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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 MK2 – juch­hei!?
  2. 2 Klangtest und Vergleich: Technics SC-C70 MK2
  3. 3 Test-Fazit: Technics SC-C70MK2

Vor ziemlich genau zwei Jahren gastierte die kompakte All-in-one-Anlage Technics SC-C70 bei mir und überraschte mit einem erstaunlich erwachsenen und „großen“ Klang aus dem stylischen Gehäuse. Nun schiebt Technics eine überarbeitete Version mit der pragmatischen Namenserweiterung MK2 nach (899 Euro | www.technics.com/de/). Wir klären, welche Unterschiede zwischen der neuen Technics SC-C70MK2 und ihrer Vorgängerin zu verzeichnen sind.

Zwei Jahre wären auf dem Massenmarkt eine unverschämt lange Zeit für eine Gerätegeneration. Schon dieser Lebenszyklus bis zum ersten Facelift zeigt, dass Technics seine Produkte nicht ebendort positioniert, sondern eher auf eine Kundschaft zielt, die bleibende Qualitäten und ausgereifte Lösungen schätzt. Dazu passt, dass der Technics SC-C70 MK2 sich äußerlich nur farblich von seinem Vorgänger absetzt: Statt einer schwarzen Front kommt nun eine elegant graue Lamellenabdeckung zum Einsatz. Gleichwohl bietet Technics die MK2-Version nun auch in einer komplett schwarzen Ausführung an, bei dieser ist auch das perfekt gebürstete Aluminium des „Deckels“ schwarz eloxiert.

Technics SC-C70MK2 in Schwarz

Die Technics SC-C70MK2 gibt es nun auch in der Ausführung „Komplettdüster“ (Bild: Technics)

Grau hin, schwarz her: Viel interessanter finde ich, dass sich technisch und featureseitig etwas getan hat:

Das ABC der guten Grundausstattung einer All-in-One-Anlage

Dazu erst mal ein kurzes Recap der SC-C70-Ausstattungsmerkmale: Das All-In-One-Gerät ist CD-Spieler (Top-Loader), Radio für UKW und DAB+, (5-GHz-Wireless-) Netzwerk– und Bluetooth-Streamer (AAC, SBC) sowie Stereolautsprecher mit Subwoofer in einem. Es spielt Musik von lokalen Datenträgern wie einer NAS oder von diversen Streaming-Anbietern ab. Und besitzt einen optischen Digitaleingang, einen analogen 3,5-mm-Klinkeneingang, einen USB-A-Port sowie einen LAN-Netzwerkanschluss und einen Kopfhörerausgang, ebenfalls über eine 3,5-mm-Miniklinke realisiert. Die Schallwandlung übernehmen ein als Downfire-Subwoofer im Geräteboden montierter Treiber sowie jeweils zwei Mitteltontreiber und Hochtöner, die hinter der metallenen Lamellenfront stecken. Alle digitalen Inputs sind kompatibel mit so ziemlich allem, was der Formate-Wald so sprießen lässt – bis auf OGG.

Technics SC-C70MK2 Unterseite

Unterbodeninspektion: Technics SC-C70MK2

Avanciert audiophil

Und nun zu den Upgrades der MK2-Version. Fangen wir bei den Treibern als für den Klang maßgeblichsten Komponenten an. Der 12 Zentimeter durchmessende, wie gehabt auf der Unterseite des Geräts platzierte Subwoofer blieb fürs Update zwar unangetastet, dafür hat sich Technics beider 8-Zentimeter-Tief-/Mitteltöner, sprich deren Schwingspulen und Membranen angenommen. Erstere habe man etwas leichter gemacht, was laut Technics die Luftzirkulation und damit das thermische Verhalten verbessere. Der Konus des Treibers hingegen falle nun deutlich steifer aus, was sich in einer höheren Belastbarkeit und einer geringeren Anfälligkeit für Partialschwingungen äußere.

