Test: Perlisten Audio A4t | Standlautsprecher
Gehaltvoll groovy
von Martin Mertens
Im Test: Perlisten Audio A4t | passive Standlautsprecher mit Bassreflexsystem
UVP zum Testzeitpunkt: 6.990 Euro
Wir HiFi-Nerds sind schon komische Vögel. Einerseits mögen wir innovative Produkte – bei der zwölften Zwei-Wege-Bassreflex-Box fangen wir an zu gähnen –, andererseits darf es nicht zu exotisch sein. Klingen nicht bereits die alten BBC-Monitore mit einer Kalotte und einem Tiefmitteltöner sehr überzeugend – was will man mehr? Ein massentaugliches Produkt muss sich irgendwie auf dem schmalen Grat zwischen technisch interessant und traditionell bewegen. Letztlich soll das Ganze natürlich überzeugend klingen. Hören wir mal, was die neuen Perlisten Audio A4t (https://www.audio-reference.de/ | 6.990 Euro) dazu zu sagen haben.
Immersiv

Wer bereits die Testberichte der R5m (12.680 Euro) und S5m (5.990 Euro) auf fairaudio gelesen hat, weiß, dass Perlisten Audio klanglich einen besonderen Fokus auf ein immersives Musikerlebnis legt. „Perlisten“ ist ein Akronym für „perceptual listening“, was man etwa mit „wahrnehmendes Hören“ übersetzen kann. Das klingt zunächst wie ein Pleonasmus („weißer Schimmel“), soll aber verdeutlichen, dass Hören ein komplexer Vorgang aus verschiedenen Wahrnehmungsaspekten ist. Jeder Klang ist ein vielschichtiges Ereignis aus Grundton, Transienten, Einschwingvorgängen, Obertönen und Ausschwingverhalten. Dazu kommen weitere Aspekte, zum Beispiel das räumliche Hören, das selbst wieder aus beeindruckend vielen verschiedenen Wahrnehmungsaspekten besteht: die Zeitdifferenz, mit der ein Ton am linken und am rechten Ohr ankommt und die eine Lokalisation in der Horizontalen ermöglicht; das Verhältnis von Grund- zu Obertönen, das es dem Gehör erlaubt, die Entfernung eines Schallereignisses einzuschätzen (je leiser die Höhen im Vergleich zum Grundton, desto weiter); die Reflexion und Absorption des Schalls an Schultern und Körper, deren tonale Veränderungen dem Gehör Rückschlüsse auf die vertikale Position der Schallquelle ermöglichen – und all das wird noch durch die Form von Ohren und Gehörgang unterstützt, die den Schall, je nach Einfallsrichtung, verändern. Unser so selbstverständliches Hören ist ein wahnsinnig spannender, hochkomplexer Vorgang! Das machen wir uns viel zu selten bewusst.
Eigene Wege
Perlisten Audio tritt mit dem Anspruch an, diesen vielen Aspekten in besonderem Maße gerecht zu werden – definitiv ein hoher Anspruch. Bei den höheren Serien setzt Perlisten dazu unter anderem auf eine Art Line-Array aus drei Kalotten, die den Hochton und weite Bereiche des Mitteltons abdecken und von Tiefmitteltönern in einer Quasi-D’Appolito-Anordnung umgeben sind. So will Perlisten unter anderem ein klar definiertes Abstrahlverhalten erzielen. Damit sind die Amerikaner nicht allein: Der deutsche Studio-Monitor-Hersteller Musikelectronic Geithain beispielsweise setzt in seinem berühmten Regielautsprecher RL 801K und weiteren Modellen ebenfalls auf Arrays (aus drei Hochtonkalotten). Wer Genaueres dazu wissen möchte, sei auf die Testberichte der Perlisten S5m und R5m verwiesen.
Hochtöner mit Herz für den Süden

