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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Die Reifeprüfung
  2. 2 Testfazit: Luxman LX-380

Milch, Cola, Alkopops, Bier, Whiskey. Polo, Bulli, Kombi, Coupé. Nicht nur hinsichtlich des bevorzugten Getränks und Gefährts durchlaufen Konsumentenbiografien oftmals ähnliche Stadien der Reife. Der audiophile Werdegang beginnt häufig mit einem subwooferbewehrten Heimkino-System aus dem Elektronikmarkt – enden könnte er für manch einen mit dem Luxman LX-380. Der nostalgische Japaner zählt in vielerlei Hinsicht zu den reifsten Vollverstärkern, die ich bislang hören durfte. Was ihn für mich zum Gentleman unter den Röhrenamps macht? Und ob ich soviel optischer und klanglicher Reife überhaupt gewachsen bin?

Luxman LX-380

Seinen Status als „moderner Klassiker“ kommuniziert der Luxman LX-380 bereits über sein schickes, edles Retrodesign. Vulgär freiliegenden Röhren? Nicht doch. Die vier im Push-Pull-Betrieb arbeitenden 6L6GC-Endstufenpentoden und das Dreiergespann aus ECC83-Doppeltrioden der Vorstufe ruhen allesamt dezent unter einem hinten im Gehäuse eingelassenen Gitter. Bunte Lämpchen oder ein LED-Screen? Lieber nicht. Lediglich der On-Schalter wird nach Betätigung von einem sanften Dunkelgelb umspielt. Understatement als Statement. Und dann diese Verarbeitung! Knöpfe, Kipp- und Drehschalter an der Front aus gebürstetem Aluminium sind derart gewissenhaft gefertigt, dass ihr sattes Klicken und Rasten zum sinnlichen Erlebnis wird. Und wegen der an einen Humidor erinnernden Einfassung des Chassis aus dunklem Rosenholz wundert man sich fast, dass dem LX-380 keine Zigarren als Zubehör beigelegt werden, so ausgereift und angekommen wirkt dieses noble Gesamtkunstwerk auf den ersten, zweiten und überhaupt jeden noch so kritischen Testerblick.

Die Röhren stecken im Luxman LX-380 hinter Gittern

Die Röhren stecken im Luxman LX-380 hinter Gittern

Das traditionsgetränkte Äußere des Luxman LX-380 lässt sich kaum anders als eine derart heftige Hommage ans goldene HiFi-Zeitalter verstehen, dass die Grenze zum nostalgischen Kitsch eigentlich schon überschritten wäre, würde der Luxman nicht zugleich mit einer typisch japanischen Kompromisslosigkeit in Material- und Fertigungsfragen sowie einer quasi vollständigen Liste an verstärkermöglichen Funktionen aufwarten.

Die Fernbedienung des Luxman LX-380

Die Fernbedienung des Luxman LX-380

Die zweigeteilte Fernbedienung gibt sich allerdings puristisch und bietet auf der für den Verstärker zuständigen Hälfte nichts als die Optionen Lauter, Leiser und Mute. Mit den Tasten der unteren Hälfte lässt sich der auf den LX-380 abgestimmte D-380 ansteuern, ein vergleichbar traditionalistisch ausgelegter CD-Player mit Röhrenausgangsstufe.

Klangregelung

Die Gehäusefront des Luxman LX-380 hingegen ist ein einziges Plädoyer für mehr Offenheit und Entspanntheit in Klangfragen und komplimentiert ihren Anwender Schalter für Schalter heraus aus selbst auferlegten Puristenzwängen: Was, werter Nutzer, soll eigentlich diese asketische Pauschalverteufelung jeglicher Klangkorrektur? Bitte, wir sind beide erwachsen. Greif zu, bedien dich. Neben einem kleinen Balancesteller, der weich und satt in der Mittelstellung einrastet, fällt vor allem die fast demonstrativ flexibel über insgesamt vier Drehschalter konzipierte Klangregelung ins Auge. Die unteren beiden Knöpfe erlauben eine stufenlose und exakte Anhebung bzw. Absenkung des Basses oder Hochtons um bis zu 8 dB. So weit, so normal. Vermittels der oberen Rädchen allerdings, und das ist nun wirklich ein highfideles Sonderangebot, lässt sich in drei Stufen der Frequenzpunkt verschieben, um den herum die Korrektur eingreifen soll.

