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HiFi-Test-Archiv

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    Bryston 7B³

    Fairaudio Award

    Diese Mono-Endstufen zählen zu den eindrucksvollsten Beispielen, dass sich 'echte' Auflösung/Transparenz einerseits und Ermüdungsfreiheit/Langzeittauglichkeit andererseits keinesfalls konträr gegenüberstehen, sondern vielmehr gegenseitig fördern. Das Bryston-Duo ist unbändiges Kraftpaket, feinsinnige Präzisionsmaschine und organisches Genussmittel in einem. Eine Kröte, die es zu schlucken gilt, ist die fast unverschämte Einspielzeit.

    Test Bryston 7B³

    Preis: 12.000 Euro

    Electrocompaniet EC Living Rena SA-1

    Dieser Streaming-Verstärker besitzt ein stimmiges Preis/Leistungs-Verhältnis: Zu seinen Stärken gehörten intuitive Bedienbarkeit, makellose Verarbeitung sowie nicht zuletzt das sehr ansprechende Äußere. Die verbaute Endstufe liefert praxistaugliche Leistung – klanglich ist der Norweger weniger glutvoller Schwelger als dass er mit hohem Auflösungsvermögen und transparenter Mittendarstellung überzeugt.

    Test Electrocompaniet EC Living Rena SA-1

    Preis: 799 Euro

    Tsakiridis Super Athena

    Flexibler Netzfilter mit konfigurierbaren Filtersettings und zusätzlichen optionalen Features. Bereits in der Standardausführung überzeugt der Filter mit einem saubereren Klangbild, verbesserter räumlicher Darstellung und größerer Farbenpracht – ohne dynamische Einschränkungen.

    Test Tsakiridis Super Athena

    Preis: 1.350 Euro bis 2.170 Euro

    (optional: Power Choke & Power-Factor-Korrektur)

    KEF LS 50 Wireless

    Mit diesen streamingfähigen Aktivmonitoren bekommt man eine komplette Stereo-Wiedergabeeinheit an die Hand, die im Nahbereich genauso gut performt wie an verschiedenen anderen Hörpositionen. Zu den Stärken der kompakten Boxen gehört eine sehr hohe Auflösung – die Höhen wirken zwar leicht „kristallin“, doch ausgewogen. Die Mitten sind linear und der Bass erstaunlich potent/saftig, weshalb die LS50 Wireless gerne etwas freier stehen.

    Test KEF LS 50 Wireless

    Preis: 2.299 Euro

    B&W 805 D3

    Auf der Habenseite dieses Kompaktlautsprechers steht ein Hochton, dessen Auflösung, Klarheit und Offenheit „süchtig“ zu machen vermögen, wie sich der Testautor ausdrückt. Die 805 D3 sind Lautsprecher, die Spaß machen und aufgrund ihrer detailreichen Wiedergabe als Monitor taugen. Springlebendige Dynamik und eine große, gut ausgeleuchtete Bühne sind weitere Pluspunkte. Einzig im Mittenband kann man fürs Geld woanders mehr Farbenpracht und Auflösung bekommen.

    Test B&W 805 D3

    Preis: 6.000 Euro

    Nubert nuPro A-600

    Diese aktive Dreiwege-Kompaktbox spielt präzise und abbildungsscharf wie ein Studiomonitor, Dynamikverhalten und Raumdarstellung gehören klar zu ihren Stärken. Im Tiefton wirkt sie wie ein Standmodell – deshalb sollte man sich mit ihr in Sachen Auf- und Einstellung auch Mühe geben.

    Test Nubert nuPro A-600

    Preis: 1.970 Euro

    RHA CL1 Ceramic & RHA Dacamp L1

    Zusammen geben sich die In-Ears und der Kopfhörerverstärker/DAC von RHA enorm spielfreudig und anspringend - und zwar sowohl in fein- wie grobdynamischer Hinsicht. Einzeln spricht der RHA CL1 Ceramic insbesondere Hörer an, die eine analytische Spielweise bevorzugen, da darf es auch schon einmal härter zugehen. Eine äußerst positive Überraschung ist der Dacamp L1: Farbenfroh, kraftvoll-spielfreudig, langzeittauglich und selbst für sehr hochohmige Kopfhörer geeignet.

    Test RHA CL1 Ceramic & RHA Dacamp L1

    Preis: 450 Euro bis 550 Euro

    (In-Ear / Verstärker)

    Flux Hifi Vinyl-Turbo

    Die Nassreinigung mit einer Plattenwaschmaschine kann dieser „Vinyl-Staubsauger“ nicht ersetzen. Den Vergleich mit herkömmlichen Plattenbürsten kann er aber für sich entscheiden. Dabei sammelt sich der Staub im einfach auszutauschenden Luftfilter und muss nicht nach jedem Reinigungsvorgang von den Borsten geklaubt werden.

    Test Flux Hifi Vinyl-Turbo

    Preis: 279 Euro

    Dynaudio Contour 60

    Das große Contour-Modell spielt offen und transparent und bildet weiträumig in Tiefe und Breite ab. Dabei enthält es sich jedes tonal wertenden Kommentars und kann auch große Räume souverän bespielen. Trotz der imposanten Größe gibt dieser Standlautsprecher nicht den grobdynamischen Haudrauf, sondern überzeugt mit einem hochaufgelösten, feinsinnigen, tendenziell leicht zurückhaltenden Klangbild.

    Test Dynaudio Contour 60

    Preis: 9.000 Euro

    XTZ 99.36 MK3 FLR

    Nicht zuletzt im Tiefton hat XTZ mit dieser Standbox etwas Besonderes geschaffen: Er kommt strukturiert und druckvoll rüber und kann gut an die Raumgegebenheiten angepasst werden. Die „Ganganschlüsse“ an die darüber liegenden Frequenzbereiche gelingen fließend, zudem wird ein zackiges Timing, mithin ein leichtfüßiger Charakter bei praktisch jeder Art von Musik geboten. In Sachen Tiefenstaffelung wäre allerdings noch etwas mehr machbar.

    Test XTZ 99.36 MK3 FLR

    Preis: 1.600 Euro

    Musical Fidelity Nu-Vista 600

    Tonal auf der etwas leichteren Seite unterwegs, weiß dieser kräftige Hybrid-Vollverstärker mit einem hochaufgelösten, präzise und plastischen Klangbild für sich einzunehmen. Vor allem überzeugt er aber mit einer sehr unmittelbar-schnellen und natürlich wirkenden Impulswiedergabe.

    Test Musical Fidelity Nu-Vista 600

    Preis: 6.499 Euro

    DeVore Fidelity Gibbon 3XL

    „Selten“, so der Tester, „hatte ich den Eindruck, so 'ausentwickelte' Lautsprecher vor mir zu haben.“ Ein etwas strafferer Bassbereich? Ginge, aber auf Kosten des Tiefgangs. Präsentere Höhen? Möglich. Würde aber die Langzeithörtauglichkeit beeinträchtigen. Ein Schuss mehr Wärme? Das ginge nur zu Lasten der unbestechlichen Neutralität und Durchhörbarkeit dieses kleinen Monitors. Und die Verarbeitungsqualität der Gibbon 3XL stimmt ebenfalls.

    Test DeVore Fidelity Gibbon 3XL

    Preis: 4.700 Euro

    Moon Neo ACE

    Klanglich bietet dieser All-in-one-Verstärker (inklusive DAC, Kopfhörerverstärker und Streamer) erstaunlich viel: Auf der Habenseite stehen exzellente Bühnenabbildung, sehr gute Feindynamik und eine Auflösung im Mitten- und Höhenband, die auch eine Klasse höher noch konkurrenzfähig sein dürfte. Im Tiefbassbereich spielen andere Geräte bisweilen mit mehr Schub.

    Test Moon Neo ACE

    Preis: 3.700 Euro

    Audeze iSine 20

    Fairaudio Award

    Die iSine 20 spielen in jeglicher Hinsicht ausgewogen, verfügen über ein hervorragendes Dynamikverhalten und weisen so gut wie keine negativen Eigenschaften typischer In-Ears auf. Wenn man beim Hören lieber etwas weniger Detailreichtum und mehr Verrundung wünscht, sollte man von den Audeze vielleicht absehen, doch selbst für ein derart hoch auflösendes System sind sie keinesfalls anstrengend - es sei denn, die Aufnahme ist es.