Auch die Hochtöner seien im Detail optimiert worden, so Technics, und zwar mithilfe einer leichteren Textilkalotte. Die damit einhergehenden Veränderungen der Hochtoneigenschaften des Tweeters zogen schließlich eine Umgestaltung der „akustischen Linse“ nach sich, die am Ende auch in einer Verbesserung des gesamten Abstrahlverhaltens resultierte. Akustische Linse? Das sind die vor der Hochtonkalotte montierten Lamellen mit ihrer speziellen Formgebung. Diese sitzen besonders nah an der Kalotte und sollen die Abstrahlung in den Raum optimieren.

Technics SC-C70MK2 mit hochgeklapptem CD-Deckel

Doppelraten

Die Datenraten des Technics SC-C70 MK2 übertreffen die des Vorgängers glatt um das Doppelte: DSD darf nun mit bis zu 11,2 MHz getaktet sein, was DSD256 entspricht. PCM-Signale in WAV, AIFF, ALAS und FLAC versteht der integrierte Wandler mit einer maximalen Samplingrate von 384 kHz und einer Wortbreite von 32 Bit. AAC darf immerhin bis zu 96 kHz und 320 kBit/s durchrattern, MP3 ist auf 48 kHz/320 kBit/s limitiert.

Eingespieltes Team: die Kollegen Jeno & Space Tune

Änderungen bei den grundlegenden (Hardware-) Features der MK2-Version gab es hingegen keine. Wie bisher verantworten drei „JENO-Engines“ (Jitter Elimination and Noise-Shaping Optimization) genannte Verstärkereinheiten die Versorgung der 2.1-Lautsprecheranordnung und treiben den linken und rechten Kanal sowie den Subwoofer dediziert an. Die JENO-Engines sind nicht nur für die Verstärkung zuständig, sondern auch für die Klangberechnung des „Space Tune“-Raumakustik-Features. Mit „Space Tune“ kann man den Frequenzgang an die Aufstellung und Räumlichkeit mittels dreier Presets (freie oder wandnahe Aufstellung beziehungsweise Platzierung in der Raumecke) sowie einer individuellen Einmessfunktion anpassen. Die individuelle Einmessung funktioniert zum Beispiel über die iOS-Variante der neuen Technics „Audio Center“-App. Die neue App ist wesentlich ansprechender und nutzerfeundlicher gestaltet als die ältere Technics „Music“-App und erlaubt nun auch, im lokalen Netzwerk nach Musik zu suchen und durch die Ordner zu browsen, während man CD oder Radio hört, ohne dass deren Wiedergabe unterbrochen wird.

Technics SC-C70MK2 App: Space Tune

Screenshot von der neuen Technics „Audio Center“-App: Mit dem Feature „Space Tune“ lässt sich der Sound des Technics SC-C70MK2 auf die raumakustischen Gegebenheiten optimieren

Eine weitere Neuerung der MK2-Version und eine gute Nachricht vor allem für Android-User ist die Space-Tune-Auto-Funktion: War die Einmessung des Geräts bisher nur über iOS-Geräte und deren Mikrofone möglich, so besitzt der SC-C70 MK2 jetzt ein eingebautes Mikro, mit dem der C70 nun selbst anhand einer Reihe von Signaltönen und Impulsgeräuschen den Abstand zu den Wänden und das Reflexionsverhalten analysiert – und schließlich das Klangbild entsprechend anpasst.

Rechenkünstler

Auch „Re-Master“ läuft über die JENO-Engines. Dabei soll der Frequenzumfang von Bluetooth- und Internetradio-Quellen, bei denen Technics zufolge viel Information in den höheren Frequenzbereichen durch die inhärente Kompression dieser Kanäle verloren gehe, wieder „auf den ursprünglichen Frequenzumfang hochgerechnet“ werden, so Technics.

