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Test-Fazit: Nubert nuVero 140

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: Nubert nuVero 140

„Keine Angst vor großen Boxen“ könnte das Fazit dieses Testberichts sein. Trotz Ihrer beeindruckenden Abmessungen und absolut erwachsenen Tieftonautorität geben sich die Nubert nuVero 140 enorm zivilisiert und variabel. Dazu tragen auch die durchdachten Anpassungsmöglichkeiten in Form der Bassreflex-Stopfen und der Schalter, mit denen man verschiedene Aspekte der Wiedergabe anpassen kann, bei. Verstärkerseitig geben sich die Lautsprecher erfreulich unkompliziert. Mit wenig Mühe bei der Auf- und Einstellung der Lautsprecher liefern die nuVero 140 eine Performance, für die man anderweitig definitiv ein Vielfaches ausgeben kann.

Nubert nuVero 140

Steckbrief Nubert nuVero 140:

  • Tonal spielen die großen Nubert-Lautsprecher neutral mit einer kleinen freundlichen Grundtonwärme, die besonders Stimmen, aber auch älteren Aufnahmen entgegenkommt, ohne bei exzellenten Aufnahmen irgendeinen negativen Effekt zu zeitigen. Tonal ist das quasi das „Rundum-glücklich-Paket“, da es mit jeglichem Musikmaterial hohen Klanggenuss gewährleistet.
  • Im Bass macht den nuVero 140 so schnell kein anderer Lautsprecher etwas vor. Was die 140er hier bieten, ist auf jeden Fall eine kleine Sensation. Es geht sehr tief hinunter und bleibt dabei stets bestens kontrolliert. Auch bei hohen Pegeln zeigen die Lautsprecher keinerlei wahrnehmbaren „Stress“. Bei der Qualität geben sich die Nubert ebenfalls keine Blöße. Das Schnalzen eines gezupften Kontrabasses stellen sie satt und körperlich dar, synthetische Tieftonorgien bei Bedarf knallhart und trocken.
  • Die Mitten geben sich gut aufgelöst und vor allem dynamisch fein abgestuft. Klangfarben bilden die Nubert authentisch ab, Transienten kommen schnell und präzise – insgesamt finden die Lautsprecher eine gute Waage zwischen der Wiedergabe der Ein- und Ausschwingvorgänge von Tönen.
  • In den Höhen zeigen die nuVero ein tolles Auflösungsvermögen ohne artifizielle Zischeleien – aufgrund der recht hohen Montage der Hochtöner sollte man bei geringeren Hörabständen aber nicht zu niedrig sitzen. Die Hochtondosis lässt sich dank des Höhen-Schalters an die Hörumgebung und den eigenen Geschmack anpassen. Wobei die Anpassungsmöglichkeiten eher Reserven in Richtung mehr als weniger Hochton bieten.
  • Was Rhythmus und Timing betrifft, spielen die insgesamt sieben Chassis pro Box wirklich ausgezeichnet und geschlossen zusammen. Erklärte Fans von Breibandkonzepten werden aber womöglich anmerken, dass in Sachen Kohärenz noch etwas mehr geht – erfahrungsgemäß spielt hier aber auch wieder der Hörabstand eine Rolle.
  • Aufnahmeräume bilden die nuVero 140 in einer authentischen Breite und Tiefe ab. Abbildungs- und Lokalisationsschärfe sind ordentlich, aber nicht überdurchschnittlich, gleichwohl erhält man einen überzeugend natürlich wirkenden Raumeindruck. Beeindruckend ist, wie die 140er etwa einen großen Konzertsaal erfahrbar machen.

Fakten:

  • Modell: Nubert nuVero 140
  • Konzept: Dreieinhalb-Wege-Standlautsprecher
  • Preis: 4.470 Euro
  • Abmessungen & Gewicht: 1425 x 234 x 42,5mm (H×B×T, incl. Füße, ohne Abdeckgitter), circa 48 kg/Stück
  • Farben: Weiß, Schwarz, Goldbraun, Fronten jeweils Hochglanz, Korpus mattes Nextel,
  • Wirkungsgrad: 85 dB / 1W / 1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Sonstiges: Schalter zur Anpassung von Bass, Mitten, Hochton
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller und Vertrieb:
Nubert electronic GmbH
Goethestraße 69 | 73525 Schwäbisch Gmünd
Web: www.nubert.de
eMail: info@nubert.de
Telefon: 0800 – 682 37 80

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Test: Nubert nuVero 140 | Standlautsprecher

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: stst Motus 2 Tonarm: stst Vertex Tonabnehmer: Zyx Yatra

Digitale Quellen: D/A-Wandler: RME ADI-2 DAC FS (mit AKM-Chip) Musikserver: Antipodes S40

Vorstufen: Hochpegel: SPL Elektor Phonoverstärker: Lehmann Audio Black Cube SE II

Endstufen: Bryston 4B³

Lautsprecher: Horns FP12, Genelec 8020

Kopfhörer: Campfire Equinox, Grado PS500, Pioneer SE Monitor5, Austrian Audio Hi-X65

Kopfhörerverstärker: SPL Crimson 3 (Audio-Interface), RME ADI-2 DAC FS (mit AKM-Chip)

Kabel: Lautsprecherkabel: In-akustik Referenz LS-404 Micro Air NF-Kabel: Cardas Clear Light Digitalkabel: Boaacoustic Silver Digital Xeno

Rack: Horns EX

Zubehör: Stromfilter: Audioplan FineFilter S Sonstiges: Mehrfachsteckdose Audioplan PowerStar S, Gerätefilter Audioplan PowerPlant S, Netzleitungen Audioplan PowerCord, Netzteil (für DAC, Musikserver): Keces P8

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 17 m² Höhe: 2,6 m