    Test Audeze iSine 20

    Preis: 698 Euro

    Final Audio Sonorous III

    Dieser geschlossene Kopfhörer überzeugt fürs Geld: Sein eher warmer Klangcharakter trübt weder die Verständlichkeit von Stimmen noch verdeckt er die Höhen oder wirkt gar fad. Im Gegenteil, durch eine schmalbandige Anhebung im Brillanzbereich lässt er selbst bei zart angetippten Hi-Hats keine Details vermissen. Dennoch ist der Sonorous III keine anstrengende Detaillupe, mit ihm kann man sich einfach zurücklehnen und die Zeit vergessen.

    Test Final Audio Sonorous III

    Preis: 379 Euro

    B.M.C. Audio BDCD 2 und CS 3

    Dieses Duo aus CD-Player und Vollverstärker spricht vor allem Hörer an, die keine „Effekte“ mehr suchen, sondern Über-alles-Geschlossenheit, tonale Neutralität und eine gelungene Balance aus Flow & Rhythmus. Als besondere Stärken dürfen das Auflösungsvermögen und die hochpräzise, griffige Abbildungsqualität gelten. Die Komponenten überzeugen auch einzeln, doch kombiniert man sie, so wirkt im Betrieb am symmetrischen Stromeingang des Vollverstärkers alles noch eine Spur griffiger, präziser und nachdrücklicher.

    Test B.M.C. Audio BDCD 2 und CS 3

    Preis: 4.998 Euro bis 5.998 Euro

    (CD-Player, Vollverstärker)

    Furutech FP S022N / FP TC31N

    Diese japanischen Netzkabel/Stecker-Kombinationen zählen zu den ambitionierten Lösungen. Fragt man sich, warum man für bloße Strippen dreistelligen Beträge ausgeben sollte, geben einem die Furutech die Antwort: Gerade in Sachen Auflösung und Räumlichkeit werden hörbare Fortschritte erzielt, wobei das „größere“ FP-TC31N mit seiner Präzision in sowieso schon zu hell klingenden Ketten etwas „zu viel“, in dunkleren Ketten aber ein wahrer Segen sein kann. Das „kleinere“ FP-S022N funkelt ganz oben rum nicht ganz so kräftig, kreiert aber fast genauso große Räume und vermittelt eine angenehme Tonalität.

    Test Furutech FP S022N / FP TC31N

    Preis: 770 Euro bis 865 Euro

    Furutech FP-S022N und FP-TC31N

    Abacus AroioSU mit AcourateCV-Raumkorrektur

    Ein schnickschnackfreier, puristischer Streamer, der auf guten Klang gezüchtet wurde – und dafür optional auch eine Raumkorrekturfunktion mitbringt: Klarer, transparenter und deutlich räumlicher tönte es hierdurch im Test. Wenngleich solche positiven Effekte natürlich auch davon abhängen, wie gut man zuvor seine Hausaufgaben bei der Raumakustik gemacht hat.

    Test Abacus AroioSU mit AcourateCV-Raumkorrektur

    Preis: 790 Euro

    (zzgl. 199 Euro für Raumkorrektur + Messmikrofon)

    Teufel Ultima 40 Aktiv

    Tonal tendiert der Lautsprecher ins Kraftvoll/Zupackende, bleibt dabei aber sehr sauber. Die Mitten besitzen Grip, auch wenn sie tendenziell eher warm rüberkommen. Eine ausgemachte Detailfetischistin die aktive Teufel nicht – dafür versteht sie es, eine große Bühne aufzuziehen und die Musiker präzise zu verorten. Praxisnahes Anschlussfeld, sogar ein HDMI-Eingang ist mit an Bord.

    Test Teufel Ultima 40 Aktiv

    Preis: 800 Euro

    Denon AH-D7200

    Natürliche Instrumente werden mit diesem geschlossenen Over-Ear dermaßen untechnisch, effektfrei und körperhaft präsentiert, dass das Medium Kopfhörer hinter der Musik nahezu komplett verschwindet. Wer bereit ist, auf den letzten Schuss Analytik und Neutralität zu verzichten, erhält im Gegenzug einen wunderbar schlüssig, melodisch, mild, umarmend und natürlich-lebendig aufspielenden Genusshörer.

    Test Denon AH-D7200

    Preis: 799 Euro

    Beyerdynamic Amiron home

    Wer bereit ist in Sachen Basspräzision, Neutralität und Abbildungsschärfe mit einer Winzigkeit weniger als dem klassenbezogenen Bestwert zu leben, der erhält im Gegenzug einen elegant verarbeiteten und sehr bequemen, offenen Kopfhörer, der Feindynamik, Schnelligkeit und Auflösungsmögen mit einem saftigen Bassfundament, einem geschmeidigen, farbigen Mittenband und einem für Beyerdynamic-Verhältnisse untypisch dezenten und komplett härtefreien Hochton verbindet.

    Test Beyerdynamic Amiron home

    Preis: 599 Euro

    Saxx coolSound CX-25 und deepSound DS-12

    Dieses Satelliten/Subwoofer-System ist vor allem für jene gedacht, die ihre Schallwandler lieber auf (und neben) das Low- bzw. Sideboard stellen oder sogar gleich an die Wand montieren möchten. So ergibt sich ein klangstarkes und optisch elegant-zurückhaltendes Ensemble. Der Bass lässt sich am Aktiv-Sub flexibel einstellen – die mittleren Lagen des Saxx-Trios sind eher wärmer geraten, die Höhen wirken dagegen neutral und dank des verbauten AMT-Treibers ausnehmend detailreich.

    Test Saxx coolSound CX-25 und deepSound DS-12

    Preis: 997 Euro

    HMS Armonia

    Bei aller Reinheit und Stressfreiheit, die die sowohl die Lautsprecher- als auch die NF-Kabel ausstrahlen, sind sie wahre Energizer für die Anlage: Nicht nur, dass Musik dynamisch mit absolut unverschleppter Attack durchgereicht wird - die räumliche Differenzierung sowie generell ausnehmend hohe Durchhörbarkeit gehen nicht minder als Highlights durch. Als Beruhigungsmittel für zu grell oder überanalytisch tönende Anlagen dienen die Armonia eher weniger. Für eher ruhig oder ausgewogen spielende Ketten sind sie hingegen eine unbedingte Probehör-Empfehlung.

    Test HMS Armonia

    Preis: 945 Euro bis 1.760 Euro

    Denon HEOS 7 HS2

    Dieser aktive Multiroom-Lautsprecher spielt druckvoll und erreicht für ein solches System fast schon überraschend viel Tiefgang. Die unteren Oktaven tragen zur wärmer timbrierten Gesamttonalität des Heos 7 bei. In Sachen Räumlichkeit und physisch greifbarer Abbildungsgenauigkeit liefert der 7er mehr ab als alle anderen dem Tester bekannten One-Box-Systeme. Im Hochton auf der tonal leicht zurückgenommenen Seite von neutral, eher seidig als analytisch und unterm Strich zufriedenstellend auflösend.

    Test Denon HEOS 7 HS2

    Preis: 599 Euro

    Unison Research Triode 25

    Je nach Konfiguration – Trioden- oder Pentodenmodus, der sich jeweils mit sehr geringer oder etwas mehr Gegenkopplung wählen lässt – kann dieser Röhren-Vollverstärker durchaus das eine oder andere Röhrenklischee bedienen und mit einem vollen, farbstarken und üppigen Klangbild bezaubern. Oder sich auf der anderen Seite einer weitgehenden Neutralität und Akkuratesse befleißigen. So oder so wirkt der Triode 25 stets sehr agil.

    Test Unison Research Triode 25

    Preis: 2.900 Euro

    Innuos Zenith Mk 2

    Dieser Musikserver/-player ist solide verarbeitet, reagiert dank SSD-Festplatte sehr schnell – und wurde in Sachen Benutzerführung vorbildlich intuitiv gestaltet. Das Wichtigste ist aber: Der Innuos ist ein Audiophiler reinsten Wassers, er spielt tonal neutral, hochauflösend, sehr plastisch und rhythmisch perfekt auf den Punkt.