Technics SC-C70MK2: Anschlüsse auf der Rückseite

Die Anschlüsse auf der Rückseite des Technics SC-C70MK2

Eine interessante Spezialität aus seinen Referenz-Verstärkern hat Technics in den SC-C70 MK2 sowie bereits in dessen Vorgänger transplantiert: Die „lastadaptive Phasenkalibrierung“ LAPC (Load-Adaptive Phase Calibration) versucht, die in Abhängigkeit von den übertragenen Frequenzen schwankende Lastimpedanz des Lautsprechers zu erfassen und einzubeziehen. So sollen sich die Verstärker des C70 von den wechselhaften Arbeitsbedingungen unbeeindruckt zeigen, was die Phase und die Impulsantwort der JENO-Verstärkereinheiten über den gesamten Frequenzgang hinweg präzisiere.

Mehr als Grundversorgung

Auch das Doppel-Netzteil bleibt dem SC-C70 MK2 selbstverständlich erhalten. Statt eines einzelnen Netztrafos, der die digitalen und analogen Signalschaltungen und Prozessoren sowie die Verstärkereinheiten gemeinsam mit Energie versorgt, stellt Technics diesen beiden Baugruppen somit jeweils ein eigenes Netzteil zur Verfügung. Damit sollten Verbrauchsspitzen, die durch die Endstufen abgerufen werden, keine negativen Einflüsse auf die vorgeschaltete Signalverarbeitung haben.

Integrativ & multiroomfähig

Technics SC-C70MK2 Fernbedienung

Neben der App-Steuerung gehorcht der Technics SC-C70MK2 auch einer mitgelieferten Old-School-Fernbedienung

Mit der Zeit und dem Stand der Technik geht Technics auch per Update auf die Airplay2-Fähigkeit. Zuvor war Airplay nur in seiner ersten Ausbaustufe drin. Dass die MK2-Version nun auch Chromecast und den Google Assistant unterstützt, stellt für mich allerdings eine noch wichtigere Neuerung dar. Die Chromecast-Technologie verhilft dem SC-C70MK2 nicht nur zum Setup via Google Home, sondern auch zur Multiroom-Fähigkeit. Mit der Technics „Audio Center“-App lassen sich nämlich dank Chromecast alle kompatiblen Technics-Geräte – also auch der Technics SC-C70 MK2 – sowie andere Chromecast-Endpoints in einem Netzwerk zum Multiroom-System integrieren. Dabei kann natürlich in jedem Raum von unterschiedlichen Quellen abgespielt werden. Die Wiedergabe lokaler digitaler und analoger Quellen, die an einem beliebigen Gerät angeschlossen sind, lässt sich auf andere Geräte im Netzwerk verteilen. Dass die MK2-Version nun ganze neun statt nur fünf Favoritenspeicher besitzt, sei nur am Rande ergänzt.

Klangtest und Vergleich: Technics SC-C70 MK2

Technics SC-C70MK2 auf Unterstellbasis

Technics SC-C70MK2 auf einer Unterstellbasis von bFly

Mit der MK2-Version bietet Technics dem Kunden also gegenüber dem Vorgänger ein deutliches Plus an Ausstattung – zum quasi selben Preis. Das ist an und für sich eine feine Sache. Doch wie sieht es mit dem Klang aus? Welchen Einfluss nehmen die neuen und verbesserten Treiber und die daran angepasste Form der akustischen Linse auf den Sound? Um diese Fragen valide in einem direkten „Sound-off“ beantworten zu können, hat Technics mir gleich beide Geräte – Urahn und Thronfolger – zur Verfügung gestellt.

Kleiner Rückblick: Im Test der Ur-Version konnte der SC-C70 mit einem erstaunlich großen, auch im Bass erwachsenen Klang und einer für einen Smartlautsprecher recht überzeugenden räumlichen Darstellung inklusive deutlich wahrnehmbaren Stereoeffekts aufwarten. Anders als die meisten anderen All-in-One-Geräte schaffte er sogar eine respektable Leistung in Sachen Hochtonauflösung und versucht – gerade nach erledigter Raumeinmessung – nicht allzu sehr, mit einem überzogenen Bassbäuchlein um 80-120 Hertz Eindruck zu schinden.

