Billboard
Technics
Advertisement

Test-Fazit: Soundmagic E50C und E80C In-Ears

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: Soundmagic E50C und E80C In-Ears

Soundmagic E50C
Soundmagic E50C

Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass die Soundmagic für ihren Preis schon fast übertrieben gut sind. Unter HiFi-Aspekten gilt das ganz besonders für die E50C, deren Ausgewogenheit und Detailliertheit alles andere als selbstverständlich sind. Ich gebe zu: In einem Blindtest mit Fragebogen zum Preis der Kopfhörer hätte ich ganz deutlich danebengegriffen. Das soll jetzt keine Aufforderung an Einzelhändler sein, vor die Preisauszeichnungen noch schnell eine Eins oder sogar eine Zwei zu kleben. Dann wäre ich klanglich immer noch angetan, eine Preis/Leistungs-Überraschung wären sie dann aber nicht mehr. Wer es etwas krawalliger mag und auf einen Smiley-Frequenzgang mit etwas stärker unterstützen Bässen und Höhen steht, der kann auch zum E80 greifen. Mein Favorit ist aber definitiv der E50.

Soundmagic E80C
Soundmagic E80C

Der Soundmagic E50C ist insbesondere mit Blick auf sein Preisschild ein hervorragender In-Ear-Hörer, weil…

  • er einen straffen, konkreten, kontrollierten und nie überbordenden Bass liefert. Wer es ein klein wenig dicker und wulstiger mag, greift zum E80C. Wer aber einen „Bass-Boomer“ sucht, ist bei beiden an der falschen Adresse.
  • seine Mittenwiedergabe ausgesprochen fehlerfrei ist. Es finden sich keine über- und keine unterrepräsentierten Frequenzbereiche. Die Präzision ist erstaunlich, für die Beschallung über mehrere Stunden vielen Musikhörern aber möglicherweise etwas zu fordernd.
  • auch in den Höhen eine gut austarierte Wiedergabe stattfindet. Die E50C geben sich auch hier erstaunlich transparent, eher klar und kantig statt rund und weich – und dennoch nie überbetont.
  • er eine gute Auflösung, Detailtreue und Mikrodynamik aufweist.
  • er eine – dafür, dass man es mit einem In-Ear-Hörer zu tun hat – sehr scharfe Ortbarkeit von Signalen ermöglicht und auch die Tiefenstaffelung ein weites Hineinhören in die Musik erlaubt.
  • höhere Pegel mit gutem Klang auch an schwächeren Verstärkern wie Smartphones möglich sind.
  • er all dies für einen erstaunlich geringen Preis liefert. Zudem kann der Interessent statt der getesteten Version auch eine (noch preiswertere) ohne Smartphone-Funktionalität erstehen und zwischen diverse Farben wählen.
  • allerhand Zubehör mitgeliefert wird. Vor allem das kleine Case erfreut den reisenden Musikhörer.
  • man nicht das Gefühl bekommt, einen zwar gut klingenden, dafür aber nachlässig gefertigten Hörer zu kaufen.

Fakten:

  • Konzept: In-Ear-Kopfhörer mit Device-Steuerung und Mikrofon
  • Preis E50C: 69,99 Euro (ohne Steuerung und Mikrofon als E50: 54,99 Euro)
  • Preis E80C: 99,99 Euro (ohne Steuerung und Mikrofon als E80: 79,99 Euro)
  • Nennimpedanz E50C: 51 Ohm; E80C: 64 Ohm
  • Empfindlichkeit: 102 dB/mW
  • Nettogewicht: 13 g
  • Lieferumfang: kleine Tasche, acht Paar Ohrteile, Kabelclip, Adapter auf 2 x 3,5mm Klinke
  • Garantie: 24 Monate

Vertrieb:

KS Distribution GmbH
Dietzgenstr. 55 | 13156 Berlin
Telefon: +49 (0)30-200 466 22
eMail: info@ksdistribution.de
Web: http://e-serie.soundmagicheadphones.de

Kommentar/Leserbrief zu diesem Bericht schreiben

Test: Soundmagic E50C und E80C | Kopfhörer

  1. 3 Test-Fazit: Soundmagic E50C und E80C In-Ears

Über den Autor

Billboard
Primare