Die ausgeklügelte Klangregelung des Luxman LX-380

Die vierteilige Klangregelung des Luxman LX-380

Warum das so ungemein praktisch sein kann? Nun, stellen wir uns vor, der Oberbass/Grundton einer Wiedergabekette sei zu stark ausgeprägt. Hier kann eine herkömmliche Bassregelung lediglich den kompletten Tieftonbereich absenken. Die Folge: Verschwunden der Supp-Bass, verloren aber auch der Subbass. Beim Luxman LX-380 hingegen ändert der Oberbassgeplagte einfach den Frequenzpunkt der Bassabsenkung von 150 Hz auf 300 Hz, lässt die Korrektur damit eher im Grundtonbereich arbeiten und kann sich weiter unten dennoch über unbeeinträchtigten Tiefbass freuen. Auch bei problematischen Höhen kann der Korrekturpunktregler entweder bereits bei 1,5 kHz einsetzen, um etwa einem allzu präsenten, näselnden Klangbild seine Schärfe zu nehmen, oder eben erst bei 6 kHz, um so einer eher muffeligen Box mehr Obertonreichtum und damit reichhaltigere Klangfarben sowie – zumindest gefühlte – Transparenz zu verschaffen.

Luxman LX-380

Das ist Ihnen alles nicht ganz geheuer, dieses Klanggefriemel? Auch gut, dann betätigen Sie neben dem Volumeregler am besten nur einen einzigen Knopf, nämlich den Kippschalter mit der Aufschrift „Line Straight“, der das Signal an sämtlicher Beeinflussung vorbei ganz simpel verstärkt zu den Lautsprecherklemmen führt, und schon können Sie als audiophiler Purist wieder ruhig atmen.

Schnittstellen

Auch rückseitig geriert sich unser Gentleman ausgesprochen anschlussfreudig. Hier befinden sich neben dem Phonoeingang (MM/MC) vier Hochpegeleingänge, allesamt wertig und wackelfrei gefertigt und weit genug auseinanderliegend, um beispielsweise mein raumgreifendes Tellurium-Kabel mit Schraubverschluss auch ohne Meisterbrief in angewandter Feinmechanik anzubringen. Da verwundert es fast ein bisschen, dass die zwei Paar Lautsprecherklemmen für Spades und Bananenstecker keine alternativen Ohm-Abgriffe zum Experimentieren bereitstellen. Offen gibt sich der Luxman aber wiederum was die Einbindung in ein bestehendes Heimkino-Setting oder Kombination mit externen Gerätschaften angeht: Vor- und Endstufe lassen sich auftrennen und separat betreiben.

Blick auf die Rückseite des Luxman LX-380

Blick auf die Rückseite des Luxman LX-380

Komplettiert wird dieses All-inclusive-Angebot von Verstärker durch einen 6,3-mm-Klinke-Ausgang für Kopfhörer, zu dessen klanglicher Qualität mit einer Rubrizierung unter „nette Geste“ allerdings das Nötige gesagt sei. Zumindest an meinem Referenzhörer AKG K812 verliert das Klangbild des Luxman über den Klinkenausgang an Stabilität, Durchhörbarkeit, Auflösung und Dynamik. Tugenden die er – ohne jetzt zu viel verraten zu wollen – an Lautsprechern besitzt.