Die Modelle der Einstiegsserie und so auch der Perlisten Audio A4t müssen, vermutlich aus Kostengründen, mit einer Kalotte auskommen, die ganz klassisch den Hochton bestellt. Die fällt dafür mit 35 Millimetern Durchmesser umso größer aus und arbeitet auf einen vorgesetzten Waveguide, der sich dank seines üppigen Ausmaßes leicht vor die darüber und darunter angeordneten Tiefmitteltöner schiebt. Der Waveguide, eine Art kurzes Horn, optimiert das Abstrahlverhalten der Hochtonkalotte und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Treiber bei gleicher Lautstärke weniger Hub machen muss beziehungsweise bei gleicher Leistung eine höhere Lautstärke erzielt. So kann er, obwohl er ein Einzelkämpfer ist, ebenfalls sehr tief angekoppelt werden. Die 35-Millimeter-Kalotte übernimmt bereits bei 1200 Hertz mit 12 Dezibel/Oktave. Das Material der Membran bezeichnet Perlisten als „Composite Teteron“, es handelt sich um ein spezielles Polyester-Polymer. Die Detailaufnahme der Kalotte zeigt eine Art Wabenstruktur auf der Oberfläche, die die große Kalotte stabilisieren soll.
Keine Zweifel, bitte …
Die insgesamt drei Tiefmittelton-/Tieftontreiber mit je 21,5 Zentimeter Durchmesser pro Box dürften für ordentlich Schub im Bass sorgen. Die beiden Treiber ober- und unterhalb des Hochtöners agieren parallel bis hoch zur Trennfrequenz bei 1.200 Hertz, das dritte Chassis sorgt unterhalb von 500 Hertz für zusätzlichen Druck im Bass. Die Chassis arbeiten alle auf ein gemeinsames Volumen mit einer auffällig großen Reflexöffnung. Die rechteckige Öffnung befindet sich unter den Treibern, ist mit einem Lochgitter abgedeckt, und lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass Strömungsgeräusche hier kein relevantes Thema sein werden. Strömungsgeräusche entstehen bei Bassreflexboxen, wenn sich bei hohen Pegeln zu viel Luft (Schall ist ja Luftbewegung) durch eine zu enge Öffnung quetschen muss und dabei Verwirbelungen entstehen, die sich als Geräusche bemerkbar machen. Je größer die Bassreflexöffnung, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Effekt auftritt.

Auch mitschwingende Gehäuse spielen hoffentlich keine Rolle – die Perlisten Audio A4t bringen jedenfalls ordentlich Masse auf die Waage und mithin Mechanik mit: Rund 56 Kilogramm pro Box sind eine echte Ansage. Wir werden hören. Auch wenn die Gehäuse aufgrund ihres Gewichts kaum zum Kippen neigen dürften, stehen sie auf Outriggern – Quertraversen, die die Standfläche verbreitern und klanglich häufig einflussreicher sind, als man denkt. An den Enden sitzen höhenverstellbare Füße, die sich je nach Bodenbelag mit Spikes oder Gummispitzen ausstatten lassen. Das nenne ich praxisgerecht.
Perlisten Audio A4t: Hörtest & Vergleich
Grau ist alle Theorie – also auf in den Hörparcours: Wo fange ich an? Nehmen wir „grau“ als Stichwort – so sind wir gleich mitten drin. Denn grau ist die Performance der Perlisten Audio A4t definitiv nicht, ganz im Gegenteil: Es wird bunt! Natürlich was die Klangfarben betrifft. Die tragen die mächtigen Lautsprecher gerne kräftig und satt auf. Die tonale Abstimmung geht deutlich in Richtung warm/euphonisch, der Klang lebt von einem satten Grundton und einem reichen Obertonspektrum. Niels Lan Doky & Friends, live auf dem Copenhagen Jazz Festival 2012 aufgenommen, ist stimmungsvoller Jazz in Reinform. Irgendwie bleibe ich bei den von Miles Davis komponierten „Flamenco Sketches“ hängen.

