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Test-Fazit: Sonus Faber Venere 1.5

Inhaltsverzeichnis

  1. 4 Test-Fazit: Sonus Faber Venere 1.5

Sagte ich soeben „entspannend“? Ja, das sagte ich. Und unter diesem Wort könnte auch mein Fazit stehen:

Die Sonus Faber Venere 1.5 sind Lautsprecher, denen es gelingt, mir auch an anstrengenden Tagen innerhalb weniger Minuten ein entspanntes und zufriedenes Gefühl zu vermitteln. Sie sind für mich wie kleine „Diener“, die mir meine Musik mit einer höflichen Verbeugung darreichen und dann wie völlig selbstverständlich in den Hintergrund treten. Aufgrund des milden Hochtonbereichs sind die Venere 1.5 tonal wunderbar langzeittauglich aufgestellt, liefern insbesondere akustische Instrumente in bestechender Natürlichkeit ab und haben bei Zimmerlautstärke durch eine sanfte Oberbassbetonung so viel zu bieten, dass Standboxen fast unnötig erscheinen. Natürlich können sie die Grenzen der Physik nicht sprengen und unterliegen vor allen Dingen bei höheren Pegeln den üblichen Limitierungen des Kompaktboxen-Konzepts. Ihre Raumdarstellung ist schwelgerisch, aber nicht unpräzise; zudem spielen sie dynamisch-involvierend auf. Für diesen Preis absolut fantastische Lautsprecher, die ich nach dem Verfassen dieser Rezension nur höchst ungern wieder zurückgebe.

Die Venere 1.5 zeichnet sich aus durch …

  • einen seidigen, sauber durchgezeichneten Hochtonbereich, der eher im goldgelben Glühbirnen- als im gleißenden Halogenlicht spielt. Hier wurde der Schwerpunkt eher auf Langzeittauglichkeit und nicht auf das letzte Quäntchen Feinauflösung gesetzt.
  • ein sehr differenziert aufspielendes, farbenprächtiges und nahtlos an den Obertonbereich angebundenes Mittenband.
  • einen angesichts Preisklasse und Baugröße erstaunlich profund wirkenden Bass, allerdings mit einer ganz leichten Oberbassbetonung. Erst bei deutlich höheren Pegeln und/oder bewusst tieftonlastiger Musik kommen hier die typischen Limitierungen eines Kompaktlautsprechers zum Tragen.
  • eine Raumdarstellung, die sowohl in Sachen Breite und Tiefe, als auch in Sachen Präzision weit über Preisklassen-Niveau spielt.
  • eine mustergültige Feindynamik und – naturgemäß abgesehen von hohen Pegeln – ebensolche Grobdynamik.
  • ein gelungenes, wertiges Design und eine ausgezeichnete Verarbeitung.

Fakten:

  • Modell: Sonus Faber Venere 1.5
  • Konzept: 2-Wege-Bassreflex-Kompaktlautsprecher
  • Preis: 1.250 Euro
  • Abmessungen (HxBxT) und Gewicht: 394x206x300 mm, 6kg
  • Ausführungen: Hochglanz-Schwarz und -Weiß
  • Empfindlichkeit: 85 dB/W/m
  • Impedanz: 6 Ohm
  • Sonstiges: Bi-Wiring-Terminal
  • Garantie: 5 Jahre

Vertrieb:
Audio Reference GmbH
Web: www.audio-reference.de
eMail: info@audio-reference.de
Telefon: 0049 – (0)40 – 533 203 59

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Test: Sonus Faber Venere 1.5 | Kompaktlautsprecher

  1. 4 Test-Fazit: Sonus Faber Venere 1.5

Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Rega Planar 3 Tonabnehmer: Ortofon Red, Rega Exact

Digitale Quellen: D/A-Wandler: B.M.C. Audio PureDac CD-Player: C.E.C. CD 5 Computer/Mediaplayer: Samsung-Notebook mit SSD und Foobar-Mediaplayer und Logitech Squeezebox-Server

Vollverstärker: Hegel H90

Vorstufen: Hochpegel: Abacus Preamp 14 Phonoverstärker: Pro-Ject Phonobox MM, Pro-Ject Phonobox DS+

Endstufen: Abacus Ampollo (Stereo), Audreal MS-3 (Röhren-Monos)

Lautsprecher: Audes 116, Harbeth 30.1, Nubert nuPro A-100, Quadral Rondo

Mobiles HiFi: iPod classic 5 160GB mit Pro-Ject Dock-Box S digital

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon SPK 500, Real Cable OFC 400 NF-Kabel: Goldkabel Profi Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII, Oehlbach XXL Serie 80

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