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Hifi Test Standlautsprecher Wharfedale Opus II-3 – Testbericht Lautsprecher, High End-Hifi-Magazin fairaudio

Inhaltsverzeichnis

  1. 4 Hifi Test Standlautsprecher Wharfedale Opus II-3 - Testbericht Lautsprecher, High End-Hifi-Magazin fairaudio

Fazit

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Die Wharfedale Opus II-3 …

  • paart sich nicht mit jedem: Bei der Verstärkerauswahl empfiehlt es sich jedenfalls, auf eher zupackend, dynamisch und agil spielende Gerätschaften zu achten, die zudem über ein gutes Auflösungsvermögen verfügen. Eine hellere oder schlankere tonale Ausrichtung kann – abhängig von den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten – möglicherweise ebenfalls gut funktionieren. Röhrenverstärker sehe ich – trotz des ordentlichen Wirkungsgrades der Wharfedale Opus II-3 – kaum als geeignete Kumpanen …
  • fühlt sich sicherlich in Räumen ab 30 Quadratmeter aufwärts wohl. 3 Meter Abstand zwischen sich und der Box sollte zudem mindestens gelassen werden. Realisiert man den in der Bedienungsanleitung angegebenen Mindestabstand zur Rückwand von nur 20 cm, löst sich das musikalische Geschehen deutlich schlechter von den Boxen – 70 cm sollten es wenigstens schon sein. Das Gleiche gilt meiner Einschätzung nach auch für den Seitenabstand – 70 cm werden diesbezüglich aber auch in der Anleitung empfohlen.

Behält man die letztgenannten Punkte im Auge, so überzeugt die Wharfedale Opus II-3 …

  • mit einem überaus farbigen, köperreichen und natürlichen Klanggeschehen – was insbesondere dem Tätigkeitsbereich des Mitteltöners zuzuschreiben ist.
  • durch eine neutrale, homogene und bruchlose Darstellung über den gesamten Übertragungsbereich.
  • mit einem tief reichenden und gut durchhörbaren Bass, der auch in größeren Räumlichkeiten keinerlei Versorgungslücken aufkommen lassen sollte.
  • durch die Abwesenheit jeglicher Schärfen und Härten im Klangbild und eine sonore Musikdarstellung.
  • einer grundsätzlich eher malerisch-weichen, denn anspringend-perlenden Musikdarstellung.
  • nicht gerade durch eine beeindruckende Hochtonauflösung. Die Wharfedale Opus II-3 ist sicherlich nicht der klangsezierenden Zunft zuzuordnen.

Die Wharfedale Opus II-3 ist auf jeden Fall eine Besonderheit – selbst wenn für den Boxenkauf ein größeres Budget als die verlangten 4.600 EURO zur Verfügung steht. Spiegelt sich Ihr Hörgeschmack in den obigen Ausführungen wieder, verfügen Sie über entsprechende Räumlichkeiten und sind bereit, bei der Wahl der geeigneten Elektronik eine gewisse Sorgfalt walten zu lassen – dann sollten Sie sich die Wharfedale Opus II-3 unbedingt mal intensiv anhören …

Test: Wharfedale Opus II-3 | Standlautsprecher

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Über den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Linnenberg Telemann, Electrocompaniet ECD 2 CD-Player: Fonel Simplicité Streamer: SOtM sMS-200 ultra & SOtM sPS-500, Auralic Aries Computer/Mediaplayer: Laptop mit JRiver MC

Vollverstärker: Abacus Ampino

Vorstufen: Hochpegel: MTX-MONITOR.V3b-4.2.1 (Upgrade von V3b), Funk LAP-2.V3 (Upgrade von Lap-2.V2)

Endstufen: Bryston 7B³

Lautsprecher: Sehring 903, Quadral Megan VIII

Kopfhörer: Audeze LCD-2, AKG K812, AKG K712 Pro, RHA T20, Soundmagic E80, Shure SRH 1840, AAW Q

Kopfhörerverstärker: NuPrime DAC-10H, Reußenzehn Harmonie III

Mobiles HiFi: Onkyo DP-X1, iBasso DX-80

Kabel: Lautsprecherkabel: HMS Armonia, WSS Platin Line LS4, Real Cable BW OFC 400, HMS Fortissimo NF-Kabel: Straight Wire Virtuoso Digitalkabel: USB-Kabel: BMC Pure USB1, AudioQuest Carbon, Boaacoustic Silver Digital Xeno Netzkabel: Furutech FP-S022N: konfektioniert mit FI-E 50 NCF & FI 50 NCF, Tellurium Q Black, Quantum-Powerchords, Swisscables Reference Netzleiste: HMS Energia MkII

Rack: Lovan Classic II

Zubehör: Stromfilter: HMS Energia MkII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 29 m² Höhe: 3,3 m

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