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Testfazit: Nubert nuVero nova 14

Der Standlautsprecher Nubert nuVero nova 14 ist für all jene genau richtig, die bei Parametern wie fundamentalem Tiefton, Dynamik und Pegelfestigkeit ihren Schwerpunkt setzen – aber, und jetzt kommt die Besonderheit, auch in Sachen Offenheit, natürlicher Koloration und Feingefühl keine wirklichen Kompromisse eingehen wollen. Dabei ist es fast unerheblich, ob Sie über große oder kleine Räumlichkeiten verfügen, die nuVero nova 14 ist zwar ziemlich hoch, aber gutmütig zum Hörraum und unkompliziert in der Aufstellung. Gutmütig gibt sie sich auch in Sachen Verstärkungsbedarf, schon ein kleiner Amp bringt sie zum Klingen.

Die Nubert nuVero nova 14 in Schwarz - oberer Bereich
Die Nubert nuVero nova 14 transportiert ein ungeschminktes, natürliches und fein aufgelöstes Klangbild

Die nuVero nova 14 sorgt für ein transparentes, mit authentischen Klangfarben versehenes, etwas schlanker gehaltenes Mittenband, sehr offene Höhen und einen Tiefton, der einfach Spaß und Freude bereitet, ohne vom „rechten Weg“ abzuweichen. Kuschelig, gemütlich, schön warm? Nein, das eher nicht, da müssen Sie anderswo suchen. Aber wenn Sie auf ungeschminkt, authentisch, natürlich und fein auflösend stehen, dürften Sie an einer Investition in die nuVero nova 14 echte „Langzeitfreude“ haben: Sie ist fürs Gebotene für einen bemerkenswert fairen Kurs haben. Für mich persönlich eine echte Entdeckung.

Die Nubert nuVero nova 14 …

  • liefern ein locker-luftiges, insgesamt auf der minimal helleren, transparenteren Seite von neutral liegendes Klangbild, jedoch ohne glasige Härten, sondern mit langzeittauglichem Grundnaturell.
  • sind äußerst pegelfest und bieten für den normalen Gebrauch im Grunde nicht abrufbare Reserven. Überfordern kleinere Räume trotz ihrer Größe nicht, beschallen bei Bedarf aber auch Wohnzimmer von 50 m².
  • sind im Hochton frei und luzide aufspielend, die hohe Transparenz lässt perkussive Elemente mit typischer Charakteristik erklingen, dabei bleiben selbst die obersten Lagen natürlich und frei von Härten.
  • liefern im Mittenband authentische Klangfarben ab. Der Grundton ist etwas schlanker gehalten. Davon profitieren Durchhörbarkeit und Sprachverständlichkeit, eine körperlose Kühle lässt sich indes nicht ausmachen.
  • sind im Untergeschoss eine Bank, sie liefern einen sehr tiefen, gehaltvoll substanziellen, aber gleichzeitig sehr klar konturierten Bass ab, der schnell und transparent zugleich ist. Der Tiefton entwickelt kein Eigenleben, sondern fügt sich homogen ein.
  • bieten grobdynamisch reichlich Reserven und liefern unkomprimierte, satte Salven in den Hörraum, wenn gefordert. Auch zarte Phrasierungen oder tonale Veränderungen in leisen Bereichen werden offengelegt. Dieser Lautsprecher spielt flink und „hängt am Gas“.
  • beeindruckenden mit räumlicher Tiefe und einem breiten und vor allem stabilen Panorama. Der Sweetspot ist ungewöhnlich groß, die Abbildungsqualität hoch. Das „Bühnenbild“ der nova 14 orientiert sich an dem, was die Aufnahme hergibt.
  • besitzen ein hohes Aufösungsvermögen, quer über das Frequenzband hinweg.
  • sind zeitgemäß im Design, hochwertig lackiert und verarbeitet und verfügen über eine durchdachte Raumanpassung. Summa summarum bieten sie ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fakten:

  • Modell: Nubert nuVero nova 14
  • Konzept: passiver Drei-Wege-Lautsprecher mit Bassreflex-System
  • Preis: 5.900 Euro
  • Maße & Gewicht: 33,5 x 136,27 x 39,5 cm (BxHxT), 45,7 kg/Stück
  • Nennimpedanz: 4 Ohm, Minimum 3,6 Ohm
  • Farben: Pianolack Schwarz und Weiß
  • Sonstiges: Raumanpassung / Pegelmöglichkeit für Bass und Hochton, Bi-Wiring-Terminal
  • Garantie: 5 Jahre (2 Jahre uneingeschränkt, 3 weitere Jahre beschränkt auf Funktionalität der Chassis, elektrische Verbindungen und elektronischer Frequenzweichen-Bauteile.)
  • Weitere technische Infos auf der Seite des Herstellers

Kontakt

Nubert electronic GmbH
Nubertstraße 1
73529 Schwäbisch Gmünd

Telefon: +49 (0) 7171 8712 0
E-Mail: info@nubert.de
Web: https://www.nubert.de/

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    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Linn LP12, Pro-Ject Perspective Anniversary
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Mytek Brooklyn DAC+
      • CD-Player: Sony CDP X-707 ES
      • Musikserver: Innuos ZENMini MK3, Roon Nucleus, Synology DS220+
      • Streamer: Auralic Aries Femto, Eversolo DMP-A6 ME, Eversolo DMP A8, Wattson Audio Emerson Digital und Analog
      • Sonstiges: Mutec REF10 SE120 und MC-3+USB, Innuos PhoenixNET und PhoenixUSB
    • Vollverstärker:
      • Cayin MT-34L
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Sony TA-E 80 ES
      • Phonoverstärker: Mytek Brooklyn DAC+
    • Endstufen:
      • 2 x Sony TA-N 80 ES (Bi-Amping)
    • Lautsprecher:
      • Kii Three, KEF LS 50 Meta
    • Kopfhörer:
      • Beyerdynamic DT 1990 PRO, Beyerdynamic T1 (3rd. Gen.), HiFiMAN Deva PRO
    • Kopfhörerverstärker:
      • Chord Hugo 2, Mytek Brooklyn DAC+
    • Mobiles HiFi:
      • Astell&Kern AK 380, Chord Mojo