Demnächst im Test:

Denon PMA-A110 & DCD-A110 Denon PMA-A110 & DCD-A110 Antipodes S30 & K50 Antipodes S30 & K50 B&W 606 S2 Anniversary Edition B&W 606 S2 Anniversary Edition SPL Phonitor se SPL Phonitor se
Billboard
Antipodes Audio K50

Test-Fazit: Sendy Aiva

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Sendy Aiva: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Sendy Aiva

Sendy Aiva Kopfhörer mit Case

Sie mögen mich nach der Lektüre dieses Testberichts fälschlicherweise für einen ausgewiesenen Carpenters-Fan halten. Diesbezüglich kann ich sie beruhigen, mein Bedarf an amerikanischem Siebziger-Popschmalz dürfte für die nächsten Jahre mehr als gedeckt sein. Anders verhält es sich mit dem Sendy Aiva: Dieser Kopfhörer zeigt sich als perfekter Kompagnon zum Musikhören in hoher Qualität zum angemessenen Preis. Er ist hochwertig gefertigt, hat einen guten Sitz für nicht zu kleine Köpfe, spielt sehr färbungsarm und mit sehr hoher Auflösung. Sein etwas zurückgenommener Mitten- und Schärfebereich trägt dazu bei, auch lange Hörsessions genießen zu können, ohne dass das der Klang zu „zwacken“ beginnt. Er bietet sich damit für Menschen an, die lange konzentriert Musik unterschiedlichster Gattungen hören wollen. Für einen Kopfhörer seines Preises ist der Sendy Aiva zudem mit hochwertigen Materialien ausgestattet, gut verarbeitet und bis ins Detail durchdesignt.

Keine dieser Einzeldisziplinen alleine ist herausragend, es ist die Gesamtheit. Sollte man dennoch einen einzigen Punkt auf den Thron heben müssen, dann ist es wohl die Tatsache, dass der Sendy Aiva mit jeglichen Quellen sehr gut harmoniert.

Der Sendy Aiva…

  • senkt im Gesamtbild die Mitten leicht und breitbandig ab, was die Bässe und Höhen etwas hervortreten lässt. Zwar wirkt er höhenreich, jedoch nie scharfkantig.
  • spielt die Höhen prägnant, agil und detailliert, ist dabei aber nicht ausufernd luftig.
  • zähmt den Hochmitten-/Schärfebereich im Pegel. Dadurch tendiert Musik dazu, weniger bissig zu wirken. Trotzdem ist die Auflösung hoch!
  • ist in den Tiefmitten gegenüber dem anschließenden Oberbass ebenfalls etwas zurückhaltend im Pegel. Das geschieht aber nicht, um etwas zu vertuschen, denn auch dort zeichnet er fein und genau.
  • produziert kräftigen Bass und Tiefbass. Lediglich die allertiefsten Register fallen im Level geringfügig ab. Dadurch erhält der Sendy ein stabiles Fundament, gerät aber nie ins Schwimmen.
  • positioniert Signale im Stereobild gerne etwas weiter außen und löst das Geschehen in der Bildmitte fein auf.
  • weist eine vergleichsweise geringe Im-Kopf-Lokalisation und ordentliche Raumtiefe auf.
  • setzt sowohl grobe als auch feine Dynamikvorgaben im Material präzise und schnell um. Dabei gibt der Kopfhörer nicht den schonungslosen Analytiker und übertreibt es nicht mit der Detailliertheit. Dennoch vermag er feiner darzustellen, als es die meisten Tauchspulenhörer tun.
  • sitzt auch über lange Zeit bequem und mit angenehmem Druck über den Ohren. Allerdings müssten Menschen mit kleinen Köpfen eine „Anprobe“ machen, da die Reserven für eine Kleineinstellung recht begrenzt sind.
  • ist absolut unprätentiös, was die Wahl seiner Quellen angeht. Schon an sehr einfachen Zuspielsystemen zeigt er seine Fähigkeit.
  • ist ein auffälliger, edel gestalteter Kopfhörer in hochwertiger Verarbeitung.

Fakten:

  • Modell: Sendy Audio Aiva
  • Konzept: offener, ohrumschließender, magnetostatischer Kopfhörer
  • Preis: 699 Euro
  • Nennimpedanz: 32 Ohm
  • Empfindlichkeit: 96 dB
  • Nettogewicht: 420 Gramm (ohne Kabel)
  • Ausführung: Holz, schwarzes Metall
  • Kabel: beidseitig gestecktes Kabel mit 2,5-mm-Klinke auf 4,2-mm-Pentaconn, kurzes Adapterkabel auf 3,5-mm-Klinke
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
audioNEXT GmbH
Isenbergstaße 20 | 45130 Essen
Telefon:  +49(0)201-799 39 404
E-Mail: info@audiodomain.de
Web: https://www.audiodomain.de/

Sendy Aiva Kopfhörer Karton/Verpackung

Billboard
Hifi-Welt Riviera & Ichos

Test: Sendy Audio Aiva | Kopfhörer

  1. 2 Sendy Aiva: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Sendy Aiva

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: Thorens TD-316 MkII mit Nagaoka MP-110 Sonstiges: Rega Radio, Moog Sub 37

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Lavry DA-11, Merging Technologies HAPI (AD/DA-Wandler) CD-Player: Rega Apollo Sonstiges: Apple iPad Mini 2, Apple MacBook Air Mid 2013, Focusrite Scarlett 6i6 USB, Sony BDP-S490

Vollverstärker: Rega Mira

Lautsprecher: Auratone 5C, JBL Control 1C, Genelec 8010A, Piega TMicro 5, Vogel Custom Blue & White

Kopfhörer: Stax SRS-2170, Audio-Technica ATH-R70x, Ultrasone ProLine 2500, AKG D-240DF, Beyerdynamic DT150, Beyerdynamic Custom One, KOSS Porta Pro, Apple Earbuds, Panasonic RP-HJE120-PPK, Audio-Technica ATH-ANC40BT

Kopfhörerverstärker: Rupert Neve Designs RNHP , iFi iDSD nano

Mobiles HiFi: Apple iPhone 5s, iFi iDSD nano

All-In-One: Arcam Solo Mini DAB+

Kabel: Lautsprecherkabel: Oehlbach Ultrastream NF-Kabel: Vovox Link, Vovox Sonorus

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 51 m² und 12 m² Höhe: 2,3 m und 2,1-2,6 m