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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Neue Tradition
  2. 2 Luxman L-507Z: Hörtest & Vergleiche

Zwei Jahre sind es noch, dann steht bei Luxman das hundertjährige Firmenjubiläum an. Respekt! Das muss man erst mal schaffen im schnelllebigen Unterhaltungselektronikmarkt. Das japanische Traditionshaus setzt offenbar auf langfristige Kontinuität, was bisweilen etwas old-school anmuten mag. So landet man beispielsweise auf der deutschen Luxman-Webseite nach einem Klick auf „Digital Player“ nicht etwa bei Netzwerkplayern, wie wir „jungen, wilden Highender“ vermuten könnten – sondern bei den fünf SACD/CD-Playern des Hauses. Auch nicht schlecht.

Und schaut man sich unseren aktuellen Testkandidaten, den Vollverstärkers Luxman L-507Z, genauer an, so kommt er einem zwar nicht hundertjährig vor, aber aus den „goldenen Achtzigern“ könnte der stramme, gut 25 Kilogramm schwere Junge ja schon stammen. So sahen die Dinger doch aus, die man damals wollte und sich nicht leisten konnte. Apropos: Der Luxman L-507Z liegt preislich bei 9.490 Euro. Das sprengt wohl nach wie vor die meisten Schüler- und Studentenbudgets und formuliert einen highendigen Anspruch.

Der Luxman L-507Z ist ein klassischer, rein analoger Vollverstärker

Der Luxman L-507Z ist ein klassischer, rein analoger Class-A/B-Vollverstärker, der mit einer ziemlich üppigen Ausstattung punkten kann

Luxman L-507Z – drum herum und innen drin

Der L-507Z ist das erste Mitglied der neuen Z-Serie, die künftig alle transistorisierten Vollverstärker von Luxman beherbergen wird, welche übrigens allesamt nach der Class-A/B-Schaltungstopologie arbeiten werden. Das wenig energieeffiziente Class-A sieht Luxman wohl als nicht mehr zeitgemäß an, und man sollte dem nicht allzu sehr hinterhertrauern, wie ich finde, schließlich kommt es auf die Umsetzung, nicht aufs jeweilige Prinzip per se an. Zudem liegt die Leistungsaufnahme des Luxman L-507Z bei circa 110 Watt im Leerlauf, so ganz gering kann der Ruhestrom also nicht eingestellt worden sein, was den einen oder anderen audiophilen Dogmatiker beruhigen mag. Zum Ende des Jahres soll übrigens ein noch größerer Integrierter, im Jahr 2024 ein kleinerer der Serie beitreten.

Apropos 110 Watt: So viel leistet der Luxman L-507Z pro Kanal an 8-Ohm-Lautsprechern, an 4-Ohm-Lasten sind es derer 210. Bereitgestellt werden die von 2 x 3 bipolaren Transistoren pro Seite, die in paralleler Push/Pull-Konfiguration arbeiten. Die Schaltung ist durchgängig unsymmetrisch gehalten und baut auf der Weiterentwicklung der sogenannten ODNF-Topologie (Only Distortion Negative Feedback) auf, die Luxman seit 1999 verwendet. Diese Weiterentwicklung hört nun aufs Akronym LIFES, was für „Luxman Integrated Feedback Engine System“ steht, und soll unter anderem die Verzerrungswerte halbiert haben. Nicht zuletzt die Verringerung des Open Loop Gains sowie der „Anzahl parallel geschalteter Elemente“, so die Japaner, sorgten für ein noch dynamischeres und natürlicheres Klangbild.

Blick unter die Haube des Luxman L-507Z - in der Mitte prangt das Netzteil mit EI-Transformator

Blick unter die Haube des Luxman L-507Z – in der Mitte prangt das Netzteil mit EI-Transformator

Der Blick unter die Haube des L-507Z offenbart einen klassischen Aufbau: In der Mitte prangt das Netzteil, das mit einem 560-VA-Transformator vom EI-Typ und insgesamt 80000 µF Siebkapazitäten recht ordentlich dimensioniert, aber auch nicht „verrückt oversized“ wirkt. Links und recht daneben die auf den Kühlrippen montierten Endstufensektionen, hinten die Vorstufenabteilung und Lautstärkeregelung, vorne die Steuerung. Die Japaner betonen, dass einige proprietäre Technologien im neuen L-507Z stecken, etwa ein „Beeline“ genanntes Konzept, das für kurze Signalwege sorge, oder die bewusst „abgerundeten“ Leiterbahnen auf den Platinen, siehe Bild unten. Das soll die Impedanzwerte verringern und damit die klangliche Ausbeute erhöhen.