Farbig!
Das Piano von Niels Lan Doky setzen die großen Lautsprecher eindrucksvoll in Szene. Der Resonanzkörper ist akustisch stets präsent, die Töne kommen farbenfroh und üppig. Falls Sie sich mit Pianos auskennen – unabhängig davon, was Doky wirklich spielt: Über die Perlisten klingt es ganz klar nach Blüthner und nicht nach Fazioli. Bei aller Üppigkeit bleiben die Klangfarben klar und sauber: Das Altsaxophon ist (trotz seiner metallischen Konstruktion) eben ein Holzblasinstrument, die Trompeten Blechblasinstrumente – und das vermitteln die A4t unmissverständlich. Die kräftigen Klangfarben, die die Perlisten zum Besten geben, erinnern mich irgendwie an einen guten Röhrenverstärker, der so abgestimmt ist, dass er ein bisschen Röhrenschmelz verbreitet. Alle Töne und Klänge wirken eine Nuance intensiver, ohne dass man daran etwas bekritteln möchte. Im Gegenteil, das geht in Richtung „Wohlfühl-Klangbad“, warum auch nicht?
Jeden Tag Badetag
Zu meinem Eindruck, über die Perlisten Audio A4t ein Klangbad zu nehmen, trägt definitiv auch die beeindruckende, einnehmende Räumlichkeit bei, die die Lautsprecher bieten. Das Klanggeschehen mutet etwas größer und näher an als üblich. Auf jeden Fall klingt es über die Perlisten größer und näher, als ich das von meinen Divine Acoustics Bellatrix her kenne. Ja, das Ganze wirkt fast schon immersiv – was zu den bisherigen Perlisten-Testberichten passt und ich persönlich sehr mag. Wo meine Bellatrix immer präzise klarmachen, dass ich Zuhörer bin und vor der Bühne sitze, saugen mich die Perlisten-Lautsprecher stärker ins Geschehen hinein. Im Fall von Niels Lan Doky & Friends passt das wunderbar, genau so höre ich solche Musik gerne. Bemerkenswert ist, dass die Lokalisationsschärfe bei aller Nähe einfach toll ist und Musiker beziehungsweise Instrumente wirklich plastisch im Raum stehen. Lediglich die Abmessungen der Bühne sind etwas weniger klar definiert, was aber eher daran liegt, dass ich mich eben sehr dicht am, bis fast schon im Geschehen wähne. Da steht die Wahrnehmung der Raumabmessungen automatisch weniger im Vordergrund.

Dieser Eindruck ist womöglich auch ein Stück weit der Aufnahme geschuldet. Also wechsle ich die Musik, um meinen Eindruck zu überprüfen. Im letzten Test entdeckte ich Le Quattro Stagioni, aufgeführt vom Sonatori de la Gioiosa Marca mit Giuliano Carmignola an der Solo-Geige, wieder. Ein Album, das Qobuz gleich in doppelter Ausführung digital anbietet. Die wunderschöne Räumlichkeit der Chiesetta di San Vigilio bei Treviso, in der die Einspielung auf historischen Instrumenten stattfand, habe ich noch gut im Ohr. Ich bin gespannt, ob die Perlisten A4t diese Atmosphäre so authentisch vermitteln können, wie die Aufnahme es hergibt. Können sie! Zwar auch etwas größer, die Kapelle scheint leicht gewachsen zu sein, doch das hält sich in Grenzen und mindert die wirklich beeindruckende Raumabbildung der A4t in keiner Weise, vor allem, weil ich auch hier die Position jedes einzelnen Instruments immer präzise „im Blick“ habe.
Heiter bis freundlich: die Höhen
Jetzt habe ich mit Tonalität, Klangfarben und Räumlichkeit begonnen – klopfen wir als nächstes die Wiedergabe einzelnen Frequenzbereiche der Perlisten Audio A4t ab. Der Hochton ist generell freundlich-mild abgestimmt. Will sagen, die eingangs erwähnten Trompeten von Niels Lan Doky & Friends klingen schön metallisch, glänzen akustisch auch in einem durchaus angemessenen Rahmen, strahlen oder überstrahlen mit dem Trompeten-typisch oft fast aggressiven Hochton-Spektrum aber nichts. Hinsichtlich der tonalen Balance zu den anderen Frequenzbereichen ist der Hochtonpegel angenehm dosiert und für mein Dafürhalten eher auf der leicht zurückhaltenden Seite von streng neutral angesiedelt. Helle Frauenstimmen funktionieren über die Perlisten Audio A4t prima. Vor ein paar Jahren erlebte Kate Bush ein kleines Revival, weil ihr Song „Running Up That Hill“, ursprünglich 1985 auf ihrem Album Hounds of Love veröffentlicht, in der Serie „Stranger Things“ im Hintergrund lief und so noch einmal Chartpositionen erreichte. So richtig konnte ich mich bisher nicht für die schrille Stimme von Frau Bush begeistern, aber über die A4t kann ich definitiv den Reiz des Liedes nachvollziehen.

