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Testfazit: Magnat Signature 707

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Magnat Signature 707: Klangeindruck
  2. 3 Testfazit: Magnat Signature 707

Magnat Signature 707

Für mich bemisst sich die Qualität einer Komponente oder eines Lautsprechers daran, wie unprätentiös verschiedenste Genres zu Gehör gebracht werden können. Die Magnat Signature 707 ist für mich ein Paradebeispiel für einen Lautsprecher, der sowohl das Kammerkonzert wie die große Oper überzeugend feinsinnig nahebringen kann, sich aber ebenso im schweißtreibenden Bluesrock- oder Jazz-Club und in den vermeintlichen „Niederungen des Mainstream-Pop“ wohlfühlt und dank seiner „Groovyness“ einfach Spaß macht. Besondere Anerkennung verdient die Abstimmung des Doppelhochtonmoduls, das sich zu keinem Zeitpunkt unangenehm in den Vordergrund spielt, sondern dem Klangbild zusätzliche Luftigkeit und Raum-Atmosphäre verleiht.

Steckbrief Magnat Signature 707:

  • Die beiden 17er-Bässe halten, was sie versprechen: Die Signature 707 spielt bis in tiefe Lagen mit Nachdruck und massivem Fundament, die Bassperformance wirkt erdig und gut strukturiert, wenngleich es auch noch trockener ginge.
  • Das Mittenband tönt gerade bei Gesangsstimmen und Naturinstrumenten hörbar neutraler als bei früheren 700ern. Ich würde es dennoch auf der etwas wärmeren Seite von neutral verorten.
  • Das „fmax“-Doppelhochtonmodul generiert eine luftige und freie Darbietung auch subtiler Rauminformationen und präsentiert Anschlag- oder Anblasgeräusche in sehr feinen Abstufungen.
  • Um die Grobdynamik muss man sich bei Magnat nie Sorgen machen. Wenn’s hart auf hart kommt, knüppelt die Signature 707 gnadenlos „druff“. Allerdings versteht sie sich auch gut auf die leisen Töne und spielt schon bei Zimmerlautstärke sehr vollständig.
  • Die Auflösung gelingt ihr klassenüblich gut, die Magnat löst dicht verwobene Strukturen sauber voneinander und präsentiert einzelne Schallereignisse, ohne das Gesamtgefüge aus dem Blick zu verlieren. Vereinzelt gibt es Wettbewerber, die noch tiefer ins Geschehen eintauchen.
  • Die Raumabbildung ist in allen Dimensionen luftig-großzügig, die Musiker haben viel Entfaltungsspielraum und sind präzise auf der Bühne zu orten. Die Darstellung geht insgesamt auf das Auditorium zu, was involvierend rüberkommt. Der Supertweeter überträgt auch feine Rauminformationen, dadurch entsteht der Eindruck einer sehr „vollständigen“ Darbietung.
  • Die Signature 707 ist nicht zuletzt dank ihrer tonalen Ausgewogenheit ein Allrounder ohne Allüren und aufstellungsunkritisch.

Fakten:

  • Modell: Magnat Signature 707
  • Konzept: passiver Vier-Wege-Standlautsprecher (Bassreflex)
  • Preis: 1.998 Euro
  • Maße & Gewicht: 210 x 1055 x 345 mm (BxHxT, ohne Fuß und Spikes), 23,4 kg/Stück
  • Farben: Schwarz, Weiß (Front Hochglanz, Korpus Seidenmatt)
  • Wirkungsgrad: 92 dB/2,8 V/1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Sonstiges: Silikon-Füße und Metallspikes im Lieferumfang, magnetisch haftende Stoffabdeckungen, Bi-Wiring-Terminal
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Magnat Audio-Produkte GmbH
Lise-Meitner-Straße 9 | 50259 Pulheim
Telefon: +49 (0) 2234 – 807-0
E-Mail: info@magnat.de
Web: www.magnat.de

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Test: Magnat Signature 707 | Standlautsprecher

  1. 2 Magnat Signature 707: Klangeindruck
  2. 3 Testfazit: Magnat Signature 707

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: Technics SL-1210GR Tonabnehmer: Shelter 201 (MM), Pro-Ject Concorde Pick-it S1 (MM) Sonstiges: Tuner Sansui T-80 & Kenwood KT-5500

Digitale Quellen: Streamer: Pioneer N-50, Marantz NA 8005

Vollverstärker: Magnat RV-3

Vorstufen: Phonoverstärker: Lehmann Audio Black Cube Statement

Lautsprecher: Magnat Quantum 905, Teufel Theater 500S

Kabel: Sonstiges: LS- und NF-Kabel durchgängig in-akustik, alternativ Eagle Cable, WireWorld