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Test-Fazit: Nubert nuVero 170

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Nubert nuVero 170: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Nubert nuVero 170

Nubert nuVero 170 komplett von vorneDie Nubert nuVero 170 gehen nicht nur aufgrund ihrer Bauhöhe als so etwas wie die „Leuchttürme“ ihrer Klasse durch. Auch ihr Klangbild hat etwas „Aufmerksamkeitserregendes“: Die 170er ziehen einen unmittelbar in den Bann und laden zu ebenso konzentrierten wie intensiven und anmachenden Hörrunden ein. Wer eher auf betont gefälligen Laid-back-Sound steht, wird in den nuVero 170 womöglich nicht die große Liebe finden – Hörer, die sich gerne aktivieren und packen lassen, dagegen umso eher. Zumal es auch um die Langzeittauglichkeit gut bestellt ist, die Tonalität der 170er befindet sich in den von mir bevorzugten Klangeinstellungen zwar leicht auf der präsenten Seite von neutral, gleichwohl zeichnen sie absolut akkurat und verzerrungsarm: Künstliche, also nicht durch die Aufnahme an sich oder unzulängliche Verstärkerelektronik hervorgerufene Zischeleien oder Silbrigkeiten glänzen durch Abwesenheit.

Hohe Auflösung und rasante Dynamik zählen zu den weiteren Kennzeichen der Schwäbinnen, richtiggehend – und das schreibe ich nicht nur einfach so dahin – sensationell sind der bei Bedarf abgrundtiefe, „physische“ und dennoch erstaunlich raumunkritische Bassbereich sowie die involvierend-livehaftige, hochpräzise Bühnenabbildung. Ja, auch mit Blick auf diese Kriterien markieren die nuVero 170 – bleiben wir beim genannten Bild – durchaus Leuchtpunkte im großen Meer am Markt erhältlicher Lautsprecher.

Die nuVero 170 zeichnen sich aus durch:

  • einen Bass der Extraklasse: abgrundtief, packend dynamisch, physisch, neutral und nichtsdestotrotz erstaunlich raumverträglich.
  • eine Bühnenabbildung, wie man sie ansonsten nur selten zu Ohr bekommt: groß, wohldifferenziert, involvierend, „livehaftig“.
  • eine eher ins Frisch-Präsente denn ins Dunkle oder Mollig-Warme tendierende Tonalität.
  • ein sehr hohes Auflösungsvermögen.
  • eine prägnant-luzide, eher hochverständliche als charmant-füllige Stimm- beziehungsweise Mittenabbildung.
  • einen hochdifferenzierenden Hochton, aller Akkuratesse zum Trotz vermögen manche Toplautsprecher die obersten Lagen distinguierter zu zeichnen, feinste Hochtonereignisse noch seidiger zu hauchen.
  • hohe Dynamik – insbesondere grobdynamische Ereignisse sind eine Wonne, gerade auch bei hohen Pegeln.
  • hohe Pegelfestigkeit. Für ausgemachte Leisehörer sind die 170 aber ebenfalls geeignet: Tonalität, Raumgefühl und anspringende Dynamik bleiben erhalten.
  • saubere, schnörkellose Form-follows-Function-Verarbeitung.

Fakten:

  • Modell: Nubert nuVero 170
  • Konzept: 4-Wege-Standlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Preis: 7.400 Euro, Sonderedition Exclusiv mit 1.500 Euro Aufpreis
  • Abmessungen & Gewicht: 170 x 28 x 46 cm (H×B×T, mit Füßen, mit Klangsegel), circa 71 kg/Stück
  • Farben: Weiß, Schwarz, Goldbraun, Fronten jeweils Hochglanz, Korpus mattes Nextel, Sonderedition Exclusiv in Gold oder Silber, Korpus mit nappaähnlichem Texturmaterial Skai Sotega bespannt
  • Wirkungsgrad: 85 dB / 1W / 1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Sonstiges: Schalter zur Anpassung von Mitten, Hochton
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller und Vertrieb:
Nubert electronic GmbH
Goethestraße 69 | 73525 Schwäbisch Gmünd
Web: www.nubert.de
eMail: info@nubert.de
Telefon: 0800 – 682 37 80

Test: Nubert nuVero 170 | Standlautsprecher

  1. 2 Nubert nuVero 170: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Nubert nuVero 170

Über den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Norma HS-DA1 PRE, Linnenberg Telemann, Electrocompaniet ECD 2 CD-Player: Fonel Simplicité Streamer: SOtM sMS-200 ultra & SOtM sPS-500, Auralic Aries Computer/Mediaplayer: Laptop mit JRiver MC

Vollverstärker: Abacus Ampino

Vorstufen: Hochpegel: Funk MTX Monitor V3b-4.3.1, Funk MTX Monitor V3b-4.2.1 (Upgrade von V3b), Funk LAP-2.V3 (Upgrade von Lap-2.V2)

Endstufen: Bryston 7B³

Lautsprecher: Spendor D9, Quadral Megan VIII

Kopfhörer: Audeze LCD-2, AKG K812, AKG K712 Pro, RHA T20, Soundmagic E80, Shure SRH 1840, AAW Q

Kopfhörerverstärker: Norma HS-DA1 PRE, NuPrime DAC-10H, Reußenzehn Harmonie III

Mobiles HiFi: Onkyo DP-X1, iBasso DX-80

Kabel: Lautsprecherkabel: HMS Armonia, WSS Platin Line LS4, Real Cable BW OFC 400, HMS Fortissimo NF-Kabel: Straight Wire Virtuoso Digitalkabel: USB-Kabel: AudioQuest Carbon, Boaacoustic Silver Digital Xeno, BMC Pure USB1 Netzkabel: Furutech FP-S022N: konfektioniert mit FI-E 50 NCF & FI 50 NCF, Tellurium Q Black, Quantum-Powerchords, Swisscables Reference Netzleiste: HMS Energia MkII

Rack: Lovan Classic II

Zubehör: Stromfilter: HMS Energia MkII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 29 m² Höhe: 3,3 m

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