Gut gestellt ist halb gewonnen

In meinem Hörraum steht der Technics SC-C70 MK2 – praxisnah – direkt auf einem Expedit-Regal von Ikea. Und das ist ein Kardinalfehler, an den ich mich eigentlich aufgrund meiner ersten Beschäftigung mit dem Technics hätte erinnern müssen. Denn die äußerlich gut vier Zentimeter starken, im Inneren allerdings hohlen und nur mit wenigen Millimeter Netto-Materialstärke „gesegneten“ Ober-, Unter- und Seitenteile des Expedit sind ein audiophiler Alptraum! Sie stehen hier stellvertretend für alle stark resonierenden Stellflächen, die man weder dem Technics SC-C70 noch seiner MK2-Version – und keinem anderen Hifi-Gerät – jemals antun sollte.

Technics SC-C70 und Technics SC-C70MK2 auf dem Regal

Mitnichten egal: die Aufstellung von Technics SC-C70 und Technics SC-C70MK2

Mit dem nach unten abstrahlenden Woofer bringen unsere beiden Technixen das gesamte Board gar besonders stark zum Schwingen. Das Resultat sind ein waberig-dröhnender Bassbereich ohne Kontur, ohne echte Substanz oder Präzision, ein ausgedünnter Grund- und Mittelton sowie ein unsauberer, belegter, grobkörniger Hochton. Wer seinen SC-C70 (MK2) so aufstellt, hätte auch gleich zum Bluetooth-Aktivböxchen für ein Fünftel des Gelds greifen können. An eine ernsthafte Bewertung oder gar einen aussagekräftigen Klangvergleich ist so natürlich nicht zu denken – die Artefakte durch das Regal verdecken jedes Detail, das zur Unterscheidung dienen könnte. Zum Glück habe ich aber eine bFly-Basis vom Typ Base TwoPro M (529 Euro) zur Hand – und siehe da, das Teil wirkt Wunder.

Jaaaa klar, der Preis der Basis steht in einem nicht gerade praxisnahen Verhältnis zu dem des Geräts selbst. Das Experiment verdeutlicht jedoch geradezu mustergültig, welchen Einfluss die Art der Aufstellung auf das klangliche Endresultat hat. Merke: Eine stabile, nicht schwingende Unterlage ist Pflicht. Das muss keine 500-Euro-Basis sein, sondern kann auch eine MDF-, HDF- Multiplex- oder Vollholzplatte sein – wie sie selbst „normale“ hochwertige Möbel häufig aufweisen. Oder eben alles andere, das der Energie des Woofers klangfördernde Steifigkeit und Härte entgegensetzen kann.

Technics SC-C70MK2 Einschalt-Taster

Sie hätten es gerne ausführlicher?

Um einen noch tiefergehenden Eindruck vom Klang des Technics SC-70 MK2 als durch diesen Update-Test zu bekommen, empfehle ich, den ausführlichen Test der ersten Version zu lesen. Denn ganz grundsätzlich behält der MK2 den Charakter und die Meriten des Vorgängers bei und setzt sein „Space Tune“-Feature ebenso effizient ein. Die neue „Auto“-Funktion erzielt zwar ebenfalls eine Verbesserung des Klangbilds vor allem im Bassbereich, bleibt qualitativ aber ein klein wenig hinter der Einmessung über die iOS-App zurück, die aber nach wie vor möglich ist.

