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Test-Fazit: Revel Performa F328Be

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Revel Performa F328Be
  2. 3 Test-Fazit: Revel Performa F328Be

Revel Performa F328Be SchallwandKeine reinen „Lautsprecher fürs Grobe“, sondern angesichts der Physis für den einen oder anderen womöglich gar überraschend feinsinnig, kontrolliert-straff und neutral-distinguiert – so könnte die Kurzcharakterisierung dieser Schallwandler lauten. Klar können die Revel Performa F328Be auch verdammt laut, doch sie fühlen sich mit jedem Musikprogramm wohl und brillieren mit (Kammer-)Orchestern und Jazz-Trios, Stimmen im Allgemeinen und Chören im Besonderen. Metal und Hip Hop gehen ebenso wie Electro und Low-fi. Achtung: Schlecht aufgenommenes Material machen die Revel unmissverständlicher kenntlich als manch anderer Lautsprecher.

Verstärkerseitig stellen die Performa-Top-Modelle keine unanständigen Ansprüche an Leistung oder Dämpfungsfaktor. Ich würde sie als genügsam, gleichwohl nicht als wahllos bezeichnen. Bedeutet: Die Performa 328Be goutieren Leistung, doch schon gut gemachte zweimal 50 Watt dürften ihnen genügen, um im Alltag die oben genannten Stärken ans Licht zu bringen. Nichtsdestotrotz dürfte man ihre Dynamik- und Pegelfähigkeiten erst mit deutlich mehr Leistung – ich würde über 200 Watt pro Kanal als nicht übertrieben bewerten – voll ausreizen können. Röhren? Ausprobieren.

Einen Hörabstand von mindestens 2,5 Metern und einen Raum ab etwa 25 Quadratmetern sollte man den Amerikanerinnen gönnen, auch wenn sie locker zwei- bis dreimal so große Locations zu beschallen vermögen. Für Fans von neutraler Tonalität, leicht distanzierter, aber wohlgeordneter Räumlichkeit, sauberster Auflösung und ebenso feiner wie beeindruckender Dynamik ein ganz heißer Tipp mit sehr gutem Preis-Sound-Verhältnis.

Die Revel Performa F328Be …

  • spielen trocken und sehr differenziert im Bass. Mit ein paar Experimenten bei der Aufstellung und mittels Kombinationen der vier Bassreflex-Stopfen lässt sich der Charakter in Maßen von schlank bis knackig-druckvoll anpassen. Fett wird’s jedoch nie.
  • reichen sehr tief hinab in den Basskeller und bleiben dort ebenso kontrolliert wie im restlichen Bassbereich.
  • besitzen einen geradlinigen Grundton und einen neutralen, äußerst transparenten und detailreichen Mittelton mit reichlich Luft, Detail und dynamischem Headroom. Eher sachliche als opulente Klangfarben.
  • lösen im extrem sauberen, klaren und dennoch unangestrengt-lockeren Hochton überragend auf und balancieren Schneidigkeit und Sanftheit kongenial für höchsten Realismus aus.
  • sind fein- und grobdynamisch en par und folgen in beiden Disziplinen den Vorgaben des Musikmaterials extrem schnell.
  • grenzen Stimmen und Instrumente sehr gut voneinander ab und bilden sie umrissscharf ab.
  • bauen eine sehr breite, hohe und tiefe Bühne knapp hinter der Lautsprecherbasis auf. Eine betont offensive, auf den Hörer zugehende Abbildung liefern die Revel dabei nicht.
  • brauchen ein bisschen mehr Hörabstand als übliche kleinere Lautsprecher, um gänzlich kohärent zu spielen.
  • benötigen eine gewisse Grundlautstärke, um tonal vollständig zu spielen. Sehr leise gehört, mutet der Bass bisweilen leicht unterrepräsentiert an

Fakten:

  • Modell: Revel Performa 328Be
  • Konzept: Drei-Wege-Lautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Preis: 18.000 Euro
  • Maße mit Sockel & Gitter, Gewicht: 1294 mm x 341,3 mm x 448,5 mm (H x B x T), 51 kg
  • Nennimpedanz: 8 Ohm
  • Wirkungsgrad: 91 dB (2,83 V/1m)
  • Ausführungen: Hochglanz-Schwarz, Hochglanz-Weiß, Metallic-Silber und Hochglanz-Walnuss
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
HARMAN Deutschland GmbH
Parkring 8 | 85748 Garching bei München
Tel.: +49(0)8031-3911600
Web: www.revelspeakers.com

Revel Performa F328Be: Logo auf der front

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Test: Revel Performa F328Be | Standlautsprecher

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Revel Performa F328Be
  2. 3 Test-Fazit: Revel Performa F328Be

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Pro-Ject Phono Box RS (MM/MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC SCM19, Argon Audio Forte A5, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless, Sony WF-1000XM3

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Norma Audio IC2 Speaker, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 905-Silver & Reference 7NX-705, Norma Audio IC2 Interconnect, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m