    Test Innuos Zenith Mk 2

    Preis: 2.699 Euro

    Soundmagic E50C und E80C

    Diese In-Ears weisen ein ausgesprochen gutes Preis/Leistungsverhältnis auf, unter HiFi-Aspekten gilt das besonders für den E50C, dessen Ausgewogenheit und Detailliertheit alles andere als selbstverständlich ist - wenngleich es auch Hörer gibt, die noch wohlwollender und sanfter mit der Musik umgehen. Wer auf etwas stärker unterstützte Bässe und Höhen steht, kann auch zum E80C greifen.

    Test Soundmagic E50C und E80C

    Preis: 70 Euro bis 100 Euro

    NAD C 368

    Dieser Vollverstärker modernisiert auf einen Schlag die HiFi-Anlage: Er stellt mit seiner digitalen Anschlussvielfalt sowie den modularen Ausbaumöglichkeiten Verbindung zu allen modernen Wiedergabegeräten her, bietet mit dem Phono-MM-Eingang und den Hochpegel-Inputs aber auch klassischen Quellen Zugang. Klanglich ist er kein ausgesprochener Analytiker, vielmehr spielt er impulsiv und zupackend sowie mit einem ausgeprägten Sinn für Klangfarben akustischer Instrumente und Stimmen, die er plastisch in den Raum transportiert.

    Test NAD C 368

    Preis: 999 Euro

    Kryna Audio Board Palette

    Fairaudio Award

    Die Gerätebasis des japanischen Herstellers Kryna liefert eine intensive Vorstellung ab: Nicht nur gewinnt das Klangbild mit ihr an Ruhe und Sauberkeit, auch eine differenziertere Darstellung von Klangfarben und eine gesteigerte Plastizität sind das Ergebnis. Der Bass wird nachvollziehbar gestrafft, ohne dass er ausgedünnt würde. Der hochglänzende Lack der Basis schaut gut aus – ist aber etwas empfindlich.

    Test Kryna Audio Board Palette

    Preis: 1.080 Euro

    Audioquest Nightowl Carbon

    Ein heißer Kandidat für alle, die wegen der hohen Schallisolierung einen geschlossenen Kopfhörer benötigen, klanglich aber normalerweise ein offenes oder halboffenes Modell bevorzugen würden. Seine leicht dunklere Intonation macht ihn enorm langzeithörtauglich, sein Auflösungsvermögen und seine dynamischen Talente sind eine Wucht und bei allem hat er diesen "Draht" zur Musik, die ihn zu einem ganz wunderbaren Vermittler auch von schwer zugänglichen Material macht.

    Test Audioquest Nightowl Carbon

    Preis: 700 Euro

    Teufel Mediadeck

    Dieser Stereo-Soundbar für den Schreibtisch/Rechner ist kein Studiotool oder audiophiles Präzisionswerkzeug: Das Mediadeck wartet vielmehr mit einer praxisgerechten Soundabstimmung auf, die es bei den täglichen Sitzungen am Rechner zu einem unkomplizierten Nahfeld-Allzwecktool für alle möglichen Tonquellen/-qualitäten macht. Ein Highlight ist die hochangenehme Stimm- und Sprachwiedergabe. Die Betonung des Oberbasses wird auch von der Hörposition oder der Beschaffenheit der Stellfläche bestimmt. Der überzeugende Kopfhörerausgang klingt tonal neutral.

    Test Teufel Mediadeck

    Preis: 399 Euro

    Perreaux Audiant DP32

    Dieser DAC/Vorverstärker gibt sich tonal tonstudiotauglich neutral und besitzt zwei besondere Talente: sehr gutes Dynamikverhalten und hohes Auflösungsvermögen. Gerade Klassikhörern kommt das sehr zugute. Der Perreaux gehört zu den langzeittauglichen Geräten, die sich nicht durch Effekte in den Vordergrund spielen.

    Test Perreaux Audiant DP32

    Preis: 2.900 Euro

    Dynaudio Contour 20

    Fairaudio Award

    Diese Kompaktbox ist ein Allrounder im besten Sinne des Wortes, sie vernachlässigt keinen klanglich wichtigen Bereich. Die tonale Abstimmung fällt balanciert aus, wenngleich in den allertiefsten Lagen konzeptbedingt nicht das ganze Brett geboten werden kann. Im Mittel/Oberbass legt sie dafür minimal drauf. Die kleine Contour besitzt ein sehr hohes Auflösungsvermögen und geradezu überragende räumliche Fähigkeiten.

    Test Dynaudio Contour 20

    Preis: 4.500 Euro

    Magnat Magnasphere 33

    Diese aktiven Wireless-Boxen geben sich klanglich kultiviert und dynamisch zugleich. Zum druckvollen, wenngleich nicht all zu tief hinabreichenden Bass gesellt sich ein farbenprächtiges, leicht wärmer gehaltenes Mittenband und transparente Höhen. Zu ihren Stärken zählen Auflösung und feindynamische Fähigkeiten – in Sachen Tiefenstaffelung geht freilich mehr.

    Test Magnat Magnasphere 33

    Preis: 1.700 Euro

    Oppo HA-2 SE

    Robust, anschlussfreudig, mit cleverem Bedienkonzept und nützlichen Extras gewappnet, ist dieser DAC/Kopfhörerverstärker ein nahezu perfekter Begleiter für mobile Audiophile, aber auch für stationäre Rechner geeignet. Ein druckvoller Bass, spritzige Mitten, präsente, aber nie quäkende Höhen und eine tadellose Auflösung zählen zu seinen Charakteristika. Einzig für Anhänger asketischer Bässe oder betont sonorer Mitten gibt es für unter 500 Euro Alternativen, die dann allerdings einige Stärken des Oppo nicht teilen.

    Test Oppo HA-2 SE

    Preis: 379 Euro

    Nubert nuPro AS-250

    Ein Soundbar, der den Spagat zwischen „Pimp-my-television“-Tool und respektablem HiFi-Gerät überzeugend meistert. Das AS-250 kann im Grunde beides: Actionfilm-Ton mit markerschütternden Pegeln und grollenden Bässen bei hervorragender Sprachverständlichkeit und dynamisch-kraftvolle Musikwiedergabe mit hohem Involvierungsvermögen. Leichte Abstriche gegenüber einem konventionellen Zweikanalsetup muss man in der Raumabbildung und Transparenz hinnehmen. Faire Preisgestaltung.

    Test Nubert nuPro AS-250

    Preis: 585 Euro

    Arcam rHead

    Tonal gesehen präsentiert sich dieser Kopfhörerverstärker als recht neutraler Zeitgenosse, der minimal angehobene Tiefbass tut der Gesamtpräsentation da keinen Abbruch. Der Arcam ist vor allem feindynamisch talentiert und besitzt eine tolle Detailauflösung – und er passt gut zu den meisten Kopfhörern, sogar an In-Ears kann er überzeugen.

    Test Arcam rHead

    Preis: 550 Euro

    Transrotor Jupiter

    Der Charakter dieses Plattenspielers orientiert sich erwartungsgemäß an dem eines typischen Masselaufwerkes: Dazu gehört ein stabil-massives Tieftonfundament genauso wie eine als lässig-souverän zu bezeichnende innere Ruhe und Struktur. Dabei ist der Jupiter nie schwerfällig, im Gegenteil, sein dynamisches Talent sticht aus der Preisklasse heraus. Die Abbildung der virtuellen Bühne geht als „realistisch“ durch, einzig bei Live-Aufnahmen fiel sie mitunter etwas kompakter aus.

    Test Transrotor Jupiter

    Preis: 3.000 Euro

    Quadral Aurum Rodan 9

    Diese Standlautsprecher verkörpern die gelungene Umsetzung des Vorhabens, die Vorzüge eines kompromisslos konstruierten, schwergewichtigen High-End-Lautsprecher-Trumms möglichst weitgehend in eine wohnraumtaugliche Gehäusegröße zu packen. Tonale Neutralität, ein tiefreichender Bass sowie ein feinsinnig-präzises, stressfreies Klangbild zählen zu den Meriten. Auch die Raumabbildung gerät vorbildlich präzise, ragt allerdings nicht allzu weit in die Höhe.

