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Testfazit: Primare I25

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Primare I25: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Primare I25

Auch wenn man dem Vollverstärker Primare I25 Sauberkeit, Tiefbass-Ausdauer und Kontrolle als Primärtugenden zugestehen darf, ist er doch vor allem ein Allrounder ohne echte Schwächen oder besondere Inselbegabungen. Wer auf allerfeinste Analyse und strahlende Helligkeit im Hochton, krachende Grobdynamik oder extrem tief staffelnde Abbildung steht, findet in diesen Einzeldisziplinen sicher besser passende Alternativen.

I25_Prisma_3 Silber

Ob die es dann in anderen Disziplinen bei so geringfügigen Einschränkungen belassen wie der Primare I25 in den genannten Punkten, sei dahingestellt. Der Schwede stellt derweil unbeeindruckt seine homogene Musikalität, die unbedingte Kontrolle und die ausgewogene, leicht sonore Tonalität zur Schau und vermeidet Härten, ohne weichzuspülen. Das macht ihn zum langzeittauglichen und auch langfristig klanglich begeisternden Begleiter – auch in Kombination mit anspruchsvolleren Lautsprechern.

Der Primare I25 …

  • spielt tonal balanciert, wobei der Grundton/Oberbass minimal solider und farbkräftiger ausfällt. So verleiht er zum Beispiel Percussion und Saiteninstrumenten einen Hauch mehr Körper als diesbezüglich absolut neutral abgestimmte Verstärker.
  • kontrolliert den Tiefbass hervorragend und definiert ihn vor allem sehr authentisch und integer – hier wabert nichts.
  • besitzt einen punktgenau dosierten und federnden Punch im Bass.
  • glänzt im Mittelton durch Unauffälligkeit im besten Sinne, spielt sauber, leicht sonor, aber ohne echte tonale Färbung – aber auch ohne Überraschungen.
  • präsentiert gerne saturierte Klangfarben, ohne Strukturen im Mittelton zu überdecken.
  • besitzt einen sauberen und linear nach oben verlaufenden Hochton, der eine eher glatte (im Gegensatz zu einer feinstofflich-texturierten) Charakteristik besitzt und der durchaus frisch und prägnant – und wenn gefordert auch mit der nötigen Schärfe – aufspielen kann.
  • löst Details in seiner Klasse gut auf, im direkten Vergleich zu teureren Amps gehen ihm ein wenig die allerhöchsten Weihen bei der Detailauflösung und Luftigkeit ab.
  • hält sich grobdynamisch ein bisschen zurück und verlegt sich darauf, in stürmischen Situationen den Überblick zu behalten und die Ordnung im Klangbild zu garantieren.
  • bildet das musikalische Geschehen in einem recht kompakten Raum auf und knapp hinter der Lautsprecherebene ab. Allzu sehr in die Tiefe mag er Klangereignisse nicht projizieren, doch er serviert sie körperlich-solide und dreidimensional greifbar.

Fakten:

  • Modell: Primare I25
  • Konzept: Vollverstärker
  • Preis: 2.499 Euro
  • Farben: Body Schwarz, Front Silber oder Schwarz
  • Maße & Gewicht: 430 x 420 x 106 mm (BxTxH); 11 kg
  • Ein- & Ausgänge: 5 x Line-in (Cinch); 1 x Line-Out, 1 x Pre-out (beides Cinch), 1 x Lautsprecherterminal
  • Ausgangsleistung: 2 x 100 Watt an 8 Ohm
  • Leistungsaufnahmen im Leerlauf: circa 32 Watt
  • Sonstiges: Fernbedienung, optional aufrüstbar mit DAC- (+600 Euro) und Streamingmodul (+1.000 Euro); RS232, IR in/out, Trigger out
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

in-akustik GmbH
Untermatten 12-14 | 79282 Ballrechten-Dottingen
Telefon: +49 (0) 7634 – 5610 0
E-Mail: info@in-akustik.de
Web: https://www.in-akustik.de/

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Test: Primare I25 | Vollverstärker

  1. 2 Primare I25: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Primare I25

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Celebration 40 mit Ortofon SPU Celebration 40 (MC) Tonarm: J. Sikora KV12 VTA Tonabnehmer: Aidas Cu Durawood (MC)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Métronome DSS 2 Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: SVS Prime Wireless Pro Soundbase

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2, Rotel DX-3 Phonoverstärker: Linnenberg Bizet MKI (MC), Norma Audio PH3 (Modul, MM), Pro-Ject Phono Box DS3 B, Pro-Ject Step up Box S3

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC HTS7, KSD Home PUNKT 10 (aktiv)

Kopfhörer: Final Audio D8000 Pro Limited Edition, Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: Mytek Liberty THX AAA HPA

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z Xhadow-XLR, Gutwire Synchrony 2 SE XLR, Ortofon Reference 7NX-705 RCA, Graditech Kide 1 & Kide 3 RCA, Audioquest Yukon RCA, Audioquest Mackenzie RCA & XLR, fastaudio Black Science NF RCA Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Perfect Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m