In Sachen Auflösungsvermögen ist die große Hochtonkalotte gut. Ein Maßstab für die Hochtonauflösung ist für mich die Wiedergabe von mit dem Besen gestrichenen Becken. Neigt das Ganze dazu, eher wie Rauschen zu klingen oder hört man sozusagen wirklich jeden einzelnen Draht des Besens über die Bronze des Beckens streichen? Hier ordnen sich die Perlisten A4t im guten Mittelfeld ein. Das Ganze verkommt nicht zum Rauschen, aber so richtig fein kommen die „Besenhaare“ auch nicht rüber, das können Lautsprecher mit Air Motion Transformern oder Bändchen im Hochton oft besser. Wer auf der Suche nach den feinsten Details und Nuancen ist, wird aber wohl eh zu Lautsprechern greifen, die monitormäßig und weniger euphonisch abgestimmt sind als die Perlisten Audio A4t.
Möge die Macht mit dir sein: der Bass
Im Tiefton spielen die Perlisten A4t ihr Gehäusevolumen und den Schub aus, den die je Kanal drei bassverantwortlichen Treiber in den Raum drücken können. Wobei sie ihre amerikanisch-chinesische Herkunft nicht ganz verleugnen können. Die A4t mögen den großen Auftritt. Die mächtigen Lautsprecher steigen im Bass erwartungsgemäß beeindruckend tief hinunter – der Hersteller gibt 28 Hertz bei minus zehn Dezibel im Freifeld an. Im Hörraum verstärken die Zimmerwände den Bass erfahrungsgemäß, sodass die 28 Herz definitiv souverän umgesetzt werden. Der „Waltz for Ruth“ auf dem Album Beyond the Missouri Sky von Charlie Haden und Pat Metheny kommt substanziell und ausdrucksstark rüber. Absolut begeisternd ist, wie die tiefen Schwingungen bei gehobenen Lautstärken physisch wahrnehmbar sind. Ich meine förmlich zu spüren, wie der Boden, auf dem der Bass steht, mitschwingt.

