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Test-Fazit: Nubert nuPro AS-250

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: Nubert nuPro AS-250

Nubert nuPro AS-250 Front

Meine anfängliche Sorge, ob dieses Produkt in unser Testumfeld passen könnte, erwies sich als unbegründet. Nachdem ich nun mehrere Wochen mit dem Nubert nuPro AS-250 sprichwörtlich „gelebt“ habe, muss ich seinen Entwicklern anerkennend attestieren, den Spagat zwischen „Pimp-my-television“-Tool und respektablem HiFi-Gerät überzeugend gemeistert zu haben. Dieses Soundboard kann im Grunde beides: Actionfilm-Ton mit markerschütternden Pegeln und grollenden Bässen bei stets hervorragender Sprachverständlichkeit und dynamisch-kraftvolle Musikwiedergabe mit hohem Involvierungsvermögen.

Leichte Abstriche gegenüber einem konventionellen Zweikanalsetup muss man in der Raumabbildung und Transparenz hinnehmen. Tribute an das spezielle Konzept des Systems, das sich ohnehin an eine klar umrissene Kundschaft richtet. Zu der eingefleischte Highender und gnadenlos audiophile Feingeister nicht gehören. Das Nubert nuPro AS-250 ist eine unkomplizierte Allroundlösung für Hörumgebungen, in denen sich separate AV-Installationen nicht realisieren lassen, es aber trotzdem auf ambitionierten Klang ankommt. Gemessen an dieser Performance ist zudem seine Preisgestaltung mehr als fair.

Der Steckbrief des Nubert nuPro AS-250:

  • Das schwäbische Sounddeck entfaltet gehörigen Bassdruck und erinnert im Tiefgang durchaus an eine kleine Standbox. Dabei setzt es eher auf Attacke und Wucht denn auf absolute Präzision. Man kann einen externen Aktivsubwoofer ansteuern, ich wüsste allerdings nicht, wozu.
  • Die Stimmwiedergabe über das AS-250 ist exzellent: akzentuiert und natürlich, ohne jede Verfärbung.
  • Die Höhenzüge gelingen dem nuPro AS-250 vollständig und feinfühlig ausgeleuchtet. Das obere Frequenzende läuft dabei so sanft aus, dass es nie bissig wird.
  • Die Raumabbildung gelingt insgesamt glaubwürdig und in sich stimmig, wenn auch in der Tiefenstaffelung etwas kompakt. Die Ortbarkeit einzelner Schallereignisse ist auch bei Hörabständen von bis zu drei Metern insgesamt tadellos.
  • Das nuPro AS-250 ist keine akustische Lupe. Die Auflösung komplexer tonaler Strukturen ist für ein solches Konzept dennoch beachtlich.
  • Im Vergleich zum direkten Wettbewerbsumfeld darf das Nubert-Soundboard sicherlich als eine klanglich sehr „vollständige“ und ausgewogene Lösung bezeichnet werden. In dynamischer Hinsicht legt es sich furchtlos mit jedem kompakten Stereosystem an.
  • Mit optionalem Zubehör, etwa Nuberts „nuFunk“, „Airlino“ oder vergleichbaren Produkten, wird das nuPro AS-250 zum Drahtlos-HiFi-System

Fakten:

  • Modell: Nubert nuPro AS-250
  • Konzept: Aktive Soundbar (2,5-Wege-Bassreflex)
  • Preis zum Testzeitpunkt: 585 Euro
  • Eingänge analog: 1 x Cinch
  • Eingänge digital: S/PDIF, Toslink, USB
  • Ausgänge analog: Subwoofer Out
  • Maße & Gewicht: 155 x 700 x 300 mm (BxHxT), 17 kg
  • Farben: Schleiflack-Schwarz, Schleiflack-Weiß
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
Nubert electronic GmbH
Goethestr. 69 | 73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 0800 / 6823780
eMail: info@nubert.de
Web: www.nubert.de

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Test: Nubert nuPro AS-250 | Aktivlautsprecher

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Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: Transrotor Insigne Tonarm: Rega RB 300 Tonabnehmer: Shelter 201 (MM) Sonstiges: Tuner Sansui T-80

Digitale Quellen: CD-Player: Lua Appassionato, Yamaha CD-S 1000 Streamer: Pioneer N-50, Marantz NA 8005

Vorstufen: Phonoverstärker: Lehmann Audio Black Cube Statement

Lautsprecher: Magnat Quantum 905, Klipsch RF-82 II

Kabel: Sonstiges: LS- und NF-Kabel durchgängig in-akustik, alternativ Eagle Cable, WireWorld

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