    Test Quadral Aurum Rodan 9

    Preis: 5.000 Euro

    JaWil Audio Ragnarök 2

    Fairaudio Award

    Dieser Zweiwege-Lautsprecher kombiniert einen 15-Zoll-Dipolbass mit einem großen Horn für den Mittel-/Hochton-Bereich. Damit gelingt ihm eine mitreißende Dynamik bei jeder Lautstärke – Spielwitz und Rhythmusgefühl gehören klar zu den Stärken der JaWil – sowie eine weiträumige, nach vorn gehende, angenehm involvierende Bühnendarstellung, ohne dass es zu tonalen Nebenwirkungen käme. Der Bass besitzt diese ausnehmende Leichtfüßigkeit, die so wohl nur mit viel Membranfläche zu realisieren ist.

    Test JaWil Audio Ragnarök 2

    Preis: 2.998 Euro

    Norma Audio HS-IPA1

    Ein Vollverstärker mit angesichts der formalen Leistungsdaten erstaunlich viel Kraft und Kontrolle, der insbesondere aber mit überragender Sauberkeit und Verzerrungsfreiheit überzeugt: So gelingen dem Norma u.a. auffallend feinsinnige, bestens ausgearbeitete, stressfreie Höhen und anmachender Transienten-Speed. Die angenehme tonale Balance basiert auf einem leicht ins Füllige gehenden, druckvollen Bass sowie transparenten und dennoch sehr farbigen Mitten. Modular erweiterbar (DAC, Phono, Kopfhörerverstärker).

    Test Norma Audio HS-IPA1

    Preis: 2.550 Euro

    Lindemann musicbook:25 DSD

    Der Einsatzmöglichkeiten dieses kompakt bauenden Vorverstärkers/Netzwerkplayers, der u.a. auch mit USB-B aufwartet, sind viele. Tonal neutral, liegt der klangliche Fokus ganz klar auf einer kohärenten, unverhangenen und ausgesprochen detailreichen Wiedergabe. Je nach Ansteuerung gerät die Tiefenausleuchtung und -staffelung unterschiedlich.

    Test Lindemann musicbook:25 DSD

    Preis: 4.780 Euro

    Rega Planar 3

    Ein ausnehmend dynamischer und spielfreudiger Plattenspieler, der mit Verve loslegt und sich dabei tonal weitestgehend neutral gibt – wenn er auch im (Tief-)Bass etwas zurückhaltend wirkt. Dafür agiert er im tonalen Untergeschoss mit viel Agilität und Präzision und bietet dem Hörer fürs Geld eine sehr gute Auflösung und Tiefenstaffelung.

    Test Rega Planar 3

    Preis: 800 Euro

    bFly Audio b.DISC

    Diese Unterlegscheiben dienen der Entkopplung von Lautsprechern, Komponenten oder – was wir ausprobiert haben – der von HiFi-Racks vom Boden. Bei uns ließen sich eine definiertere, etwas schlankere Basswiedergabe, Auflösungsgewinne sowie ein plastischerer Bühneneindruck feststellen. Natürlich sind die klanglichen Gewinne auch abhängig von der Art des Fußbodens, des Racks und des HiFi-Equipments – experimentieren lohnt sich.

    Test bFly Audio b.DISC

    Preis: 12 Euro bis 39 Euro

    Nubert nuVero 60

    Fairaudio Award

    Tonal auf der neutralen, ehrlichen Linie, überzeugen diese Kompaktlautsprecher nicht zuletzt dadurch, dass sie selbst im Bass, in Sachen Dynamik oder Pegelfestigkeit so wenig vermissen lassen, dass man meinen könnte, ausgewachsenen Standlautsprechern zuzuhören. Aber nicht nur der „Sinn fürs Grobe“ überzeugt, denn im Mittelton geht‘s mustergültig fein und farbig zu, auch der Hochton löst mit einer Selbstverständlichkeit auf, die wenig Wünsche offen lässt - ohne ins Analytische abzudriften bzw. mit sehr gelungener Integration ins Gesamtbild.

    Test Nubert nuVero 60

    Preis: 1.570 Euro

    XTZ 99.25 Mk3

    Diese Kompaktlautsprecher bieten in nahezu allen Kriterien eine einwandfreie Performance, ihr größtes Talent ist ihre homogene Wiedergabe. Saubere Klangfarben verzahnen sich mit hoher Lokalisationsschärfe, sodass ein ungemein authentischer Gesamteindruck resultiert. Ähnliche Synergien ergeben sich aus der tonalen Neutralität und dem Auflösungsvermögen.

    Test XTZ 99.25 Mk3

    Preis: 990 Euro

    AKG K872

    Dieser geschlossene Kopfhörer spielt tonal neutral und verbindet einen ausnehmend knackig-druckvollen und tiefreichenden Bassbereich mit einer weiträumigen Abbildung, die eher für offene beziehungsweise halboffene Konstruktionen typisch ist – damit kann er auch jene überzeugen, die bisher einen Bogen um geschlossene Konstruktionen gemacht haben. Und hinsichtlich des Auflösungsvermögens und der dynamischen Talente ist AKGs neues geschlossenes Flaggschiff sowieso über jeden Zweifel erhaben.

    Test AKG K872

    Preis: 1.899 Euro

    Adam Audio Artist 5

    Nur wenige Lautsprecher in dieser Preisklasse schaffen die Balance aus Auflösung und Kohärenz so gut wie die Adam Artist 5. Im Mittel-/Hochtonbereich ziemlich neutral aufspielend, im mittleren Bass dafür mit etwas mehr Substanz gesegnet und konzeptbedingt im absoluten Frequenzkeller limitierter, überzeugt diese auch per USB ansteuerbare Aktivbox vor allem mit hohem Detaillierungsgrad und gelungener Raumdarstellung. Für den (etwas größeren) Schreibtisch wie auch fürs Regal geeignet.

    Test Adam Audio Artist 5

    Preis: 838 Euro

    Technics SU-C550

    Gerade das Gesamtbild aus Akustik, Optik und Technik wirkt bei diesem CD/Netzwerk-Verstärker stimmig. So trägt sein Einmesssystem dazu bei, dass Schallwandler „maßgeschneidert“ betrieben werden können, während der Toploading-CD-Spieler auch den Augen schmeichelt. Der SU-C550 liefert ein leichtfüßig-federndes Klangbild, mit einem kontrollierten, aber nicht abgrundtiefen Bass, einem für diese Preisklasse ungewohnt linear-realistischen Mittelton sowie einem abgerundeten, langzeittauglichen Charakter im Hochton.

    Test Technics SU-C550

    Preis: 1.299 Euro

    EAT C-Sharp

    Etwas kräftiger im Untergeschoss, leicht wärmere Mitten und minimal dezenterer in den Höhen – so gibt sich dieser Plattenspieler von der tonalen Seite zu erkennen. Und dabei löst er klassenbezogen sehr gut auf und setzt grob- wie feindynamische Impulse unmittelbar um. Laufwerk und Tonarm verweigern sich auch deutlich hochwertigeren Tonabnehmern keinesfalls – man darf hier also durchaus nach Höherem streben.

    Test EAT C-Sharp

    Preis: 2.990 Euro

    Musical Fidelity M6 Encore Connect/225

    Netzwerkplayer inklusive eigener Festplatte, DAC, CD-Spieler und -Ripper sowie Vorstufe: Musical Fidelitys Encore Connect bietet dem audiophilen Realo funktional im Grunde alles, was er braucht – und das in einem Gehäuse. Klanglich wird dank sehr guter Auflösung, tonal ausgewogener Balance und transparenter Gangart ebenfalls eine Menge geboten. Für 1.000 Euro extra bekommt der Encore noch kräftige Endstufen dazu.

    Test Musical Fidelity M6 Encore Connect/225

    Preis: 4.299 Euro

    Nubert nuFunk S-2/nuFunk EU-1

    Die aus dediziertem Sender(n) und Empfänger(n) inklusive D/A-Wandler bestehende Lösung dient der kabellosen Übertragung von Musiksignalen und lässt ihren Besitzer mannigfaltige Nutzungsszenarien realisieren. Wer rein digital „sendet“ und „empfängt“, erhält eine Funkstrecke, die das Signal manipulationsfrei transportiert und bei Vorhandensein eines externen DACs dessen Klangprofil voll ausschöpft. Die saubere Qualität der A/D-Wandlung im Sendermodul verdient ebenfalls ein explizites Lob.

