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Test-Fazit: Technics SC-C70

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest: Technics SC-C70
  2. 3 Test-Fazit: Technics SC-C70

Technics Ottava SC-C70 Front

Ja, der Technics SC-C70 vermag mit seinem Klangbild auch anspruchsvollen und an hochwertige Einzelkomponentenanlagen gewöhnten Hörern Freude zu bereiten. Mit seiner erstaunlich großen räumlichen Abbildung, die auch die Tiefe hinter dem Gerät nicht vernachlässigt, klingt der Technics SC-C70 in der Tat größer als man das bei einer solch kompakten Lösung vorab vermutet. Auch dynamisch kann die schicke Kiste erstaunlich substanziell austeilen, sofern man sie – auch der ja eigentlich erstaunlich profunde Bass stößt dann an Grenzen – nicht mit Raumgrößen über etwa 30 bis 35 Quadratmeter überfordert. Wenn es um Hochtonauflösung und feindynamische Differenzierung geht, machen dem Technics SC-C70 selbst aus mehreren Komponenten bestehende Anlagen in seiner Preisklasse wenig vor.

Die trotz kompakter Bauform vollständige Ausstattung mit effektiver Raumanpassung, allen möglichen Radioempfangswegen, Streaming und CD-Player und das mit erstklassiger Verarbeitung umgesetzte, meines Erachtens wirklich gelungene Design ergeben ein Gesamtpaket, das seinen Preis unbedingt wert ist.

Der Technics SC-C70 …

  • lässt sich dank DSP per Knopfdruck an typische Aufstellungsszenarien wie wandnah, freistehend oder in der Ecke stehend anpassen. In der Werkseinstellung „freistehend“ klingt es in den Mitten minimal belegt und im Bass tendenziell etwas zu füllig.
  • kann mit einem iPhone und der Technics Music App effektiv auf einen bestimmten Hörplatz eingemessen werden, hierdurch wird gegenüber den drei Grundeinstellungen klanglich ein deutlich gesteigertes Niveau erreicht.
  • bietet nach erfolgter Space Tune-Einmessung einen für die Klasse überraschend wertigen Mittel-Hochton-Bereich.
  • löst erstaunlich gut auf und bleibt dabei langzeittauglich-stressfrei.
  • verschiebt im Bass naturgemäß nicht wirklich physisch spürbare Luft und ist hierbei auch kein Ausbund an Präzision, vermittelt aber einen souveräneren akustischen Eindruck, als die Größe des SC-C70 es vermuten lässt.
  • vermag eine überraschend weiträumige und tiefe Bühne zu reproduzieren.
  • ist voll ausgestattet im Hinblick auf verschiedenste Streamingmöglichkeiten und digitale Quellen aller Art.
  • ist hervorragend verarbeitet und äußerst geschmackvoll designt.
  • könnte mit Blick aufs Zusammenspiel von App und Fernbedienung noch etwas Feinschliff gebrauchen.

Fakten:

  • Modell: Technics Ottava SC-C70
  • Konzept: netzwerk-/streamingfähige Kompaktanlage mit CD-Laufwerk und Tuner (DAB/DAB+/FM)
  • Preis: 890 Euro
  • Digitaleingänge : Optisch, USB-A, LAN & WLAN (inkl. TIDAL / vTuner / Spotify), Bluetooth, AirPlay
  • Analogeingänge: AUX-IN-Klinke (3,5 mm)
  • Ausgangsleistung Frontlautsprecher: 2 x 30 Watt
  • Ausgangsleistung Subwoofer: 40 Watt
  • Sonstiges: Einmesssystem „Space Tune“, 3,5-mm-Kopfhörerausgang
  • Maße & Gewicht: 450 x 143 x 280 mm (BxHxT), 7,8 kg
  • Farbe: Silber-Schwarz
  • Zubehör: Fernbedienung, Netzkabel, DAB-Zimmerantenne, Benutzerhandbuch, Batterien für Fernbedienung
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Panasonic Marketing Europe GmbH
Winsbergring 15 | 22525 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 – 85 49 0
E-Mail: support_DE@eu.technics.com
Web: www.technics.com/de/

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Test: Technics SC-C70 | Streaming-Kompaktanlage

  1. 2 Klangtest: Technics SC-C70
  2. 3 Test-Fazit: Technics SC-C70

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Pro-Ject Phono Box RS (MM/MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC SCM19, Argon Audio Forte A5, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless, Sony WF-1000XM3

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Norma Audio IC2 Speaker, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 905-Silver & Reference 7NX-705, Norma Audio IC2 Interconnect, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m