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Test-Fazit: Marantz NA6006

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Netzwerkplayer Marantz NA6006: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Marantz NA6006

Marantz NA6006 Netzwerkplayer / Streamer komplett von vorne

Was den Marantz NA6006  in erster Linie auszeichnet, ist seine „Über-alles-Stimmigkeit“. Seine Tonalität kann man dabei als „leicht warm“ bezeichnen, er übt sich zudem lieber in sensibler Feindynamik als grobdynamische Exzesse zu veranstalten – und seine aufgeräumte sowie transparente räumliche Präsentation lädt ebenfalls eher zum entspannten Zuhören ein als dass man nach den ersten Tönen wie elektrifiziert auf dem Hörsofa stünde. Musikalische Integrität, klangliche Harmonie und Gelassenheit sind dem Marantz NA6006 am Ende einfach wichtiger als allzu strenge Disziplin oder militärische Präzision. Wer auf Presslufthammertechno aus hart aufgehängten 18-Zöllern und Druckkammertreibern steht, darf durchaus Alternativen ins Auge fassen, alle anderen sollten unbedingt ein Ohr riskieren. Denn sein für die gebotene Klangqualität günstiger Preis in Verbindung mit der kompletten Ausstattung inklusive Lautstärkeregelung sowie der kinderleichten Einrichtung machen ihn zum richtigen Schnäppchen für Genusshörer und Klangästheten ohne Adrenalinsucht und/oder tiefgehende Netzwerkadministrator-Kenntnisse.

Der Marantz NA6006 …

  • extrahiert nicht unbedingt noch die allerletzten Hochtondetails aus den angelieferten Bits, sondern konzentriert sich darauf, das Signal stimmig, sauber und angenehm texturiert zu servieren. Dabei nimmt er sich tonal in den oberen Frequenzen minimal zurück. Hohe Langzeittauglichkeit.
  • bezaubert mit einem klangfarbenstarken und dabei transparenten Mittenbereich, der nicht zuletzt in der Lage ist, stimmliche Feinheiten und Artikulationsinformationen unangestrengt organisch zu vermitteln.
  • besitzt einen tief reichenden, souveränen Bass.
  • rundet Impulse im Bass und Grundton ganz leicht ab.
  • offenbart eine erstaunlich fluide, geschmeidige Wiedergabe von Impulsfolgen im Mittelton und Präsenzbereich.
  • baut eine vergleichsweise kompakt dimensionierte, gleichwohl wohlgeordnete Bühne auf, die sich tendenziell eher auf und hinter der Boxenebene konstituiert, wobei Instrumente und Stimmen gut differenziert auch in der Tiefe des Raumes ihren Platz finden.
  • ist vollständig ausgestattet und lässt sich dank der proaktiven intelligenten Einrichtungsführung sehr einfach in Betrieb nehmen.

Fakten

  • Modell: Marantz NA6006
  • Kategorie: Netzwerkplayer mit integriertem D/A-Wandler und Lautstärkeregelung
  • Preis: 599 Euro
  • Maße: 440 x 371 x 106 mm (BxTxH)
  • Gewicht : 6,6 kg
  • Farbe: Schwarz oder Silber
  • Eingänge: RJ45/Ethernet (LAN), WLAN, Bluetooth, Toslink, USB-A (Front)
  • Ausgänge: 2 x Cinch (fix und regelbar), Digital-Out (Toslink), Kopfhörerausgang 6,3 mm Klinke (regelbar)
  • Datenraten & Formate: PCM bis 24 Bit/192 kHz, DSD 64 und 128; FLAC, Apple Lossless (ALAC), WAV, AIFF, MP3, AAC, WMA
  • Leistungsaufnahme: 25 Watt im Leerlauf
  • Sonstiges: HEOS- App für iOS und Android; Fernbedienung, Apple AirPlay 2, Tidal, Spotify Connect, Bluetooth (SBM + EBR), TuneIn Webradio, UPnP, Lautstärke regelbar; Multiroom-fähig, Marantz Remote Bus
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb & Hersteller:

Sound United Germany
An der Kleinbahn 18 | 41334 Nettetal
Telefon: +49 (0) 2157 – 1208-0
Web: www.soundunited.com

Test: Marantz NA6006 | Netzwerk-Player

  1. 2 Netzwerkplayer Marantz NA6006: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Marantz NA6006

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: ZYX R100 Fuji

Digitale Quellen: Streamer: Auralic Aries

Vollverstärker: Linn Majik DSM

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio SC-2 DAC Phonoverstärker: Neukomm MCA112S

Endstufen: Norma Audio PA 160 MR

Lautsprecher: hORNS Mummy, Lansche Audio No.3.1

Kopfhörer: AudioQuest Nighthawk, Philips Fidelio M2BT

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Audioquest Rocket 88, Graditech Lumi 3 NF-Kabel: Audioquest Yukon, fastaudio Black Science (Phono), Graditech Kide 3 und Kide 1 Digitalkabel: AudioQuest Cinnamon und Carbon, Graditech Kide Digital Netzkabel: Graditech Voima 1 und 2, AudioQuest NRG-2 Netzleiste: Audioplan Powerstar

Zubehör: Stromfilter: Fisch Audiotechnik AFL Filterleiste, Tsakiridis Super Athina Sonstiges: fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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