Sahnehäubchen

Felix Laband - Dark Days Exit_Insgesamt setzt die MK2-Version des SC-C70 in einigen Teilbereichen durchaus noch ein Sahnehäubchen oben drauf. Und da wäre passend zu „oben drauf“ zuallererst mal der Hochton zu nennen. In Felix Labandes „Dirty Nightgown“ (Album: Dark Days Exit; auf Amazon anhören) erweist sich nicht nur die Auflösung als minimal zarter, luftiger und feinmaschiger als beim diesbezüglich eh schon erstaunlich hochwertigen Vorgänger; die gesamte alleroberste Etage wirkt wie frisch durchgewischt. Ein Jota Rauigkeit, das die Ur-Version des Technics noch in die Obertonschwebungen der zarten Glöckchen einbrachte und ohne direkten Vergleich allerdings kaum ins Gewicht fiel, ist nun Vergangenheit.

Technics SC-C70MK2 Gravur

Darüber hinaus lassen die aufnahmeseitig bewusst angezerrten Impulse des Stücks im Präsenzbereich nun eine dreidimensionalere Textur und Struktur erkennen. Bei diesen Impulsen ist die beim Glöckchengebimmel noch so verpönte Rauigkeit übrigens ein Bonus: Die Klangsignatur dieses Soundelements ist nämlich genau so: dreckig und rau. Und dass die Hochtöner des Technics SC-C70 MK2 diese akustische Raufasertapete einen Hauch besser herausschälen als die des Vorgängers, spricht für einen gelungenen Fortschritt in dieser Abteilung.

Nick Cave - Nomaden der LuefteAuch im wichtigen Mittelton tut sich was: Stimmen wie die von Nick Cave in „To Be by Your Side“ vom Soundtrack zum Naturfilm Nomaden der Lüfte (auf Amazon anhören) gibt der Technics SC-C70MK2 wie gehabt angenehm vollmundig wieder, scheint mir aber gerade bei der Artikulation einen Hauch authentischer zu vermitteln, was der Sänger gerade mit seinen Artikulationswerkzeugen tut. Das wirkt sich durchaus positiv auf die emotionale Partizipation des Hörers am Geschehen aus, zumal der MK2 auch die Phrasierung feindynamisch differenzierter rüberbringt. Okay, das sind eher minimale Unterschiede – doch sie sind eben da und können im Zusammenspiel ein realistischeres und damit noch befriedigenderes Musikerlebnis hervorrufen.

Technics SC-C70MK2 CD-Laufwerk

Technics SC-C70MK2 CD-Laufwerk

Darüber hinaus steht eine minimal definiertere Abbildungsleistung auf der Habenseite des MK2. Da die akustische Linse an die verbesserten Hochtöner angepasst wurde, ergeben sich auch hier kleine Abweichungen vom „Papa“. Schaffte der Senior schon eine erstaunliche Loslösung der Bühne vom Gerät, so gelingt dem Junior eine noch überzeugendere Lokalisierung von Instrumenten und Stimmen. Die Ausdehnung der Bühne verändert sich hingegen nicht merklich.

Es bleibt, wie es ist

Im Bass tut sich vergleichsweise wenig: Mit „Space Tune“ domestiziert der Technics SC-C70 MK2 ebenso wie der MK1 den im Standard-Modus etwas fülligen Tiefton – und spielt  für ein solches System nach wie vor erstaunlich tief und unprätentiös in den Tieftonkeller. Die Wand- und Ecken-Modi tun ihren Job zuverlässig mit nachvollziehbaren, jeweils positiven Resultaten. Allerdings wirken sich diese „starren“, vor allem auf die Basswiedergabe abzielenden Presets naturgemäß weniger stark optimierend auf den Mittel-Hochton aus als Space Tune, das einen größeren Frequenzbereich abdeckt.

