärker
Direkt aus dem Karton in der Plug-and-Play-Variante mit eingebauten Phonovorverstärker zeigt sich gleich ein ansprechendes Klangbild, insbesondere mit Blick auf das Preisschild und die wunderbar unkomplizierte Inbetriebnahme. Nachdem ich angesichts des doch eher preisgünstigen Tonabnehmersystems kurz die Nase rümpfen wollte, muss ich anerkennend feststellen, dass man bei Technics offenbar alle Einzelteile zu einem sehr guten Paket abgestimmt hat, das schon ab Werk reichlich Spaß am Gerät ermöglicht. Und zugleich spannende Tuning-Optionen mitbringt.
Nur die Ruhe, bitte
Was ist bei bei Plattenspielern besonders wichtig, ja die Grundlage von allem? Die Laufruhe. Und womit testet man die Laufruhe eines Plattenspielers? Zum Beispiel mit Solo-Klavier. Zeit, die Englischen Suiten von J.S. Bach aufzulegen. Mir liegt die Einspielung von Ivo Pogorelich (Deutsche Grammophon 1986) vor, die eine hohe musikalische und interpretatorische Bandbreite mit sich bringt; Pogorelich kann zart spielen, aber auch ungemein virtuos und mitreißend. Bei Bachs Englischen Suiten ist zumeist der erste Satz recht energetisch und konzertant, während die nachfolgenden Allemanden, Couranten und Sarabanden eher katzenpfötig und ausgeruht daherkommen. Diese langsamen, getragenen Stücke bringt der Technics SL-40CBT absolut erwachsen zu Gehör. Der Motorgleichlauf scheint hervorragend zu sein, ausklingende Töne stehen klar umrissen da, da wabert und eiert nichts, die Tonhöhenkonstanz ist mustergültig. Und: Sie wird auch nicht durch Polruckel-Artefakte erkauft, das Klangbild wirkt zu keiner Zeit mechanistisch oder aufgeraut, sondern stets angenehm fließend: Keine Frage, die Basics beherrscht der japanische Dreher aus dem Effeff.
Jammern auf hohem Niveau? Die Dynamik
Zeit, etwas Tempo draufzugeben. Das Präludium – also der erste Satz – der Englischen Suite Nummer 2 (A-moll) verlangt nach virtuosem und präzisem Spiel. Wir hören, von einem kurzen Achtel-Auftakt abgesehen, quasi durchgehend Sechzehntelnoten, die durch ihre fugenartigen Verschränkungen nach sehr klaren Impulsen und Betonungen verlangen. Feindynamisch ist die Wiedergabe absolut überzeugend, die Ein- und Ausschwingvorgänge, aber auch abgestoppte Töne sind selbst in leisen Passagen klar in ihren Hüllkurven nachverfolgbar – das wirkt angenehm geschmeidig, keineswegs übermäßig zackig und passt gut zu Soloklavier. Auf der anderen Seite, doch das ist vermutlich dem Einstiegs-Tonabnehmer geschuldet, wirkt die Wiedergabe an den lauteren und dichteren Stellen etwas weniger kraftvoll-impulsiv-expressiv, mithin also grobdynamisch nicht wie „oberste Kajüte“. So, als hätte man im Studio über die gesamte Aufnahme eine (wenn auch sehr geringe) Dynamikkompression „reingegeben“. Was angesichts des Systempreises aber schon Jammern auf sehr hohem Niveau ist. Denn auf der Gegenseite zeigt schon das mitgelieferte System eine für die Preisklasse ordnungsgemäße Transparenz und lässt die Klaviertöne differenziert erklingen.
Tonalität und psychedelische Experimente
Von der Laufruhe und Dynamik zur Tonalität: Über einen recht weiten Bereich wirkt die Wiedergabe des Klaviers neutral, aber nicht analytisch-blass. Erst in der untersten Lage des Konzertflügels zeigt sich das Saitenspiel etwas weniger sonor, sondern eher sehnig-drahtig – und auch in Richtung Diskant verrundet der Plattenspieler ein wenig, spielt eher etwas abgemildert-gülden als straight, zumindest in der aktuellen Ausbaustufe und Betriebsart. Doch wie sieht’s jenseits von klassischer Klaviermusik aus?