Auch nett: Wer sich dieser Tage wie der Tester über eine saftige Nachzahlungsrechnung von der Hausverwaltung ärgert, kann den Luxman LX-380 zumindest an milderen Wintertagen auch als Zweit-Heizung nutzen. In Sachen Energieeffizienz nämlich orientiert sich der Luxman ebenfalls am Standard der diesbezüglich unbedarften 1960er. Der LX-380 wird für seine mageren 2 x 20 Watt Ausgangsleistung an 6 Ohm dermaßen heiß, dass ihm sein Käufer trotz dezent versteckter Glühkolben dennoch besser einen Platz an der Spitze des Racks reservieren sollte. Bedenken hinsichtlich der Laststabilität dürften dagegen in den meisten Fällen unbegründet sein. Sollten Sie nicht gerade Elektrostaten oder ein Schluckschiff á la B&W 800D betreiben wollen, lohnt sich zumindest ein Test des Luxman LX-380, denn bei einigermaßen gnädigem Impedanzverlauf sollten Lautsprecher ab etwa 86 dB Wirkungsgrad im Grunde alltagstauglich betrieben werden können. Die Paarung mit meiner Harbeth SHL5+ (86 dB/W/m) jedenfalls hat die Vermutung, 20-Watt-Röhren würden lediglich Hochwirkungsgrad-Boxen zu Höchstleistungen treiben, gleich zu Anfang mit einem herrlich lockeren Punch beiseite gekickt.

Klangeindruck & -vergleiche

Vor einigen Monaten hatte mein Kollege Nick Mavridis Gelegenheit, gemeinsam mit den Luxman-Entwicklern Nagatsuma-san und Sueyoshi-san vor Ort in Yokohama den LX-380 und Luxmans großes „Halbleiter-Besteck“ aus Vorstufe CU-900u und M-900u miteinander zu vergleichen (siehe Firmenbericht Luxman). Sein Fazit: Etwas mehr Substanz, minimal weichere, leicht gerundete Höhen, ansonsten klänge der Luxman LX-380 jedoch nahezu transistorhaft neutral, transparent und impulstreu. Ein Urteil, das ich nach einwöchiger Einspielphase – auch ohne Direktvergleich mit einem hauseigenen Transistor – voll und ganz bestätigen kann. Nicht, dass der LX-380 verbergen würde, wie heiß die vier 6L6-Kolben in ihm glühen, nur: Er kommuniziert seine Röhrenseele eben nicht nonchalant nach außen, sondern bescheidet sich damit, die allgemeinen klanglichen Vorzüge eines Transistors nicht nur hier und da, sondern konsequent über eigentlich alle relevanten klanglichen Parameter mit den speziellen Reizen einer Röhre anzureichern.

Der Luxman LX-380 von innen

Der Luxman LX-380 von innen

Wie, dann können Sie sich ja gleich einen Hybrid-Verstärker zulegen? Zugegeben: Für apodiktische Anhänger einer der beiden Lager könnte der LX-380 tatsächlich weder Fisch noch Fleisch sein. Hörern indes, die einfach nur balanciert, unverfälscht und lebensecht Musik hören möchten, ohne dass die Wiedergabetechnik ihren tonalen Senf dazugibt, dürfte der neue Luxman ins Beuteschema passen. Denn der LX-380 spart sich trotz seines durchweg vorhandenen Röhrencharmes konsequent jeglichen Glühkolbenkitsch – und das übers komplette Frequenzspektrum und den kompletten Katalog klanglich relevanter Faktoren hinweg –, sodass die abendlichen Sessions mit dieser nostalgischen „Zigarrenkiste“ in meinem Rack Mal ums Mal zu einer audiophilen Reifeprüfung wurden. Die Frage, die ich mir dabei immer stellen sollte: Bringt mich die Abwesenheit jeglichen technisch-spezifischen Beiklangs, diese austarierte Mittelstellung zwischen halbleitertypischer Akkuratesse und röhriger Geschmeidigkeit, der Musik näher?

Tonales

Das gebotene Frequenzspektrum stellt jedenfalls schon einmal eine ebenso reife wie erquickende Leistung dar. Selten habe ich einen (reinen) Röhrenverstärker erlebt, der vom weit hinabreichenden Tiefbass bis in die Obertöne hinein so neutral „durchzieht“. Angehobener Grundtonbereich, Absenkung im Präsenzbereich, Höhen angenehm gerundet, Mitten prominent herausstellt: Wer sich die ideale Abstimmung eines Röhrenverstärkers derart klassisch vorstellt, wird vom Luxman auf gerader und damit ganzer Linie enttäuscht. Weitgehende Neutralität und Transparenz sind dem LX-380 unverhandelbare Grundtugenden, die partout nicht angetastet werden.

