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Test-Fazit: Meze Empyrean

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Meze Empyrean: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Meze Empyrean

Meze Empyrean Kopfhörer Kopfband

Der Meze Empyrean ist ein luxuriöser Verfechter feinster musikalischer Umgangsformen. Seine sämtliche Einzeldisziplinen homogen vereinende Art führt zu einer enorm kohärenten und höchst angenehm süffig anmutenden Spielweise. In der Tiefenstaffelung muss er andere Referenzhörern wie den Focal Utopia vorbeiziehen lassen, punktet aber wiederum mit seinem farbintensiveren und geschmeidigeren Grundnaturell. Der Meze Empyrean ist in der Tat für all diejenigen wie geschaffen, die einen Kopfhörer stundenlang auf dem Kopf tragen und abschalten wollen.

Dass er dabei sowohl am stationären als auch mobilen Kopfhörerverstärker eine gute Figur macht und sich sein Einsatz mithin nicht nur auf zu Hause beschränkt, erweitert seinen Einsatzradius auf Wochenendhaus oder Hotel. Bitte nur nicht verlieren …

… denn der einzige Nachteil des Meze Empyrean ist sein Preis. Aber diesen hat er mit anderen Kopfhörern dieser Klasse gemein, mit denen er sich den Referenzthron teilen darf – wobei er insbesondere, wenn es um ausgewiesene Kultiviertheit geht, das Zepter fest in der Hand hält.

Der Meze Empyrean …

  • spielt tieftonseitig linear und bietet hier hohe Durchzeichnung und Präzision – bis hinab zum Tiefbass.
  • bietet ein kleines Plus an tonaler Wärme in den Mitten, die sich sehr organisch und gleichzeitig extrem feinsinnig durchhörbar geben.
  • vereint auch in den Höhen hohe Präzision mit – aufgrund seines seidig-luftig-härtefreien Charakters – Galanterie.
  • bietet eine breite, sehr ortungsscharfe Panaromadarstellung, verzichtet aber aufs letzte Wegstück an Tiefe und mutet dadurch minimal vordergründiger an.
  • sorgt mit emotionaler Spielweise und außergewöhnlich hohem Tragekomfort dafür, dass sich die Technik beim Hören komplett ausblendet.
  • wuppt auch Forte/Fortissimo-Phasen grobdynamisch souverän und zeigt mühelos feindynamische Schattierungen auf, ohne wie gesagt auch nur die Spur einer zu hellen oder aggressiven Abstimmung anheimzufallen.

Fakten:

  • Modell: Meze Empyrean
  • Konzept: offener, magnetostatischer Over-Ear-Kopfhörer
  • Preis: 2.999 Euro
  • Impedanz & Empfindlichkeit: 32 Ohm & 100db@1mw (1kHz)
  • Gewicht: 430 Gramm
  • Ausführungen: Schwarz
  • Lieferumfang: Aufbewahrungsbox, zusätzliche Ohrpolster aus Alcantara, abnehmbare Kopfhörerkabel wahlweise entweder mit 6,3- oder 3,5-mm-Konfektionierung – optional: 2,5-mm-Silberkabel
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

Headphone Company
Neue Stücker 13 | 69118 Heidelberg
Telefon: +49 (0) 6221 – 889211
eMail: info@headphonecompany.com
Web: https://headphonecompany.com (mit Onlineshop)

Test: Meze Empyrean | Kopfhörer

  1. 2 Meze Empyrean: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Meze Empyrean

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Linn LP12, Pro-Ject Perspective Anniversary

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Mytek Brooklyn CD-Player: Sony CDP X-707 ES Streamer: Auralic Aries Mini, Linn Sneaky DS Computer/Mediaplayer: Mac Mini mit Audirvana DAC/Kopfhöreramp

Vollverstärker: Cayin MT-34L, Sony TA-DA 9000 ES, Pioneer SC-LX 89, Elac Element

Vorstufen: Hochpegel: Sony TA-E 80 ES Phonoverstärker: Mytek Brooklyn

Endstufen: 2 x Sony TA-N 80 ES (Bi-Amping)

Lautsprecher: KEF LS 50, Isophon Vertigo (Signature Upgrade), Audiostatic ES 300 (Fullrange Elektrostaten), Elac 247.3 Canton Vento 890.2, Vento 830.2/Vento Center/Sub 600

Kopfhörer: Beyerdynamic DT 1770 PRO, Astell&Kern AK T8iE, Sennheiser Momentum 2, Beyerdynamic DT 1990 PRO

Mobiles HiFi: Astell&Kern AK 380, Calyx M, Chord Mojo

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