Luxman-Platine mit abgerundet verlaufenden Leiterbahnen

Bei Luxman ist man davon überzeugt, das abgerundet verlaufende Leiterbahnen besser klingen

Zu den Innovationen des Luxman L-507Z gehöre auch die neue LECUA1000-Schaltung, eine mit einem Widerstandsnetzwerk realisierte, 88-stufige Lautstärkeregelung. Die übrigens – im Gegensatz zur Eingangswahl, bei der man satt klickernde Relais-Schaltvorgänge vernehmen kann – komplett geräuschlos vor sich geht, weder klickt’s mechanisch aus dem Amp noch aus den Boxen. Ist ja nicht immer so.

Die Platine der Lautstärkeregelung LECUA1000

Die Platine der Lautstärkeregelung LECUA1000

Verarbeitungsqualität und Haptik des Luxman L-507Z sind extrem gut: die Buchsen auf der Rückseite superstabil, die Drehregler vorne komplett spielfrei, das Finish der Front makellos, dito die Spaltmaße. Ich habe bisher zwei Luxman-Komponenten besessen, die waren ähnlich pedantisch genau verarbeitet. Die Japaner haben offenbar einen Qualitätsfimmel.

Luxman L-507Z – analoge Ausstattung

Ich möchte Ihnen nicht jeden Knopf des Luxman persönlich vorstellen, dafür gibt’s ja die Bedienungsanleitung, aber ein paar Hinweise zur Ausstattung seien gestattet.

Rückseite des Luxman L-507Z mit Anschlussoptionen

Auf der Rückseite des Luxman L-507Z finden sich u.a. symmetrische wie unsymmetrische Anschlüsse und ein Phonoeingang (MM/MC)

Klassisch wie der Luxman L-507Z unterwegs ist, gibt es keinerlei Digitalinputs, kein Streaming, Bluetooth oder sonst was in der Richtung. Das kann man als unzeitgemäß ansehen oder als konsequent analog – je nachdem, wie die Anlage aussehen soll, in der der L-507Z wie die Spinne im Netz sitzt. Zum konsequent analogen Ansatz passt jedenfalls, dass neben unsymmetrischen und symmetrischen Line-Level-Eingängen auch ein Phono-Input (Cinch) bereitsteht, der MM- wie MC-Signale akzeptiert. Vor- und Endstufensektion sind auftrennbar, und doppelt ausgeführte Lautsprecherterminals erleichtern das Bi-Wiring, wenn man solches anstrebt.

Auf der Front fallen zwei Sachen auf. Okay, drei, wenn die Zeigerinstrumente dazugezählt werden. Deren technisch-praktischer Sinn bleibt mir zwar nach wie vor verborgen, aber gut ausschauen tut’s ja schon. Gehört auch irgendwie dazu, so wie bei McIntosh die „blauen Augen“.

Luxman L-507Z mit VU-Meter und Klangregelung

Zum klassischen Auftritt des Luxman L-507Z passen sowohl die VU-Meter wie die Klangregelung (die sich überbrücken lässt)

Zudem auffällig: Den Kopfhörerausgang gibt’s gleich doppelt, einmal als normale 6,35-mm-Klinke, einmal im 4,4-mm-Format – hinter letzterem steckt zwar kein symmetrischer Kopfhörerverstärker, aber eine kanalgetrennte Masseführung, die sich klanglich auszahlen könne. Außerdem befinden sich in der Mitte der Front Bass-, Treble- und Balance-Regler. Ich weiß, war früher völliger Standard, aber heutzutage ist’s recht selten zu sehen und deshalb erwähnenswert. Die Regelungsspanne der Höhen- und Bass-Steller beträgt +/- 8 dB bei den „Eckfrequenzen“ 100 und 10000 Hertz. Über das Knöpfchen „Line Straight“ nimmt man Klang- wie Balancereglung aus dem Signalweg, und so habe ich meist gehört.

Luxman L-507Z: Hörtest & Vergleiche

Komponenten, die den Geschmack vieler Hörer treffen, sind für den HiFi-Rezensenten nicht immer leicht zu beschreiben – im Gegenteil: „Spezialisten“ gehen einem textlich in der Regel leichter von der Hand, gerad‘ wegen ihrer klaren Charakterzüge. „Generalisten“ dagegen lassen sich naturgemäß weniger pointiert darstellen, ständig kommt einem da ein abwägendes „Einerseits/Andererseits“ in die Quere … Was natürlich in keiner Weise gegen das Gerät spricht.

Ich selbst habe lange Jahre mit dem SACD/CD-Player und DAC Luxman D-05 gehört, eben weil er ein klanglicher Allrounder war – abgelöst wurde er vom seinerzeitigen Flaggschiff-DAC der Japaner DA-06, wegen grundsätzlich gleicher Ausrichtung auf höherem Niveau. Und wenn ich mich recht entsinne, spielte die Luxman-Kombi C-700u/M-700u (circa 16.000 Euro), die wir mal im Test hatten, ebenfalls mit Generalisten-Charme auf, statt den Exzentriker zu geben.