Ones_All_Dave_HollandDer Bass des Luxman LX-380 gehört dabei zum Besten, was ich von einer Röhre bis dato hören durfte. Enorm tiefreichend, mit ordentlich Druck und Punch, dabei federnd, satt sowie eher halb- denn staubtrocken. Ein Genuss, wie die Tieftontransparenz und dynamische Impulsschnelligkeit des Luxman LX-380 auch die untersten Lagen von Dave Hollands Solo-Kontrabass auf dessen Album Ones All (auf Amazon anhören) in ungekannter Klarheit und Livehaftigkeit offenbaren. Natürlich – so fundamental tiefreichend und militärisch exakt wie der eines „Watt-No-Object“-Transistors vom Schlage des kürzlich getesteten Musical Fidelity 225 Encore tönt er dann doch nicht, der Röhrenbass des Luxman, sondern pendelt sich in der idealen Wohlfühlmitte zwischen röhrig-saftig und halbleiterhaft-präzise ein. Der Wumms und die Lässigkeit des Watt-Zwergs überraschen aber nachhaltig und machen nicht nur Kontra-, sondern durchaus auch Technobässe goutierbar.

Vier 6L6-Pentoden besorgen die Endverstärkung im Luxman

Vier 6L6-Pentoden besorgen die Endverstärkung

Die klangliche Ausgewogenheit, die Vorzüge aus der Halbleiter- mit denen der Röhrenwelt paart, setzt sich eine Etage weiter oben konsequent fortsetzt. Die Mitten des Luxman fließen so weich und selbstverständlich, mit einem sehr dezenten, aber dennoch Ton für Ton unverkennbar mitswingenden Schuss Wärme, dass mir angesichts des auffallend akkuraten Tieftons des LX-380 lange kaum auffällt, wie wenig diese Mitten eigentlich auffallen. Klar, wem’s nur vollendet schmelzig mundet, der ist womöglich mit dem ähnlich bepreisten Jadis DA 50 (ab 6.200 Euro) noch etwas besser bedient. Der Luxman bietet das tonale Zentrum von Stimmen und Instrumenten nüchterner, korrekter dar, inszeniert nicht, sondern präsentiert – und bleibt dabei durch seine leicht cremige Note und sonore Substanz, die er jedem einzelnen Ton mitgibt, doch souverän auf Abstand zu jedweder transistorartigen Kühle oder Kantigkeit.

Die Souveränität, mit welcher der Luxman auch in der Mittenzone mühelos mittig zwischen Halbleiter-Akkuratesse und Röhren-Eleganz einparkt, erinnert übrigens frappierend an den vorübergehend bei mir gastierenden E.A.R. Yoshino 8L6, ein mit 5.285 Euro etwas erschwinglicherer, dafür aber auch maximal puristisch ausgelegter Röhrenverstärker. Für alle die auf jegliche Klangregelung, Phonostufe, Kopfhörerausgang und Fernbedienung verzichten können, sicherlich eine qualitativ würdige und klanglich vergleichbar „objektive“ Alternative zum LX-380.

Luxman LX-380

Zum Weichzeichnen neigt der Luxman auch in den Höhen nicht. Auszumachen ist allenfalls eine ganz minimale Pegelabsenkung ab den oberen Höhen aufwärts, die ihn eine Spur weniger feinstofflich-zerstäubend klingen lässt als meinen (fast doppelt so teuren!) Jadis DA 88. Da sich der Japaner im Gegensatz zum Franzosen aber jene gefällig-euphonische Delle im Präsenzbereich verkneift, die vielerorts für röhrentypischen Wohlklang bürgt, klingt der LX-380 in toto dennoch frischer und spritziger als mein Jadis. Seine geradlinige Abstimmung prädestiniert ihn dabei insbesondere für weibliche Stimmen, die ohne jeden Anflug von Schärfe mit natürlicher Strahlkraft und vorbildlicher Transparenz in den Hörraum projiziert werden.