    Test Nubert nuFunk S-2/nuFunk EU-1

    Preis: 298 Euro

    AVM V30/M30 und A30

    Die im positiven Sinne des Wortes preiswerte Vorstufe V30 besticht durch ihre umfangreiche Ausstattung und lässt es klanglich etwas milder, dabei aber räumlich sehr überzeugend angehen – die passenden Mono-Verstärker geben sich spielfreudig, dynamisch spritzig und vorbildlich offen-transparent. Sie lassen kaum noch weitere Wünsche offen. Der Vollverstärker aus dieser Linie spielt angenehm unauffällig: Tonal neutral, akkurates Dynamikverhalten, gute Auflösung, Langzeittauglichkeit zählen zu seinen Charakterzügen. Mit Blick auf die ihm vorgesetzte Lautsprecherkost scheint er etwas wählerischer zu sein.

    Test AVM V30/M30 und A30

    Preis: 1.490 Euro bis 2.990 Euro

    (Vorstufe: 1.490 Euro, Monos: 2.990 Euro, Vollverstärker: 2.490 Euro)

    KD Digital KSD 2030

    Dieser analog wie digital ansteuerbare Aktivlautsprecher gibt sich tonal neutral, ist aber dank Bass-/Höhen-Filter in weitem Maße anpassbar. Die KSD 2030 ist nicht das letzte Wort, was Grobdynamik und Pegelfestigkeit betrifft – aber sie spielt so hoch aufgelöst, dass ein extrem feinpixeliges, samtig-organisch wirkendes Mitten/Hochtonband realisiert wird, das ausnehmend natürlich wirkt. Die völlig freie Abbildung im Raum gehört ebenso zu ihren Stärken wie die plastische Modellierung einzelner Klänge. Die KS Digital bietet ein exzellentes Klang-Preis-Verhältnis.

    Test KD Digital KSD 2030

    Preis: 6.990 Euro

    KEF M100

    Der im Einstiegssegment für audiophile In-Ears positionierte KEF M100 kann mit einer über das gesamte Frequenzband ausgewogenen Tonalität glänzen, nur der Kickbass scheint etwas angehoben, was sich allerdings bei der mobilen Nutzung als ein Vorteil herausstellen kann. Insgesamt geht dieser In-Ear als Allrounder durch, er kann sowohl die Spaß suchende Klientel bedienen als auch den detailverliebten Hörer erfreuen.

    Test KEF M100

    Preis: 130 Euro

    Meze 99 Classics

    Dieser geschlossene Over-Ear besticht auf den ersten Blick durch sein charaktervolles Äußeres, aber auch seine niedrige Impedanz und damit einhergehende Mobiltauglichkeit. Hochdynamisch und involvierend, überzeugt er tonal durch eine tendenziell dunklere Timbrierung, die sich außerordentlich harmonisch mit dem griffigen, farbenreichen Mittenband und dem seidigen Hochtonbereich zu einem stimmigen Ganzen fügt. Der Meze ermöglicht stressfreies Langzeithören.

    Test Meze 99 Classics

    Preis: 299 Euro

    Marantz MusicLink HD-AMP1 und HD-CD1

    Ein reinrassiger CD-Player ohne Digitalinput, der sich klanglich feingeistig gibt. Tonal fühlt sich der Marantz-Player der Neutralität verpflichtet. Der dazu passende Class-D-Vollverstärker bietet zwei analoge und vier digitale Eingänge – und kann klanglich in seiner Klasse mehr als nur überzeugen: Er verbindet Tiefgang mit straffer Kontrolle, besitzt in den Mitten eine erfrischend griffige Natürlichkeit und beherrscht ein dynamisch-breitbandiges und stets hellwaches Klangbild.

    Test Marantz MusicLink HD-AMP1 und HD-CD1

    Preis: 599 Euro bis 1.099 Euro

    (CD-Player, Verstärker)

    Onkyo DP-X1

    Dieser Digital Audio Player (DAP) macht bereits durch seine Verarbeitung und noch mehr durch seine ebenso logische wie sehr ästhetische UI sowie seinen Featurereichtum klar, dass er gehobenen Ansprüchen genügen will. Klanglich nicht übermäßig laut und bassvorwitzig, überzeugt er durch zackig-schnelle (Fein-)Dynamik, hohe Auflösung, einen sich bestens nach oben öffnenden, luftigen Hochton sowie eine ortungsscharfe und ansonsten wohlbalancierte Bühnendarstellung. Eine sehr hörenswerte Präzisionsmaschine.

    Test Onkyo DP-X1

    Preis: 799 Euro

    Fabs - fabulous earphones Basic Dual Driver

    Dieser maßgefertigte In-Ear kann nicht zuletzt im Bass sowohl qualitativ wie quantitativ überzeugen, der Fabs stellt noch das tiefste Grummeln einer Bassline sauber und markerschütternd dar. Insgesamt tendiert der Fabs zu einer etwas wärmeren Wiedergabe, die Mitten- und Höhenwiedergabe ist aber trotzdem auf hohem Niveau anzusiedeln. Nur im Superhochton bedarf es je nach vorgeschaltetem Gerät – der Fabs reagiert auf seine Zuspieler etwas sensibler als andere Kandidaten – noch des einen oder anderen Quäntchens mehr an Pegel. Für einen In-Ear hervorragende Räumlichkeit.

    Test Fabs - fabulous earphones Basic Dual Driver

    Preis: 440 Euro

    HiFiAkademie PowerAmp P6

    Dieser Class-D-Endverstärker ist eine klare Empfehlung für alle, die ein wenig mehr Druck und Punch in ihrer Kette vermissen beziehungsweise etwas mehr Kraft – insbesondere im Bassbereich – brauchen oder einfach nach einem sehr gut klingenden Endverstärker für relativ wenig Geld suchen. Klangfarblich geht es der P6 etwas nüchterner an – dafür fällt die Plastizität der Abbildung sehr positiv auf.

    Test HiFiAkademie PowerAmp P6

    Preis: 895 Euro

    Creek Evolution 100A & 50P

    Dieser Vollverstärker ist „hochmusikalisch“ und besticht eher als klanglicher Generalist denn als Virtuose irgendwelcher highfideler Einzeldisziplinen. Sein sonorer Bass- und Grundtonbereich liefert ein vollmundiges Fundament für – gemessen am Preis – sensationell organische Mitten. Die Höhen überzeugen eher durch Langzeittauglichkeit als durch schillernde Effekte und Auflösung. Via Bi-Amping mit der passenden Endstufe 50P legen Dynamik, Räumlichkeit und Basskontrolle weiter zu.

    Test Creek Evolution 100A & 50P

    Preis: 1.850 Euro bis 2.645 Euro

    Lotoo PAW 5000

    In Sachen Optik und Bedienführung recht schnickschnacklos designt, geht dieser gerade mal 110 Gramm wiegende Digital Audio Player (DAP) klanglich als Schöngeist durch: Es gibt DAPs, die haben unten mehr Wumms und/oder oben herum mehr Glitzer. Der Lotoo hingegen setzt insbesondere auf eine sehr, sehr reife Mittenwiedergabe - ohne dabei in den anderen Frequenzgefilden wirklich etwas anbrennen zu lassen. Was „über alles“ gehört zu einer tadellosen Stimmigkeit sowie angenehm organischen Spielweise führt. Exzellentes Preis/Sound-Verhältnis.

    Test Lotoo PAW 5000

    Preis: 299 Euro

    Fischer & Fischer SN 470

    Dieser aus Schiefer gefertigte Standlautsprecher bietet ein sehr sauberes, auch bei höheren Pegeln dynamisch bleibendes Klangbild mit offener, involvierender Bühnendarstellung – und kombiniert diese klanglichen Tugenden mit sehr hoher handwerklicher Qualität. Tonal gibt sich die Fischer & Fischer – nach gehöriger Einspielzeit – ziemlich neutral bis minimal wärmer und sehr breitbandig.