Ich ziehe als Gegenentwurf ein recht breitbandig produziertes und ziemlich schräges Stück Musik aus der Vinylkiste: Die französische Psychedelic-Band The Vietnam Veterans, die auf ihrem Album Catfish Eyes And Tales unter anderem eine hart-psychedelische Mini-Rock-Oper anstimmen, die in eine furiose Coverversion von „The Days Of Pearly Spencer“ mündet.
Der Technics-Plattenspieler hat, das wird spätestens jetzt klar, eine echte Stärke vor allem im Bereich der unteren bis oberen Mitten: Die reichhaltige Instrumentierung aus mehreren teils arg verzerrten Gitarren, bauchigem Bass, wirren Synthesizerflächen sowie attackreichen, polternden Drums und näselndem Gesang zeigt sich über weite Strecken authentisch, farbstark und farbecht in der Wiedergabe. Die Bassdrums und die tiefen Basstöne wirken wiederum federnd-agil, gehen aber nicht übermäßig tief in die Magengrube. Und gerade die stechenden Ridebecken und teils schon scharfkantigen Synthie-Einwürfe wirken etwas glattpolierter, verträglicher und „braver“ als ich es von meiner Referenzkette kenne. Was aber auch nicht verwundert, denn mein Rega Planar 3 (1.300 Euro) bringt mit dem Rega Nd5 einen Tonabnehmer mit, der sich lustvoll über den ganzen Frequenzbereich ausbreitet und auch tiefste Tiefen und höchste Höhen voll auslotet – aber mit 398 Euro auch das Zehnfache des im Technics-Plattenspieler verbauten Systems kostet.
Bühnentalent
Wiederum recht gut gefällt mir die Stereo-Bühne, die mein Testsystem bietet: Sie ist zwar nicht so breit und so tief wie bei meinem Referenzsystem, sondern bleibt eher innerhalb der Boxengrundlinie – dafür aber mit einer angesichts der Preisklasse erstaunlich griffigen Modellierung der Klangquellen und zugleich guten Ortbarkeit. Das ist im positiven Sinne solide Kost und überrascht mich qualitativ, denn ich hatte mit Blick aufs Preisschild weniger erwartet.
Exkurs: Externer Phonovorverstärker
Zeit, meinen externen Preamp anzuschließen, wenngleich das eine Paarung à la David und Goliath ist, schlägt doch der Tsakiridis Alexander mit fast 4.000 Euro Gegenwert zu Buche, aber sie sollen ja auch nicht gegeneinander kämpfen, sondern miteinander spielen. Die spannende Erkenntnis: Natürlich klingt es damit besser, alles andere wäre ja auch erschreckend, aber: Es liegen aber keine ganz dramatischen Welten dazwischen. Zum einen wirkt der Frequenzgang jetzt noch etwas ebener; Bässe und Höhen bekommen mehr Auslauf und Prägnanz – nicht in Richtung Überbetonung, sondern eher im Sinne der Neutralität und Breitbandigkeit. Zum anderen – und das ist wohl der wichtigste Unterschied – wirkt das gesamte Klangbild noch etwas involvierender; so, als würde es näher an mich heranrücken. Präzision und Feinzeichnung, mithin auch die Kontraste, nehmen überdies zu. Und nicht zuletzt öffnet sich die Stereobühne weiter in die Tiefe, wohingegen sie in der Breite dem Bild ähnelt, das der interne Phonopre des Technics-Players zeichnet. Doch, ich möchte es nochmal betonen: Müsste ich meine Kette von Grund auf neu zusammenbauen, würde ich sicherlich keine 4.000 Euro in die Waagschale werfen, um den vorgenannten Klangunterschied qualitativ zu rechtfertigen.
Das lässt mich vermuten, dass die eingebaute Phonovorstufe beim Technics-Plattenspieler auch objektiv betrachtet ziemlich gut und wohl vor allem ein perfekt abgestimmtes Match ist – und nicht nur Pflichtbeigabe im Sinne der Usability. Es lässt mich aber auch fragen: Sollte man auf der Suche nach einem substanziellen klanglichen Upgrade nicht lieber am Tonabnehmer schrauben als an der externen Verstärkung? An welcher Stelle ist das Geld am besten ausgegeben? Das probieren wir doch einfach mal aus. Auftritt Ortofon 2M Blue!