Test-Fazit: Technics SC-C70MK2

Technics SC-C70MK2 Lamellen-Front

Der Technics SC-C70 MK2 ist eine an den richtigen Stellen im Detail verfeinerte Weiterentwicklung und nach wie vor eines der schönsten All-in-One-Geräte am Markt – so jedenfalls mein Geschmack. Er bietet eine zukunftssicherere Digitalsektion und mehr Ausstattung: Unter anderem können nun auch Nicht-iOS-User von der automatischen Raumeinmessung profitieren, zudem ermöglicht Chromecast jetzt Multiroom. Die klanglichen Leistungen verzeichnen ebenfalls einen Fortschritt: Eher im Geiste von Evolution als Revolution tönt der MK2 noch ein bisschen feiner und definierter als sein Vorgänger, ohne dass an den grundsätzlichen Charakteristika gerüttelt wurde. Und das alles gibt’s fürs gleiche Geld. Was den SC-C70 MK2 zweifelsohne zu den Top-Angeboten seiner Preisklasse zählen lässt.

Schon der MK1 hatte weder in Sachen Verarbeitungsqualität noch in puncto Soundqualität Konkurrenz zu fürchten – mit seinen insbesondere in den subtileren Klangbereichen wie Abbildungspräzision, Feindynamik und Auflösung zu hörenden Verbesserungen bleibt der SC-C70 auch zwei Jahre nach seiner Einführung so etwas wie ein Qualitätsstandard, an dem sich andere Komplettlösungen der Bis-eintausend-Euro-Klasse messen lassen müssen. Optimal für kleine und mittelgroße Räume zwischen etwa 10 und 30 Quadratmeter.

Fakten:

  • Modell: Technics Ottava SC-C70MK2
  • Konzept: Kompaktanlage mit CD-Laufwerk und Tuner (DAB/DAB+/FM) sowie Netzwerk-, Bluetooth-Streaming- und Multiroomfunktion
  • Preis: 899 Euro
  • Digital: S/PDIF optisch, USB-A, LAN & WLAN (inkl. TIDAL / vTuner / Spotify), Bluetooth, Chromecast, AirPlay2
  • Analogeingänge: AUX-IN-Klinke (3,5 mm)
  • Ausgangsleistung Frontlautsprecher: 2 x 30 Watt
  • Ausgangsleistung Subwoofer: 40 Watt
  • 2 Tief-/Mitteltöner: jeweils 8-cm-Konus
  • 2 Hochtöner: jeweils 2-cm-Kalotte
  • 1 Subwoofer: 12-cm-Konus
  • Einmesssystem „Space Tune“ auch mit integriertem Mikrofon („Auto“)
  • 3,5-mm-Kopfhörerausgang
  • Maße: 450 x 143 x 280 mm (BxHxT)
  • Gewicht: 8 kg
  • Farbe: Silber-Schwarz / Schwarz-Schwarz
  • Zubehör: Fernbedienung, Netzkabel, DAB-Zimmerantenne, Benutzerhandbuch, Batterien für Fernbedienung
  • Garantie: 2 Jahre
  • weitere technische Infos beim Hersteller

Hersteller & Vertrieb:

Panasonic Marketing Europe GmbH
Winsbergring 15 | 22525 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 – 85 49 0
E-Mail: support_DE@eu.technics.com
Web: www.technics.com/de/

Billboard
Iotavx SA3

Test: Technics Ottava SC-C70 MK2 versus SC-C70 | Streaming-Kompaktanlage

  1. 1 MK2 – juch­hei!?
  2. 2 Klangtest und Vergleich: Technics SC-C70 MK2
  3. 3 Test-Fazit: Technics SC-C70MK2

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Linnenberg Telemann, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Auralic Aries, MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg Bizet, Neukomm MCA112S

Endstufen: Linnenberg LIsZT Stereo

Lautsprecher: Argon Audio Forte A5, Qin Prestige Three, Nubert NuPro A100

Kopfhörer: AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Gutwire Chime 3, Fastaudio Black Science NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Gutwire Synchrony 2 SE, Audioquest Yukon, fastaudio Black Science Phono), Graditech Kide 3 und Kide 1 Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka und Cinnamon Ethernet, AudioQuest Carbon RCA, Graditech Kide Digital RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 Customized

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren, The Gryphon De-Magnetizer

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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