    Test Fischer & Fischer SN 470

    Preis: 13.800 Euro

    Vincent SV-700

    Mit diesem Hybrid-Vollverstärker ist, musikalisch betrachtet, alles ein wenig wohliger, ein wenig runder, ein wenig satter, bunter und strahlender, als dass man es als neutral oder „die reine Lehre“ bezeichnen wird. „Es ist einfach schön mit ihm!“, befand der Testautor.

    Test Vincent SV-700

    Preis: 3.499 Euro

    Beyerdynamic T1 (2. Generation)

    Zu den Stärken dieses halboffenen Kopfhörers zählen die Dynamik sowie die enorme Auflösungsfähigkeit im Bass und Mittelhochtonbereich. Tonal ist er insgesamt eher auf der etwas leichteren denn sonoreren Seite anzusiedeln. Bei entsprechenden Aufnahmen erzeugt der T1 eine beeindruckende Tiefenstaffelung – Live-Aufnahmen jeglichen Genres bereiten mit ihm ausgesprochenes Vergnügen.

    Test Beyerdynamic T1 (2. Generation)

    Preis: 1.199 Euro

    Accustic Arts Power I MK4

    Dieser Vollverstärker geht als absoluter Allrounder durch. Unter anderen hervorhebenswert ist seine Fähigkeit selbst bei komplexer, ja sogar ins Chaotische lappender Musik stets die Oberhand beziehungsweise Übersicht zu behalten. Das spannendste Talent dieses Amps liegt in der Tugend, ausnehmend transparent und neutral aufzuspielen, ohne dabei jedoch den Finger in die Wunde zu legen, wenn eine Aufnahme mal nicht so gelungen ist oder Quellgeräte beziehungsweise Lautsprecher Limitierungen mitbringen. Ein (scheinbarer) Widerspruch, den der Power I MK4 sehr gekonnt aufzulösen vermag.

    Test Accustic Arts Power I MK4

    Preis: 6.490 Euro bis 6.790 Euro

    Dynaudio Xeo 2

    Die kleinen Aktivboxen stellen eine gute Lösung für besondere Aufgaben dar. Als hochwertige Computerlautsprecher können sie ebenso glänzen wie als elegante Boxen für kleinere Hörumgebungen. Dank Drahtlostechnik in bis zu drei Zonen eignen sie sich auch für den Multiroom-Einsatz. Tonal ausgeglichen mit leichtem Hang ins Warme und eher samtigen denn betont spritzigen Höhen überzeugen die Dynaudios zudem mit ihrer Raumdarstellung und - bei kurzen Hörabständen - ihrem dynamischen Talent.

    Test Dynaudio Xeo 2

    Preis: 1.300 Euro

    SAC Igel 2016

    Tonal sind diese Monoendstufen-Klassiker eher leicht warm abgestimmt, dabei druckvoll und eher saftig als staubtrocken im Bass sowie minimal dezenter in der Hochtondarbietung. Klangfarben wirken deckkräftig und Obertonschwingungen werden eindrucksvoll genau herausgearbeitet. Die Fähigkeit zur plastischen Abbildung von präzise abgegrenzten Schallquellen auf der virtuellen Bühne macht die Darstellung insgesamt sehr fassbar und realistisch-überzeugend.

    Test SAC Igel 2016

    Preis: 1.789 Euro

    Wilson Audio Sabrina

    Fairaudio Award

    Dieser Lautsprecher bringt das Kunststück fertig, unterschiedliche Hörgeschmäcker zu befriedigen. Dem Dynamikjunkie spricht sie durch ihre pfeilschnelle Impulswiedergabe an, der Raumfetischist freut sich, in den hinteren Orchesterreihen jedes Stuhlknarren genau präsentiert zu bekommen und der eher „studioartige Abhören“ schätzende Musikfreund bekommt mit der Amerikanerin einen hochauflösenden, tonal neutralen Monitor erster Klasse geliefert. Die Wilson Sabrina ist eine Allrounderin auf höchstem Niveau.

    Test Wilson Audio Sabrina

    Preis: 19.980 Euro

    Padis/Furutech

    Was Geräte-Feinsicherungen angeht, bietet der HiFi-Markt zahlreiche Tuningmöglichkeiten. Wir haben uns Modelle von Padis/Furutech kommen lassen, mit Ralf Koenen vom Vertrieb gesprochen – und genauer zugehört: Tatsächlich wirken mit diesen Sicherungen ausgestattete Komponenten für Feinheiten einen Tick durchlässiger sowie etwas crisper. Die oberen Frequenzlagen muten ausgeleuchteter und differenzierter an.

    Test Padis/Furutech

    Preis: 20 Euro bis 28 Euro

    Pioneer XDP-100R

    Pioneers Digital Audio Player (DAP) geht als audiophiles Kleinod durch: Er deklassiert die Wiedergabe von Smartphones und bietet doch – dank des Android-Betriebssystems – deren Vielseitigkeit (telefonieren kann man mit ihm allerdings nicht). Der sehr homogene Klangcharakter dieses mobilen Players ist von ausgeprägter Luftigkeit, sehr gutem Auflösungsvermögen und hoher Dynamik geprägt. Der Leistungsverstärker hätte für den Betrieb hochohmiger Kopfhörer etwas kräftiger ausfallen dürfen.

    Test Pioneer XDP-100R

    Preis: 749 Euro

    NuPrime STA-9

    Im Grunde sind diese Endstufen so etwas wie Wenn-Dann-Maschinen: Wenn es passt beziehungsweise man entsprechende Sorgfalt bei der Lautsprecherwahl (wobei es wohl weniger auf den Wirkungsgrad als auf den Impedanzverlauf und das Phasenverhalten ankommt) hegt, dann vermögen sich die STA-9 zu veritablen Preis-Leistungskrachern aufzuschwingen, die nur wenige Begehrlichkeiten nach teureren Amps aufkommen lassen werden. Ob es dabei zwei STA-9 sein sollten oder gar eine einzelne Stereo-STA-9 die bessere Lösung darstellt, lässt sich ebenfalls an den eigenen Lautsprechern erproben.

    Test NuPrime STA-9

    Preis: 849 Euro bis 1.698 Euro

    (Stereo- oder Monoendstufen)

    Abacus Ampino 15 Dolifet

    Fairaudio Award

    Trotz nominell nur 50 Watt Leistungsabgabe ist es erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit dieser kleine Verstärker die anhängigen Lautsprecher kontrolliert. Der Ampino - der Endstufe und puristischer Vollverstärker zugleich ist - spielt dynamisch und musikalisch flüssig, langt auch im Bassbereich erstaunlich hin, wenngleich ihm hier knorrige Straffheit vor absoluter Tiefe und Schubkraft geht. Auch das Mittenband und die oberen Lagen präsentieren sich vorbildlich neutral. Abstriche muss man bei der „Bühnenbreite“ machen, hier gibt es Wettbewerber, deren virtuelle Bühne großzügiger wirkt.

    Test Abacus Ampino 15 Dolifet

    Preis: 590 Euro

    Quadral Aurum Montan 9

    Fairaudio Award

    Klar wird man immer Lautsprecher finden - insbesondere wenn man bereit ist, noch höhere Investitionen einzugehen -, die einen noch tiefer reichenden Bass, noch mehr Pegel, noch mehr Detailverliebtheit oder sonst etwas zu liefern vermögen. Doch dem Ziel „alles richtig zu machen“ kommen die Aurum Montan 9 erstaunlich nahe. Schenkt man ihr als Arbeitsgrundlage einen potenten Amp und einen nicht zu kleinen Raum, spielt sie jede Musik monitorhaft neutral und zugleich packend. Mit ihnen zu hören, macht viel Freude, ihre Allrounderqualitäten „riechen“ zu keiner Zeit nach Kompromiss.

    Test Quadral Aurum Montan 9

    Preis: 6.400 Euro

    Saxx coolSound CX 30

    In Sachen Auflösung und Feindynamik gehören die kleinen Saxx dank des verbauten AMT-Hochtöners unterhalb von 1.000 Euro zur allerersten Wahl. Dass die unteren Lagen in Sachen Präzision, Kontur und Kontrolle nicht ganz mit dem fulminanten Hochton mithalten, wird nur selten explizit hörbar. Die Bühne der CX 30 kann in Höhe und Breite für Kompakt-Verhältnisse nahezu beliebig gedehnt werden, reicht dafür aber nicht allzu weit in die Tiefe. Ein Generalist mit einer Extraportion Feinsinn.

