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Test-Fazit: Magnat Magnasphere 33

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: Magnat Magnasphere 33

Galt früher der Grundsatz „viel hilft viel“, zeigt das Magnasphere-System, dass dieser Zopf schon ziemlich alt ist. Hochqualitativer Musikgenuss ohne lästige Verkabelung sowie harmonische Integration ins Wohnambiente bei gutem Bedienkomfort zeichnen die Magnat Magnasphere 33 aus. Die kompakten Wireless-Boxen können als Multiroom-System konfiguriert werden und geben sich mit ihren zahlreichen Anschlussmöglichkeiten kontaktfreudig – so ist auch der Anschluss des meist mager klingenden Flachbildfernsehers eine ganz unkompliziert zu realisierende Option.

Magnat Magnasphere 33

Klanglich geben sich die Magnats kultiviert und dynamisch zugleich. Zum druckvollen, wenngleich nicht all zu tief hinabreichenden Bass gesellt sich ein farbenprächtiges, leicht wärmer gehaltenes Mittenband, welches von einem transparenten, freien Hochton ergänzt wird. Zu ihren Stärken zählen neben den feindynamischen Fähigkeiten eine ausdrucksstarke Gangart, die sich in ihrem temporeichen und homogenen Spiel entlädt.

Magnasphere Sender

Was an den Magnasphere ebenfalls positiv hervortritt, sind ihre spielerisch einfache Einrichtung, das entspannte und komfortable Handling per Fernbedienung und die direkte Funkübertragung von 24-Bit-96-kHz-Inhalten ohne Störartefakte. Das ist intelligentes, platzsparendes und aufs Wesentliche reduziertes audiophiles Hören.

Die Magnasphere 33 zeichnen sich aus durch …

  • ihren angesichts ihrer Größe durchaus substanziellen, wenngleich konzeptbedingt nicht allzu tief reichenden Bass. Er wirkt weder aufgebläht noch künstlich, sondern kontrolliert und straff. Für gewöhnlich erwartet man aus Boxengehäusen dieser Größe keine derartige Bassperformance, hier zeigen sich die Vorteile der Aktivtechnik.
  • ungekünstelt wirkende Mitten, deren leichte Wärme Natürlichkeit und Authentizität vermitteln. Frauenstimmen behalten so ihren Schmelz und dank der guten Auflösung werden Instrumente wie Klavier oder Geige gleichwohl differenziert und mit viel Finesse dargeboten.
  • feinen, aufgelösten Hochton, der seine Transparenz nicht mit Schärfe oder Glasigkeit erkauft.
  • temperamentvolle, zupackend-dynamische Spielfreude. Das für die Größe beeindruckend markige Spiel macht nicht nur Laune, sondern suggeriert das Vorhandensein von deutlich größeren Lautsprechern.
  • das Vermögen, auch bei niedrigen Pegeln zart und feingliedrig aufspielen zu können. Auch ihre homogene Gesamttonalität bricht dabei nicht ein.
  • eine Raumabbildung, die direkt und „nach vorne spielend“ rüberkommt. Die Abbildungspräzision ist sehr gut. Der Magnat geht es mehr um die authentische Dimensionierung der einzelnen Musiker als darum, eine sehr weitläufige Räumlichkeit hinzuzufügen. Dabei zieht die Magnasphere die Breite der Bühnenabbildung der Tiefe vor.

Fakten:

  • Modell: Magnasphere 33
  • Prinzip: 2-Wege-Aktivbox, wireless
  • Preis: 1.700 Euro
  • Abmessungen und Gewicht: 196 x 325 x 285 mm (BxHxT), 7 kg je Box
  • Ausführungen: Weiß oder Schwarz
  • Sonstiges: inklusive Sendeeinheit TX-11, die die Lautsprecher in bis zu drei Zonen in Hi-Res-Auflösung (24/96) per Funkstrecke ansteuert (Eingänge: analog: 1 x Cinch, 1 x Miniklinge; digital: 2 x Toslink, 1 x USB, 1 x Bluetooth (aptX))
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

Magnat Audio-Produkte GmbH
Lise-Meitner-Straße 9 | 50259 Pulheim
Telefon: 02234 – 8070
E-Mail: info@magnat.de
Web: www.magnat.de

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Kii Audio

Test: Magnat Magnasphere 33 | Aktivlautsprecher, Kompaktlautsprecher

  1. 3 Test-Fazit: Magnat Magnasphere 33

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Linn LP12, Pro-Ject Perspective Anniversary

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Mytek Brooklyn DAC+ CD-Player: Sony CDP X-707 ES Musikserver: Innuos ZENMini MK3, Roon Nucleus Streamer: Auralic Aries Femto, Wattson Audio Emerson Digital Sonstiges: Innuos PhoenixNET & PhoenixUSB

Vollverstärker: Cayin MT-34L

Vorstufen: Hochpegel: Sony TA-E 80 ES Phonoverstärker: Mytek Brooklyn DAC+

Endstufen: 2 x Sony TA-N 80 ES (Bi-Amping)

Lautsprecher: Kii Three, KEF LS 50 Meta

Kopfhörer: Beyerdynamic DT 1990 PRO, Beyerdynamic T1 (3rd. Gen.), HiFiMAN Deva PRO

Kopfhörerverstärker: Mytek Brooklyn DAC+

Mobiles HiFi: Astell&Kern AK 380, Chord Mojo