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Testfazit: Quadral Platinum+ Five

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klang: Quadral Platinum+ Five
  2. 3 Testfazit: Quadral Platinum+ Five

 

Quadral Platinum+ Five front seitlich

Ich hatte es seinerzeit bereits bei der Aurum Orkan VIII behauptet und tue es jetzt wieder: Die Hannoveraner können einfach Allrounder! Die Quadral Platinum+ Five gibt sich im Grunde bei jedem Musikgenre souverän, lebendig und angenehm balanciert. Selbst grenzwertig abgemischte Rockmusik macht mit diesem „härtefreien“ Lautsprecher einfach nur Spaß, wenngleich die Platinum+ Five schon auch vermittelt, dass sie noch mehr kann, wenn das Ausgangsmaterial von höherer Güte ist. Das kann man in dieser Preisklasse aber auch erwarten. Darüber hinaus punktet die schlanke Niedersächsin mit zeitlos-elegantem Design und pfiffigen Detaillösungen (Füße/Spikes, Anpassungsschalter für den Hochton). Ja, sicher haben in dieser ambitionierten Klasse auch andere Hersteller schöne „Töchter“, das Qualitätsniveau ist generell hoch. Wer klanglich auf der Suche nach einem ausgeprägten Alleskönner ist, könnte mit der Quadral Platinum+ Five aber genau „seinen“ Lautsprecher finden.

Steckbrief Quadral Platinum+ Five:

  • Die schlanken Säulen generieren ein kraftvoll-massives Bassfundament, das zwar stets präsent ist, aber dank seines staubtrockenen und agilen Charakters trotzdem nie zu dick aufträgt. Erstaunlicherweise auch in kleineren Räumen unterhalb 20 Quadratmetern nicht.
  • In den Mitten tönt die Quadral Platinum+ Five auf höchst angenehme Weise samtig, ohne es an Körperhaftigkeit und Details mangeln zu lassen. Die Wiedergabe von Stimmen tendiert ganz leicht ins Warme – eine Eigenart, die man indes von vielen Lautsprechermodellen des Hauses kennt. Analytische Kühle ist ihre Sache nicht.
  • Grobdynamisch kann man der Quadral nun wirklich keinerlei Zurückhaltung vorwerfen. Schön ist indes, dass sie auch bei geringen Pegeln bereits sehr vollständig spielt.
  • Das Auflösungsvermögen der Platinum+ Five trifft haargenau den Grat zwischen akustischem Skalpell und musikalischer Ganzheitlichkeit. Einzelne Schallereignisse werden stets sauber herausgelöst, unterbrechen aber nie den Fluss einer Darbietung.
  • Die Raumabbildung der Platinum+ Five ist geradezu vorbildlich neutral, es gibt keinerlei Tendenzen in Richtung „zu kompakt“ oder „zu großzügig“.
  • Der Ringstrahler produziert in der Tat einen Hochtonbereich, der charakterlich einem Magnetostaten sehr ähnlich ist: sehr fein aufgelöst, sehr nuanciert, sehr detailreich, aber nie scharf oder bissig.
  • Musikalische Vorlieben kennt die Platinum+ Five praktisch nicht und empfiehlt sich so als echter Allroundlautsprecher.
  • Die Stoffabdeckungen sind Teil der klanglichen Abstimmung und sollten nicht entfernt werden.

Fakten:

  • Modell: Quadral Platinum+ Five
  • Konzept: Dreiwege-Standlautsprecher (Bassreflex)
  • Preis: 3000 Euro (Paar)
  • Maße & Gewicht: 190 x 1000 x 300 mm (B x H x T), 22,9 kg/Stück
  • Wirkungsgrad: 87 dB/W/m
  • Farben (Front/Korpus): Hochglanz Schwarz und Weiß Seidenmatt
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
quadral GmbH & Co. KG
Am Herrenhäuser Bahnhof 26-28 | 30419 Hannover
Telefon: 0511/79040
E-Mail: info@quadral.com
Web: www.quadral.com

Test: Quadral Platinum+ Five | Standlautsprecher

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  2. 3 Testfazit: Quadral Platinum+ Five

Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: Transrotor Insigne Tonarm: Rega RB 300 Tonabnehmer: Shelter 201 (MM) Sonstiges: Tuner Sansui T-80

Digitale Quellen: CD-Player: Lua Appassionato, Yamaha CD-S 1000 Streamer: Pioneer N-50, Marantz NA 8005

Vorstufen: Phonoverstärker: Lehmann Audio Black Cube Statement

Lautsprecher: Magnat Quantum 905, Klipsch RF-82 II

Kabel: Sonstiges: LS- und NF-Kabel durchgängig in-akustik, alternativ Eagle Cable, WireWorld

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