Überdies kommt das Bass-Spiel auch sehr plastisch rüber, hier nicht räumlich, sondern zeitlich gemeint. Attack, Decay, Sustain, Release, der komplette Ton bekommt Raum (Zeit) zur Entfaltung. Und auch hier im Tiefton – der Grundton wirkt auf mich wärmer als streng neutral – machen sich die kräftigen, tendenziell warmen Klangfarben der A4t bemerkbar. Die Saiten klingen eher nach Naturdarm als nach Stahl, während der Resonanzkörper nicht verheimlicht, dass er aus Holz ist. Das alles bilden die A4t klar und kräftig, ja „vollmundig“ ab. Auch das Timing passt hier hervorragend. Bass, Mitten, Höhen – alles ist aus einem Guss und wirkt harmonisch.
Sehr harte, trockene Bassimpulse stellen dagegen eine Herausforderung für die Perlisten Audio A4t dar. Die einzelnen Impulse der extrem schnellen, harten, synthetischen Bassdrum in „Daydream“ (Album Warehouse Memories) von I Hate Models (Guillaume Labadie) bringen die Perlisten nicht ganz so trennscharf rüber, wie es möglich wäre, was ich bei einer Reihe von nennen wir es: schnellen Echos bemerke, die jeden Hauptschlag begleiten. So oder so: Auf der Haben-Seite stehen die dennoch beeindruckenden grobdynamischen Fähigkeiten der Perlisten A4t auf jeden Fall, sie können mit ihrem gehaltvollen Sound ohne mit der Wimper zu zucken heftige, druckvolle Energieeruptionen lostreten.
Die Pegelfestigkeit der Perlisten Audio A4t kann ich definitiv nicht ansatzweise austesten, ohne dass meine Nachbarn die Polizei rufen. Bis zu Lautstärken, die ich mich in meiner Wohnung zu fahren traue, zeigen sich die A4t auf alle Fälle sowas von unbeeindruckt, dass ich ihnen Erhebliches zutraue. Mir ist spontan eigentlich nur ein passiver Lautsprecher in Erinnerung, der bei mir einen ähnlichen Eindruck nahezu grenzenloser Power hinterließ: die Bryston Middle T (zum Testzeitpunkt 8.025 Euro).
Elegische Mitten?
„The midrange is where we live“ soll angeblich mal der legendäre Lautsprecherentwickler Paul W. Klipsch gesagt haben. Musste er ja auch, denn abgesehen von dem riesigen, nach ihm benannten „Klipsch Horn“, hatten die meisten seiner kompakteren Lautsprecher im Tiefbass nicht ganz so viel zu vermelden, da sie eher auf Wirkungsgrad getrimmt waren als auf tiefe Basswiedergabe.

Die deutsche Jazzpianistin Olivia Trummmer hat beachtliche Erfolge erzielt, der große Durchbruch ist ihr in meiner Wahrnehmung bisher noch nicht gelungen. Vielleicht hätte sie nicht anfangen sollen zu singen, Klavier spielt sie deutlich besser. Ich mag ihren klaren, oft harten Anschlag und ihr manchmal fast stakkatoartiges Spiel, wobei sie auch übergangslos in elegisches Schwelgen übergehen kann. Hören Sie sich mal ihr Album Westwind an, eine Herausforderung für die feindynamischen Fähigkeiten und die Auflösung eines jeden Lautsprechers. Hier sind die Perlisten Audio A4t dann eher auf der Seite des elegischen Spiels – in der Musik schwelgen kann man mit ihnen hervorragend.
Das gilt auch uneingeschränkt für den Mittenbereich. Die Gitarre von Pat Metheny (Album Bright Size Life) stellen die Perlisten Audio A4t zum Beispiel sauber dar. Keine Ahnung, was die Grundlage der 24 Bit/96 kHz-Daten war, in denen Qobuz das Album anbietet, aber der Klang ist beeindruckend. Heute würde man das Ganze vielleicht noch „schärfer“ aufnehmen, aber das nach den Klangidealen von 1976 aufgenommene und abgemischte Album klingt wunderbar geschmeidig und dabei dennoch detailliert. Auch hier wirkt jeder Ton auf eine ganz angenehme Weise „komplett“; oft besteht eine Gitarre nur aus Saiten, über die Perlisten-Lautsprecher kommt die gesamte akustische Konstruktion mit dem Gitarrenkörper und allem zur Geltung. Dass hier keine Gefahr besteht, ins analytische Hören zu driften, passt zum Konzept der Perlisten-Lautsprecher. Wer ähnlich gehaltvoll, dabei aber noch detaillierter und zackiger hören möchte, findet Lautsprecher wie die Bryston Middle T, die ich in dieser Preisklasse, was die Mittendarstellung betrifft, für eine Benchmark halte, räumlich aber nicht so packend immersiv wie die Perlisten Audio A4t wirken.
Die Dynamik, mit der die A4t Methenys Performance wiedergeben, passt ebenfalls perfekt. Gerade bei der Wiedergabe von Gitarren kommen explizit „lahme“ Lautsprecher oft nicht richtig hinterher. Die Perlisten A4t machen das souverän, aber nie voreilig oder nervös.

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