    Test Saxx coolSound CX 30

    Preis: 598 Euro

    Musical Fidelity MX-HPA

    Dieser (rein analoge) Kopfhörerverstärker besitzt eine außerordentliche Kontrolle bis in die tiefsten Frequenzen hinein – selbst bei anspruchsvollen Kopfhörern. Der Bassbereich wird dabei linear wiedergegeben. Die Kombination aus leicht warmen Mitten und hervorragender Impulstreue, speziell im symmetrischen Betrieb, ist bemerkenswert. Des Weiteren glänzt der Bühnenaufbau mit sehr guter Ortbarkeit und Separation der Klänge.

    Test Musical Fidelity MX-HPA

    Preis: 999 Euro

    Denon PMA-2500NE

    Der PMA-2500NE überzeugt in vielen Disziplinen, besonders in den Mitten und im Hochton. Hier klingt er wirklich herausragend gut und kann mit deutlich teureren Geräten mithalten, sodass in Relation dazu seine Talente im Bass fast etwas hinterher hängen, obwohl man da mit Blick aufs Preisschild ebenfalls nicht meckern kann. Ausstattungsseitig überzeugt den Denon nicht zuletzt durch seinen integrierten DAC sowie ein Phonoteil.

    Test Denon PMA-2500NE

    Preis: 2.499 Euro

    AudioQuest DragonFly Black & Red

    Diese Miniatur-DAC/Kopfhörerverstärker bilden eine sehr solide Basis für hochklassigen Klanggenuss und übersteigen die Qualität gängiger in Computern oder Smartdevices installierter Audioausgänge deutlich. Klarheit, neutrale Tonalität, beschwingte Dynamik und ein kontrollierter, druckvoller Bass zählen schon beim günstigeren DragonFly-Modell „Black“ zu den Tugenden. Der doppelt so teure „Red“ fügt dem noch mehr Souveränität hinzu und besitzt die vergleichsweise feinere Auflösung.

    Test AudioQuest DragonFly Black & Red

    Preis: 99 Euro bis 199 Euro

    (Black: 99 Euro, Red: 199 Euro)

    Audiodata MusikServer MS II

    Der Musikserver MS II arbeitet leise und schnell, ist modular aufgebaut und wird mit optional ausbaubaren Supportdienstleistungen angeboten. Die MK-II-Version spielt dabei rhythmisch noch zwingender als der Vorgänger, ist im Tiefton straffer und differenzierter unterwegs und punktet in der räumlichen Darstellung mit plastisch-präziser Abbildung und einem transparenteren Bühneneindruck.

    Test Audiodata MusikServer MS II

    Preis: 2.140 Euro

    Ichos N°TWO

    Diese Standlautsprecher wuchern mit dynamischen Fähigkeiten, von denen viele andere Lautsprecher nur träumen können. Rhythmisches Feeling, klasse Klangfarben und viel Liveatmosphäre gibt’s obendrein. Für all das benötigen die Ichos N°TWO nur eine Handvoll Watt, gerne aus dem Röhrenlager. Richtig auffällige oder gar störende Verfärbungen, welche Breitbändern gerne nachsagt werden, gibt es mit den Ichos eigentlich nicht zu beklagen: Ein kleiner Einbruch im Bereich der oberen Mitten und ein geringfügig zu früh abfallender Hochtonbereich sind da ins Feld zu führen.

    Test Ichos N°TWO

    Preis: 7.998 Euro

    Arcam Solo Music

    Wenig wählerisch im Umgang mit Quellen und Zielen von Audiomaterial, liefert Arcams netzwerkfähiger All-in-one-Receiver insgesamt einen tonal ausgewogenen, wenngleich eher straff-detaillierten denn romantisch-warmen Klang – und dynamisch eine großartige Leistung. Der „Solo Music“ geht als flexible, gut klingende und praktische Musikstation durch und bietet viel Gegenwert fürs Geld.

    Test Arcam Solo Music

    Preis: 2.200 Euro

    AVM Ovation SA 6.2

    Fairaudio Award

    Dieser Stereo-Endverstärker liefert eine auf Anhieb sehr kraftvoll und organisch wirkende Wiedergabe, die minimal ins Warme tendiert. Aller Akkuratesse und Transparenz zum Trotz rühren sich niemals sterile, analytische oder technische Anklänge unter – der AVM reibt einem seine im Grunde sehr präzise Gangart niemals unter die Nase. Was auch an der Hochtonwiedergabe liegt, die tonal eher leicht zurückgenommen denn hell ausgeleuchtet tönt, nichtsdestotrotz aber auch auffallend sauber und „feinpixelig“. In puncto Basstiefgang und -kontrolle lässt der Amp keinen Zweifel aufkommen, dass er als echtes Kraftwerk konzipiert wurde.

    Test AVM Ovation SA 6.2

    Preis: 7.500 Euro

    Manunta EVO TWO

    Ein modulares Quartett aus D/A-Wandler, D/D-Wandler, externer Clock und externem Netzteil, das ein sonores, druckvolles, involvierendes, aber auch mit dem notwendigen Feingefühl ausgestattetes Hörerlebnis verspricht. Wer es gerne rockiger und stürmischer mag, der kann mit dem EVO SUPPPLY TWO noch einmal mehr „Pfund“ in die Waagschale werfen. Wer hingegen hauptsächlich in Richtung akustischer Musik wie Jazz, Klassik oder auch Vokalmusik unterwegs ist, der wird noch einmal merklich von der EVO CLOCK TWO profitieren. Und wer schon einen DAC der Extraklasse ohne USB-B-Input zuhause stehen hat und nun einen kongenialen Zuspieler für Musik per USB benötigt, der findet mit dem EVO TWO D/D-Wandler den richtigen Dolmetscher.

    Test Manunta EVO TWO

    Preis: 485 Euro bis 719 Euro

    Electrocompaniet EC Living Tana SL-1 und Tana L-1

    Eine streamende All-in-one-Lösung, die wireless- und mulitiroomfähig ist und bis hin zur 7.4-Wiedergabe ausgebaut werden kann. Usability, Verarbeitung und Design sind auf hohem Niveau – und das gilt auch für die klanglich Performance. Die EC-Living-Lautsprecher spielen homogen und bruchlos, tonal eher etwas wärmer und dabei gut aufgelöst. In Sachen Pegelfestigkeit und Grobdynamik sind konzeptbedingt natürlich Limits gesetzt.

    Test Electrocompaniet EC Living Tana SL-1 und Tana L-1

    Preis: 860 Euro bis 1.580 Euro

    (Mono- bzw. Stereo-Set)

    Teufel Real Z

    Mit einer tonalen Charakteristik, die eher als luftig, fein, analytisch und präzise durchgeht, ist dieser halboffene, ohrumschließende Kopfhörer für jene gedacht, die es einerseits gern detailreich und transparent mögen, andererseits aber auch den bloßen Musikspaß nicht missen wollen. Die transparente Gangart des Teufel Real Z mit dem klar definierten Raum ist dabei immer nah an der Wahrheit und addiert keine eigene emotionale Färbung.

    Test Teufel Real Z

    Preis: 179 Euro

    Luxman C-700u und M-700u

    Diese Vor/End-Kombi von Luxman gibt nicht einfach nur den Generalisten, sondern setzt Akzente: Ihre Tonalität ist leicht wärmer gehalten, die hohe Plastizität der Abbildung gefällt, ebenso der musikalisch-flüssige Gesamtauftritt. Grobdynamisch ginge in dieser Klasse wohl schon noch mehr. Womit sie sich bei vielen Hörern ins Herz spielen wird, ist die Verbindung aus sonorerer, körperlicher Vortragsart bei gleichzeitig sehr hohem Auflösungsvermögen.

    Test Luxman C-700u und M-700u

    Preis: 15.980 Euro

    (Einzelpreise jeweils 7.990 Euro)

    Technics SU-G30

    Dieser Vollverstärker kann fast alles: Kontakt zum heimischen Netzwerk nimmt er „wireless“ oder per LAN-Kabel auf. Zum mediaplayerbewehrten Rechner via USB-B, für iPod & Co steht USB-A zur Verfügung. Wer mag, kann den Technics SU-G30 auch mittels Bluetooth oder AirPlay bespielen. Es beherrscht zudem so gut wie alle Formate – inklusive DSD 11,2 MHz. Ach ja, Vinyl (MM) geht natürlich auch. Klanglich bewegt sich der smarte Japaner auf der transparent-lebendigen und eher „lichteren“ Seite einer gedachten Klangwaage, der Bassbereich ist trocken-stramm, aber nicht allzu massig ausgelegt, die Hochton strahlend-transparent, aber nicht überbelichtet.

