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Testfazit: Merason Frérot

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Merason Frérot: Klangeindruck
  2. 3 Testfazit: Merason Frérot

Den Hörer voll in die Musik eintauchen zu lassen – das ist das zentrale Talent des Merason Frérot. Stupende Mikro-, Fein- und Grobdynamik sind verwoben mit tonaler Neutralität und ausgezeichneter Feinauflösung. Wer mit dem Frérot hört, der kann sich auf stundenlange, stressfreie Musiksessions freuen: Nichts wird künstlich auf den Sockel gehoben, nichts unter den Teppich gekehrt. Nichts trägt dick auf, nichts nervt. Es bleibt schlicht und einfach der reine Musikgenuss.

Merason Frérot - schräg-gespiegelt

Wenn es etwas zu kritteln gibt, dann allenfalls die limitierte Verarbeitung von Digitalsignalen in Bezug auf Samplingfrequenz und Wortbreite: Bei 24 Bit/192 kHz ist Schluss, auf DSD und MQA versteht er sich nicht. Aber, nicht vergessen, Zahlen und Formate können Schall und Rauch sein. Was der Merason schon aus dem guten alten CD-Standard alles rausholt, muss ihm erst mal einer nachmachen. Der Frérot macht klar, dass es nicht so sehr die Einzeldisziplinen sind, in denen es hervorzustechen gilt, sondern dass das Gesamtbild entscheidend ist. Mit ihm ist die Summe deutlich größer als die einzelnen Teile.

Übrigens: Wer sich ein eigenes Bild vom Merason Frérot machen möchte, kann ihn für eine Woche zu sich nach Hause holen, der Vertrieb CM-Audio bietet ein entsprechendes Testpaket an.

Steckbrief Merason Frérot:

  • Der Frequenzgang gibt sich bar hörbarer Ausreißer und in den Randbereichen (Bass und Höhen) perfekt ausbalanciert. Der Frérot kann obenrum durchaus glänzen und untenrum auch saftig aufspielen, hier findet jedoch nie ein Sounding statt, sondern es wird einfach „weitergereicht“.
  • In allen Frequenzbändern wird bestens aufgelöst, feine Details werden herausgeschält, die Wiedergabe ist höchst authentisch.
  • Die Bühnendarstellung ist im positiven Sinne preisklassenadäquat: Der Frérot spielt nicht über Gebühr nach vorne, kommt mit realistischer Bühnenbreite und -tiefe sowie einer angenehm körperhaften Modellierung der Klangquellen. Es gibt aber Wandler, die „tiefer blicken lassen“ und/oder genauer sortieren.
  • Die Dynamik ist das Sahnehäubchen des DACs: Von pianissimo bis fortissimo werden die dynamischen Entwicklungslinien der Musik authentisch durchgezeichnet. Ebenso zeigt sich der Frérot auch enorm flink und elastisch, wenn es mal ganz stufenlos „von null auf hundert“ geht.
  • Das klangliche „Gesamtpaket“ ist perfekt abgeschmeckt: Ich kenne keine Komponente in dieser Preisklasse, die einen so entspannt hören lässt und gleichzeitig die volle Konzentration auf die Musik ermöglicht.

Fakten:

  • Produkt: Merason Frérot
  • Kategorie: DAC
  • Preis: 999 Euro
  • Eingänge: 2 x S/PDIF Cinch, 2 x Toslink, 1 x USB-B
  • Ausgänge: 1 x Cinch, 1 x XLR
  • Datenraten: PCM bis maximal 24 Bit/192 kHz
  • Maße: 225 x 50 x 180 mm (BxHxT); 0,9 kg (DAC) + 0,2 kg (Netzteil)
  • Garantie: 3 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

CM-Audio | Digital Audio Competence Center
Adlerstraße 46 | 41066 Mönchengladbach
Telefon: +49 (0 )2161 – 6782451
E-Mail: info@cm-audio.net
Web: https://www.cm-audio.net

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Test: Merason Frérot | D/A-Wandler

  1. 2 Merason Frérot: Klangeindruck
  2. 3 Testfazit: Merason Frérot

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Rega Planar 3 Tonabnehmer: Rega Exact

Digitale Quellen: CD-Player: C.E.C. CD 5 Streamer: HiFiAkademie Stream6mini Computer/Mediaplayer: Marantz PM7000N

Vollverstärker: Hegel H90, Tsakiridis Aeolos+

Vorstufen: Hochpegel: Abacus Preamp 14, Audreal XA-3200MK2 Phonoverstärker: Pro-Ject Phonobox DS+

Endstufen: Audreal MS-3 (Röhren-Monos), Valvet E2

Lautsprecher: ProAc Response DT8, Harbeth 30.1, Nubert nuPro A-100, Quadral Rondo

Mobiles HiFi: iPod classic 5 160GB mit Pro-Ject Dock-Box S digital

Kabel: Lautsprecherkabel: StudioConnections Reference NF-Kabel: Audioquest Evergreen, in-akustik Premium Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII (Coax), Oehlbach XXL Serie 80 (Toslink)