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Testfazit: NAD M10 V2

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 NAD M10 V2: Hörtest & Vergleiche
  2. 3 Testfazit: NAD M10 V2

Der NAD M10 V2 ist ein Streaming-Amp, der in vielen Wohnzimmern eine gute Figur machen dürfte. Er nimmt Signale über kabellose und -gebundene Netzwerke, Analog- und Digitalschnittstellen, Bluetooth und HDMI entgegen, und auch ausgabeseitig stehen viele Möglichkeiten offen. Auf Phono-In und Kopfhörer-Out wurde allerdings verzichtet. Bedienen lässt er sich einfach und bequem per Touchscreen am Gerät, Fernbedienung, Mobilgerät-App oder vom Computer aus.

NAD M10 V2 mit Tablet auf Lowboad

Dass der M10 V2 der Toplinie in NADs Portfolio, der Masters-Serie, zugerechnet wird, ist absolut gerechtfertigt. Tonal drückt er einer Hörkette keinen Stempel auf, sondern setzt weitgehend auf Neutralität. Abweichungen sind allenfalls in leichten Nuancen auszumachen, wie etwa ein minimal kräftigerer Bass- und Tiefmittenbereich sowie leicht mildere Präsenzen und eine gewisse Sanftheit im Luftband.

Ein echter Vorteil ist zudem, dass der NAD mit einem Messmikrofon und einer Lizenz für die Dirac-Software ausgeliefert wird, sodass sich eine Einmessung auf den jeweiligen Hörraum leicht durchführen lässt. Fazit: Für 2.999 Euro erhält man hier ein wirklich vielseitiges, hochwertig klingendes Gerät mit nur geringen Abmessungen – und trotzdem wirkt der NAD wie ein Augenmagnet.

NADs M10 V2 …

  • spielt tonal sehr ausgeglichen – und dies im gesamten Lautstärkebereich und in allen Ein- und Ausgangskombinationen.
  • nimmt minimal die Höhen und Hochmitten zurück und ist ganz, ganz leicht verhalten, was die Detaildarstellung in diesem Teil des Spektrums angeht.
  • gibt im Grundton straff-kräftig wieder und zeigt auch im Bass ein wenig mehr Pegel. Der Tiefton des M10 V2 besitzt einen „halbtrockenen“ Charakter: definiert, aber doch weit entfernt davon, eckig und mechanisch zu spielen.
  • kann dynamisch in jeder Hinsicht überzeugen. Das Gerät zeigt auch in dieser Disziplin, dass es ausgewogen aufgestellt ist.
  • verfügt über eine etwas bessere Breiten- als Tiefendarstellung, beides befindet sich aber auf dem hohen Niveau, das in dieser Preisklasse üblich ist.
  • ist preislich fair aufgestellt, bietet eine Vielzahl an Ein- und Ausgängen und lässt sich auf unterschiedliche Arten bequem bedienen.

Fakten:

  • Modell: NAD M10 V2
  • Konzept: Streaming-Verstärker
  • Preis: 2.999 Euro
  • Maße & Gewicht: 215 x 100 x 160 mm (BxHxT), 5 kg
  • Eingänge: 2 x RCA, 1 x S/PDIF elektrisch, 1 x Toslink, 1 x HDMI (eARC), 1 x USB-A (Speichermedium, A/D-Wandler für Messmikrofon), Ethernet, WLAN, Bluetooth
  • Ausgänge: 1 Paar Lautsprecherausgänge, 2 x Sub-Out, 1 x Preamp-Out, Bluetooth
  • Leistung: 100 Watt an 8 Ohm
  • Sonstiges: IR-Input, Trigger-I/O, Messmikrofon mit Dirac-Software im Lieferumfang, Steuerung per Touchscreen/Fernbedienung/BluOS
  • Garantie: 2 Jahre plus 3 Jahre Anschlussgarantie bei Registrierung

Vertrieb:

DALI GmbH
Berliner Ring 89 | 64625 Bensheim
Telefon: +49 (0) 6251 – 8079010
E-Mail: kontakt@dali-speakers.de
Web: https://nad.de/

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Test: NAD M10 V2 | Streaming-Verstärker

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: Thorens TD-316 MkII mit Nagaoka MP-110

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Lavry DA-11, Merging Technologies HAPI (AD/DA-Wandler) CD-Player: Rega Apollo

Vollverstärker: Rega Mira

Endstufen: Abacus Electronics 60-120D Dolifet

Lautsprecher: Harbeth Super HL5 Plus XD, Genelec 8010A, JBL Control 1C, Piega TMicro 5, Vogel Custom Blue, Vogel Custom White

Kopfhörer: Stax SRS-2170, Focal Celestee, AKG K240DF, Beyerdynamic DT150, Beyerdynamic Custom One, Beyerdynamic Free Byrd, Sony MD-7506, KOSS Porta Pro

Kopfhörerverstärker: integrierte Lösungen im Lavry DA-11, Merging Technologies HAPI, Harrison-Mischpult

Mobiles HiFi: iFi iDSD nano

All-In-One: Arcam Solo Mini DAB+

Kabel: Lautsprecherkabel: Oehlbach Ultrastream NF-Kabel: Vovox Link, Vovox Sonorus

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 51 m² und 12 m² Höhe: 2,3 m und 2,1-2,6 m

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