    Test Technics SU-G30

    Preis: 2.999 Euro

    Nubert nuBox 483

    „Mir ist kein anderer Standlautsprecher bekannt, der zu diesem Kurs derartig viel bietet“, so die Aussage des Autoren zu den nuBox 483. Auf der Habenseite stehen ein pfundiger und pfeilschneller Bass, ein erstaunlich weit nach oben reichender Hochtonbereich, eine erwähnenswert gute Dynamik sowie eine weitläufige und in dieser Preisklasse selten tiefe Stereobühne. Dagegen könnte der Übergang zwischen Mittel- und Hochtonbereich noch ein bisschen glatter und die Feinrasterung im Hochtonbereich ebenfalls etwas besser sein.

    Test Nubert nuBox 483

    Preis: 558 Euro

    Audioplan MusiCable

    Geschmeidigkeit, musikalischer Fluss und saubere Feinkörnigkeit der Auflösung sind die wichtigsten, den Charakter konstituierende Eigenschaften der gesamten Audioplan MusiCable-Familie. Das Lautsprecherkabel gibt dabei eher den ruhigen, aller Hektik entledigten Diplomaten, während das NF-Kabel den Part des dynamischen Treibers spielt.

    Test Audioplan MusiCable

    Preis: 210 Euro bis 1.160 Euro

    (je nach Länge und Typ)

    XTZ Tune 4

    Auf einem Schreibtisch oder im Regal bei einem oder zwei Metern Hörentfernung können die gutmütigen, ausgewogenen und langzeittauglichen Speaker sehr überzeugen, sie spielen so gut wie rauschfrei und zeigen in allen Frequenzbereichen die beste Performance bei Lautstärken, die nicht über das übliche Maß hinausgehen. Für wirklich große Räume sind die kleinen Tunes natürlich zu unterdimensioniert.

    Test XTZ Tune 4

    Preis: 490 Euro

    Burson Audio Soloist SL MK2

    Fairaudio Award

    Dieser reinrassige Kopfhörerverstärker vermag mit seiner leicht warmen, im Präsenzbereich etwas zurückhaltenden Wiedergabe mit vielen Kopfhörern zu gefallen. Der Wohlfühlfaktor scheint beim Burson Audio an erster Stelle zu stehen, ohne dass dies aber zulasten der Detailfülle ginge. Die niedrige Ausgangsimpedanz und der umschaltbare Gainfaktor machen ihn flexibel einsetzbar.

    Test Burson Audio Soloist SL MK2

    Preis: 599 Euro

    Furutech Evolution II

    Die Furutech-Kabel (Lautsprecher-, NF-, Netz- und Phonokabel) überzeugen mit Qualitäten, die es zumindest zu moderaten Preisen nicht an jeder Ecke zu bewundern gibt. Sie tönen klar, aber nie kalt, mit hoher Informationsdichte und grundsätzlich neutraler Auslegung. Dazu gesellt sich der dynamische Bass, der vielleicht nicht in allertiefste Tiefen vorzudringen vermag, aber mit Drive und etwas stämmigerer Auslegung dafür sorgt, dass es nie zu schlank oder analytisch klingt. Die NF-Kabel und das Power II repräsentieren diese Kernkompetenzen der Evolution II-Serie besonders eindrucksvoll, während das Lautsprecherkabel mit seiner nahen, fast intimen Darstellungsweise etwas Kante zeigen darf.

    Test Furutech Evolution II

    Preis: 549 Euro bis 999 Euro

    Saxx coolSound CX 90

    Die Verarbeitung dieser nur im Direktvertrieb erhältlichen Lautsprecher ist stabil und wertig, die Lackierung nahezu perfekt und klanglich darf man sie guten Gewissens als dynamisch und lebendig aufspielende Allrounder empfehlen. Der fein und extrem sauber auflösende AMT-Hochtöner ist ein Tüpfelchen auf dem i, das in dieser Klasse kein anderer Wettbewerber zu bieten hat. Die Saxx CX 90 bietet wirklich sehr viel fürs Geld.

    Test Saxx coolSound CX 90

    Preis: 1.198 Euro

    DoAcoustics Armonia Mundi Impact

    Diese schmalen Lautsprechersäulen bieten ein sehr weites, völlig frei und plastisch im Raum stehendes Klangbild, wie man es nur selten hört. Dazu eine luftig-entspannte Hochtonwiedergabe sowie sehr einnehmende, authentisch wirkende Mittenwiedergabe. Die DoAcoustics klingen ungemein kohärent. Auf ein hohes Auflösungsvermögen oder tiefe Bässe wurden sie dagegen weniger gezüchtet.

    Test DoAcoustics Armonia Mundi Impact

    Preis: 2.300 Euro

    Hornmanufaktur Marimba

    Klanglich setzt dieser Lautsprecher den Fokus auf Dynamik, Direktheit und kohärentes Timing und nimmt dabei eine etwas geringere Tiefbassausbeute sowie nicht 100%ige Neutralität in Kauf. Für einen Backloaded-Breitbänder ohne Frequenzweiche spielt die Marimba allerdings ausnehmend balanciert auf. Zudem wird das durch ihre lebendige Gangart mehr als wieder wettgemacht.

    Test Hornmanufaktur Marimba

    Preis: 6.600 Euro

    MOON Neo 230HAD

    Dieser Kopfhörerverstärker und D/A-Wandler verfügt über ein sehr hohes Auflösungsvermögen sowohl rein analog als auch im DAC-Betrieb – inklusive eines ehrlichen Hochtonbereichs, der Fehler zwar aufzeigt, aber auch verzeiht. Durch die Verbindung des quasi nicht vorhandenen Hintergrundrauschens mit hoher Impulstreue ist eine hervorragende Dynamik über den gesamten Frequenzbereich zu verzeichnen. Erwähnenswert ist nicht zuletzt die luftige Wiedergabe, die einzelnen Klangquellen Raum zum Entfalten verleiht.

    Test MOON Neo 230HAD

    Preis: 1.250 Euro

    HMS Energia MkII

    Fairaudio Award

    Ein signifikanter Gewinn an Natürlichkeit und - sowohl Auflösung als auch Räumlichkeit betreffend - unaufdringlicher Präzision. So könnte man die durch diese Filternetzleiste hervorgerufenen Änderungen im Klangbild kurz und knapp beschreiben. Das Ganze ohne Einbußen beim Dynamikverhalten. Unbedingt ausprobieren - klarer Preis-Leistungstipp!

    Test HMS Energia MkII

    Preis: 470 Euro bis 1.150 Euro

    (inkl. DCS: 790 -1.470 Euro)

    Dynaudio Excite X18

    Dieser Kompaktlautsprecher ist ein auf sehr hohem Niveau spielender Allrounder. Homogene Natürlichkeit, erstaunliche Feindynamik und weiträumige Abbildung sowie stressfreie, saubere Auflösung lassen sich attestieren. Der Tiefton gibt sich präzise und vor allem angesichts der überschaubaren Abmessungen erstaunlich erwachsen – und nur im Oberbass-/Grundtonbereich tonal minimal angehoben.

    Test Dynaudio Excite X18

    Preis: 1.440 Euro

    Vincent SV-500

    Fairaudio Award

    Dieser Hybrid-Vollverstärker spielt tonal mit einem ganz leichten Schlag ins Röhrenklischee (sonor, leicht abgerundeter Hochtonbereich), ist aber auch mit Meriten versehen, die man sonst Transistorverstärkern nachsagt(Durchzugskraft, Leistung, Kontrolle im Tieftonbereich). Feindynamisch agiert der Vincent hervorragend und grobdynamisch absolut mehrheitsfähig. In puncto „Gesamtperformance kontra Preis“ beeindruckt der SV-500.

    Test Vincent SV-500

    Preis: 999 Euro

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