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Test-Fazit: Nubert nuPro X-8000

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Nubert nuPro X-8000: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Nubert nuPro X-8000

Nubert nuPro X-8000 Studio

Um auf den Punkt zu kommen: Eines der besonderen Markenzeichen der Nubert nuPro X-8000 ist dieses mal wohlige, mal brachiale, aber stets gekonnte Freisetzen von Tieftonwogen, die sich zum Teil physisch fühlbar durch den Raum pflügen. Ein weiteres die unbestechliche Neutralität: Neutral heißt hier ungekünstelt, pur, filterlos, geradlinig, direkt – wenn man unbedingt eine Tendenz sucht, sind die Nubert nuPro X-8000 unterm Strich tonal auf der minimal kühleren Seite beheimatet. Ganz klar: Hier werden eher Studio-Profis und eine straighte Gangart schätzende Audiophile auf ihre Kosten kommen als beispielsweise Fans klassischer britischer BBC-Monitore. Womöglich aber auch highendig geprägte Cineasten mit Faible für eine entsprechende Tieftonunterfütterung, wenn eine Herde Brontosaurier über die Mattscheibe spurtet.

In Sachen Schnittstellenvielfalt und Featurerreichtum wie dem drahtlosen Rear-Streaming für HomeCinema zeigen sich die Nubert nuPro X-8000 ebenfalls bestens beschlagen. Bis auf einen Netzwerkanschluss, sprich ein integriertes Streaming-Board weiß man schon gar nicht mehr, was man sich überhaupt noch zusätzlich wünschen könnte.

Die Nubert nuPro X-8000 zählen zu meinen persönlichen Highlights und sind nicht nur fürs Geld außergewöhnliche Lautsprecher: Das Musikhören avanciert von der reinen Wiedergabe zum Erlebnis.

Die Nubert nuPro X-8000 zeichnen sich aus durch …

  • eine absolut saubere und klare Spielweise.
  • sehr hohe Neutralität.
  • einen – wenn gefordert – enorm energetischen Bassbereich, der – und das ist die Kunst – in allen Lebenslagen bestechend klar und präzise bleibt.
  • eine Raumdarstellung, die Positionen von Musikern oder Instrumenten sehr gut differenziert.
  • grobdynamische Explosivität. Auch hohe Pegel stellen die Nuberts dabei vor kein Problem.
  • einen filterlosen, klaren, feindynamisch zackigen Auftritt im Mitten-/Hochtonband.
  • einen generell hohen Nutzwert beziehungsweise praktischen Vielseitigkeit. Lediglich die fehlende Streamingfähigkeit und Anzeige der Bittiefe/Auflösung via Display oder App ließen sich monieren.

Fakten:

  • Modell: Nubert nuPro X-8000
  • Konzept: 4-Wege-Aktivlautsprecher mit DSP-Klangregelung und internem D/A-Wandler
  • Preis: 3.370 Euro
  • Abmessungen und Gewicht: 114 x 24 x 32 (HxBxT), 30,2 kg
  • Leistung der internen Verstärker: 4 x 210 Watt je Box
  • Ein-/Ausgänge: AES/XLR, Stereocinch, 2 x S/PDIF, 2 x Toslink, USB, USB-Spannungsbuchse, Sub-Out, Link, Bluetooth aptX
  • Ausführungen: Schleiflack-Weiß oder -Schwarz
  • Sonstiges: Steuerung über beiliegende Fernbedienung oder App
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Nubert electronic GmbH
Goethestraße 69 | 73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: +49 (0) 7171 – 92690-0
E-Mail: info@nubert.de
Web: www.nubert.de

Test: Nubert nuPro X-8000 | Aktivlautsprecher

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Linn LP12, Pro-Ject Perspective Anniversary

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Mytek Brooklyn CD-Player: Sony CDP X-707 ES Streamer: Auralic Aries Mini, Linn Sneaky DS Computer/Mediaplayer: Mac Mini mit Audirvana DAC/Kopfhöreramp

Vollverstärker: Cayin MT-34L, Sony TA-DA 9000 ES, Pioneer SC-LX 89, Elac Element

Vorstufen: Hochpegel: Sony TA-E 80 ES Phonoverstärker: Mytek Brooklyn

Endstufen: 2 x Sony TA-N 80 ES (Bi-Amping)

Lautsprecher: KEF LS 50, Isophon Vertigo (Signature Upgrade), Audiostatic ES 300 (Fullrange Elektrostaten), Elac 247.3 Canton Vento 890.2, Vento 830.2/Vento Center/Sub 600

Kopfhörer: Beyerdynamic DT 1770 PRO, Astell&Kern AK T8iE, Sennheiser Momentum 2, Beyerdynamic DT 1990 PRO

Mobiles HiFi: Astell&Kern AK 380, Calyx M, Chord Mojo

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