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Test-Fazit: SPL Director mk2

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 SPL Director Mk2: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: SPL Director mk2

SPL Director Mk2 von vorne

Für absolut cleanen Signalpfad, umfangreiche Konnektivität und beste technische Daten muss niemand mehr ausgeben als für den SPL Director Mk2. Wem das Äußere nicht zu speziell ist, der kauft für absolut faire 3.499 Euro einen hervorragend engineerten und gebauten DA-Wandler und Preamp eines Herstellers, dessen Wurzeln tief in das Erdreich der professionellen Musikproduktion hineinreichen.

Das Gerät ist jedenfalls alles andere als ein Frühstücksdirektor: SPL bietet mit seiner 120-V-Technik Voltair einem der aktuell besten DA-Wandlerchips ein perfektes Nest. Das resultiert in hervorragenden dynamischen Eigenschaften, besonders aber in einem hochpräzisen, fein gestaffelten Bühnenbild. Detailverliebte Hörer kommen dabei eher auf ihre Kosten als diejenigen, die auf der Suche nach einem smoothen Schmeichler oder klanglich auffälligen Charakterkopf sind, eine minimale Schärferücknahme unterstützt dennoch die Alltags- und Langzeittauglichkeit.

Der SPL Director Mk2 …

  • ist, anders als die Gestaltung des Gehäuses vielleicht suggeriert, angenehm balanciert in seiner Wiedergabe. Er nimmt in den oberen Mitten allenfalls die Schärfe ein kleines Stückchen zugunsten der Tiefmitten zurück, wird aber dennoch als neutral wahrgenommen. Dadurch ist der Mk2 definitiv langzeittauglich.
  • spielt Bässe detailliert, konturiert und unaufgeregt sauber – bis ganz hinunter in den Frequenzkeller.
  • zeigt dem Hörer selbst kleinste Details der Höhen auf, ohne sie überzubetonen. Die Signale sind offen und sehr klar gezeichnet, dabei aber weder zu nervös noch zu gemütlich.
  • stellt dem angeschlossenen Verstärker so unvermittelt Pegelanstiege zur Verfügung, wie sie in den Director Mk2 auch hineingelangt sind.
  • überspannt eine enorm weite Dynamikstrecke zwischen Rauschen und Verzerrung.
  • zeichnet auf der auf der musikalischen Bühne ortungsscharf mit feiner, scharfer Linie und nutzt die Tiefe des Raumes komplett aus.
  • behält seine Klangeigenschaften über den gesamten Regelbereich des Volume-Potis. Auch die verschiedenen Schnittstellen werden klanglich nicht unterschiedlich priorisiert – ob digital mit hohen Samplerates über USB oder ganz klassisch mit analogem, unsymmetrischen RCA-Eingang, der Director bleibt klanglich konsistent.
  • ist nicht übertrieben hoch bepreist, sondern stellt als Gegenwert ein bestes Beispiel deutscher Entwicklungs- und Herstellungsarbeit bereit, die man hören kann.

 Fakten:

  • Modell: SPL Director Mk2
  • Konzept: DAC und (analoger) Vorverstärker
  • Preis: 3.499 Euro
  • Maße & Gewicht: 27,8 x 33,5 x 10 mm, 5,1 kg
  • Farben: Schwarz, Rot, Silber
  • Eingänge: 4 x RCA, 2 x XLR, 1 x USB Typ B, 1 x AES3 (XLR), 1 x S/PDIF (Cinch), 1 x S/PDIF (TOSLINK)
  • Ausgänge:, 6,3-mm-Stereoklinke, 3,5-mm-Stereoklinke
  • Send/Return: 1 x Tape (Cinch)
  • Auflösungen: PCM bis max. 32 Bit/768 kHz, DSD64
  • Sonstiges: 120-V-Technik, motorisiertes Volume-Poti, Amp Control, Fernbedienungsmöglichkeit, VU-Meter mit Empfindlichkeitsumschaltung
  • Garantie: 7 Jahre bei Registrierung

Hersteller & Vertrieb:

SPL electronics GmbH
Sohlweg 80 | 41372
Niederkrüchten
Telefon: +49 – 2163 98 340
E-Mail: info@spl.audio
Web: https://spl.audio/

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Test: SPL Director Mk2 | D/A-Wandler, Vorstufe

  1. 2 SPL Director Mk2: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: SPL Director mk2

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: Thorens TD-316 MkII mit Nagaoka MP-110

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Lavry DA-11, Merging Technologies HAPI (AD/DA-Wandler) CD-Player: Rega Apollo

Vollverstärker: Rega Mira

Endstufen: Abacus Electronics 60-120D Dolifet

Lautsprecher: Harbeth Super HL5 Plus XD, Genelec 8010A, JBL Control 1C, Piega TMicro 5, Vogel Custom Blue, Vogel Custom White

Kopfhörer: Stax SRS-2170, Focal Celestee, AKG K240DF, Beyerdynamic DT150, Beyerdynamic Custom One, Beyerdynamic Free Byrd, Sony MD-7506, KOSS Porta Pro

Kopfhörerverstärker: integrierte Lösungen im Lavry DA-11, Merging Technologies HAPI, Harrison-Mischpult

Mobiles HiFi: iFi iDSD nano

All-In-One: Arcam Solo Mini DAB+

Kabel: Lautsprecherkabel: Oehlbach Ultrastream NF-Kabel: Vovox Link, Vovox Sonorus

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 51 m² und 12 m² Höhe: 2,3 m und 2,1-2,6 m