Laut und leise?

AgallochsSeine beispielhafte Durchhörbarkeit büßt der Luxman LX-380 erst bei maximalem Orchesteraufgebot und/oder allerhöchstem Pegel etwas ein. Mit ausreichend wirkungsgradstarken Boxen sollte diese Limitierung des LX-380 aber kaum noch ohrenfällig werden – zumal er ob seiner nuancierten Artikulation insbesondere von Stimmen und natürlichen Instrumenten überhaupt nicht auf hohe Lautstärken angewiesen ist. Sein balanciertes Klangbild entfaltet der LX-380 bereits deutlich unterhalb der üblichen Zimmerlautstärke zur Gänze: sauber, schnell und zackig, kein Impuls wird verschlafen und keine grob- oder feindynamische Abstufung verschmiert – dabei macht der herrlich pumpende Bass sogar deftigsten Rock auch bei geringer Lautstärke genießbar. Leiser als bei Agallochs „Not Unlike The Waves“ vom frisch remasterten Ashes Against the Grain (auf Amazon anhören) über den LX-380 habe ich jedenfalls noch nie (innerlich) mein Haupt geschüttelt.

Luxman LX-380 von hinten

Raum & Klangfarben

Und was für die Exaktheit „in der Zeit“ gilt, gilt ebenso im Raum: Die Abbildung des Luxman überrascht bereits bei Flüsterpegeln mit Stabilität, Randschärfe und Plastizität. Im Vergleich zu ähnlich bepreisten Röhren gerät der Raumeindruck dabei etwas kompakter, zumindest hinsichtlich Höhe und Breite. Der LX-380 zeichnet eine Bühne, bei der die Instrumente im Vergleich zur imaginierten 1:1-Wiedergabe zwar ungemein plastisch projiziert und tief gestaffelt, dafür im Zweifel aber etwas weniger hoch und breit abgebildet werden als beim Gros der Röhrenkonkurrenz. Ob das nun sonderbar bescheiden oder wunderbar realistisch ist, mag der individuelle Geschmack des Hörers entscheiden. Die fast schon übernatürlich scharfen Umrissen von Schallquellen und die großzügig dosierte Frischluft zwischen den Instrumenten garantieren im Verbund mit einer vorbildlich nuancierten Feindynamik jedenfalls, dass kein interpretatorisches Detail unter die Wahrnehmungsschwelle rutscht. Zum hohen Informationsgehalt der Wiedergabe trägt auch sein über den kompletten Frequenzbereich preisbezogen tadelloses Auflösungsvermögen bei.

Sol GabettasDen fehlenden Hang zur Übertreibung offenbart der Luxman auch in seinen Klangfarben, die er weniger dick aufträgt als andere Röhrengeräte. Während etwa namentlich der Jadis DA 88 dazu einlädt, in den „rosaroten“ Klängen von Sol Gabettas Cello und Helene Grimauds Piano auf dem gemeinsamen Album Duo (auf Amazon anhören) regelrecht zu baden, stellt der Luxman just dieselbe Intimität und Intensität über die von jeglicher Euphonie befreite Exaktheit der Wiedergabe mitsamt aller minutiös zu Gehör gebrachten spieltechnischen Eigenheiten, Beiklängen und Nebengeräuschen her. Was einem mehr behagt – höhere Auflösung oder stärkerer Farbauftrag –, ist auch hier keine Frage der Qualität, sondern des Geschmacks. Zu Gunsten der klanglichen Reife des LX-380 sei auch hier einmal mehr gesagt: Richtig schön klingen beide Röhren, schön richtig nur der Luxman.

Test: Luxman LX-380 | Vollverstärker

  1. 1 Die Reifeprüfung
  2. 2 Testfazit: Luxman LX-380
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Nubert

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