Exkurs 2: Wechsel des Tonabnehmers
Das 2M Blue befindet sich schon seit ein paar Tagen in meiner Asservatenkammer, liegt mit 200 Euro Straßenpreis in einer merklich anderen Preisliga – und es lässt sich aufgrund seiner Bauhöhe und Konstruktion dankenswerterweise ohne Tricksereien mit der Headshell unseres Probanden betreiben. Siehe da: Die Sonne geht auf! Diejenigen Meriten, die ich in der Ab-Werk-Version mit dem Audio-Technica-Tonabnehmer noch ein wenig vermisste, sind nun voll da. Jetzt ist der Bass nicht nur flink und drahtig, er buddelt auch nochmal deutlich tiefere und substanziellere Klangschichten aus. Selbiges gilt für die Höhen, die jetzt mehr Strahlkraft und – wo nötig – auch Biss haben, ohne jedoch dabei zu überzeichnen oder ungebührliche Härten mitzubringen. Am wichtigsten ist aber aus meiner Sicht: Detaillierungsgrad und Feinzeichnung verzeichnen einen ganz erheblichen Zuwachs. Und die Bühne – ja, die wird ein erkleckliches Stückchen breiter und tiefer.
Nach diesem Experiment wird klar: Der Technics SL-40CBT ist per se schon ein guter Plattenspieler. Er kann aber erheblich über sich herauswachsen. Wer Hand anlegen und investieren möchte, dem rate ich ganz klar, erst einmal im Bereich des Tonabnehmers zu tunen. Sei es durch einen anderen Audio-Technica-Nadeleinschub, sei es durch einen ganz anderen (von der Bauhöhe her passenden) Abtaster. Wer an dieser Stelle dreistellig investiert, der wird mit Sicherheit sehr viel mehr Unterschiede hören als beim Umschalten auf einen ebenso teuren externen Phonopre. Wobei man sich mittel- oder langfristig auch diese Option noch offenhalten kann. Wie war das? Erlaubt ist, was gefällt.
Exkurs 3: Bluetooth
Zu guter Letzt möchte ich noch wissen: Wie klappt denn jetzt das Zusammenspiel zwischen dem SL-40CBT und den Streaminglautsprechern Technics SC-CX700? Schließlich sollen diese laut Technics als kongeniale Spielpartner ein perfektes Match abgeben – nicht nur technisch, sondern auch optisch. Und da mir Technics nicht nur den Plattenspieler, sondern auch nochmal die SC-CX700 zugeschickt hat, probiere ich das jetzt nochmal aus! Für eine funktionierende Wiedergabe ist zu beachten, dass beim Abspielen via Bluetooth etwaige Verbindungskabel inklusive Erdungskabel abgezogen sein müssen. Außerdem muss der rückwärtige Umschalter auf „Line“ stehen, sonst funktioniert es nicht.

Der Technics SL-40CBT im Zusammenspiel mit den Technics SC-CX700
Sodann koppele ich über die Bluetooth-Taste, die sich am Bedienfeld oberhalb der Geschwindigkeitstaster 33/45 befindet, den Technics-Plattenspieler mit den Technics-Lautsprechern. Und tatsächlich spielt das Ensemble ganz wunderbar zusammen. Die luftig-frische und transparente Gangart der Technics-Streaminglautsprecher ergänzt sich sehr gut mit dem Klangcharakter des Plattenspielers. Außerdem erfreut die vollständige Absenz von Nebengeräuschen – und dank Qualcomm aptX Adaptive wirkt das Klangbild auch nicht offensichtlich komprimiert oder eingeengt: Nein, das ist wirklich eine schöne Kombi, an der sowohl das optische Zusammenspiel als auch das klangliche gefällt. Außerdem gewinnt man durch die BT-Wiedergabe natürlich auch gewisse Freiheiten bei der Aufstellung: Warum nicht den Plattenspieler direkt neben den Hörsessel in ein Rack stellen und nicht in den ansonsten häufig anzutreffenden „Altar“? Da man sich die Verbindungskabel sparen kann, ergibt das im Gesamtbild durchaus Sinn, wenn man jetzt nicht die ultima ratio der audiophilen Wiedergabe erwartet, sondern einen wohlgesetzten Kompromiss zwischen Klangqualität und Usability.
Test: Technics SL-40CBT | Plattenspieler