Luxman L-507Z auf den Sideboard, Perspektive vorne-rechts

Nun steht also der Luxman L-507Z im Rack, und auch er gehört zu den Geräten, die man einschaltet und nach kurzer Zeit vergisst, denn irgendwie stimmt ja alles mit der Musikpräsentation vor einem. Mit Recht kann er Allrounder genannt werden, und doch wundere ich mich etwas, denn sein Klangbild passt nicht ganz zu meiner Vorstellung vom „Luxman-Verstärker-Sound“. Das liegt vor allem am Tonalen.

Klangliche Balance

Tja, vielleicht habe ich ja einfach eine falsche Vorstellung im Kopf, aber trotzdem: Es ist schon recht klar, dass der L-507Z zum Beispiel weniger warm unterwegs ist als oben genannte Kombi, die dank sonorem Oberbass/Grundton und leicht gezügelten Präsenzen milder und kräftiger wirkte – während Luxmans neuer Vollverstärker rechtschaffen neutral rüberkommt.

Zumindest im Mitten- und Hochtonbereich ist das ziemlich reine Lehre. Die oberen Mitten werden nicht „weggekuschelt“, sondern straight durchgezogen, und so geht es weiter bis in die höchsten Höhen. Allenfalls im Bass sind kleinere Abweichungen von Normalnull festzustellen – da gibt es für die gute Laune mehr Push und Power im Mid- und Oberbass, während im absoluten Tiefton ein wenig Nachdruck fehlt. Da der in der Musik aber vielfach keine wesentliche Rolle spielt, wirken die Tiefen „summarisch“ etwas kräftiger. Mit Betonung auf etwas.

Phono- und Line-level-Eingänge des Luxman. Die Buchsen des Line-1-Inputs sind aus einer speziellen Kupferlegierung gefertigt

Phono- und Line-Level-Eingänge des Luxman. Die Buchsen des Line-1-Inputs sind aus einer speziellen Kupferlegierung gefertigt

Dieser Charakterzug lappt aber nicht in den Grundton beziehungsweise in die Mitten hinein: So kommt der Basslauf am Anfang von „Almost like the Blues“ von Leonard Cohen (Album: Popular Problems) zwar etwas saftiger als „strenge Studio-Lehre“ vorgibt, Cohens tiefes Organ wird indes nicht weiter aufgepumpt, das Ganze wirkt, kurz und gut, einfach neutral. Und so auch bei Frauenstimmen, die fast schon ungewohnt offen präsentiert werden. Künstliche Härten und Spitzen glänzen durch Abwesenheit, keine Frage, aber wenn das Mikro sehr nah an den Lippen war, kriegt man sämtliche Plosivlaute 1:1 mit und kein Zungenschlag und Atemholen wird im Namen vorgeblicher Langzeittauglichkeit abgemildert. Ich halte das für eine Tugend – sehr schön etwa bei Fiona Apples Debüt-Album Tidal –, aber nicht jeder will so unverstellt informiert werden.

XLR-Buchsen am Luxman L-507Z

Für Luxman ist die XLR-Belegung Ground – Cold – Hot normal. Das lässt sich per Schiebeschalter aber leicht in die „eigentlich normale“ Belegung Ground – Hot – Cold ändern…

Zwischenfazit: Der Luxman L-507Z spielt im Mitten- und Hochtonband ziemlich linear auf und besitzt einen minimal kräftiger anmutenden Bass, obwohl im absoluten Tiefton eher dezenter unterwegs.

Dynamik/Auflösung

Allrounder ist nicht gleich Allrounder: Der Luxman L-507X klingt doch anders als ein McIntosh MA7200 AC (zum Testzeitpunkt etwas günstiger, inzwischen teurer als der Luxman, bietet einen DAC), der noch mehr im Bass zulangt, auch ganz unten, dafür im Präsenz- und Höhenbereich milder rüberkommt.

Lanegan & Garwood, BlackPuddingDazu passen Dynamikverhalten und Impulswiedergabe. Der Luxman wirkt vergleichsweise „flirriger“, Transienten (Klavieranschläge, Saitenanriss, Percussion) kommen unmittelbarer rüber, und während der McIntosh bei Akustikgitarren etwas mehr aufs Körperhafte abstellt, gibt sich der L-507X ausgeglichener, insofern er Attack/Sustain gleichberechtigt behandelt, wie mir unter anderem mal wieder das Album Black Pudding von Duke Garwood & Mark Lanegan deutlich macht. Der Japaner spielt aufgeweckt und feindynamisch quirliger als der Ami – dessen Stunde dann kommt, wenn Grobdynamik mit reichlich (Tief-)Bassanteil gefragt ist, da hat er mehr Slam zu bieten als der Luxman, der zwar bei groben Lastwechseln kein Kind von Traurigkeit ist, aber eben nicht ganz so rockt wie der Mac.

Tatsächlich erinnern mich Transientenspeed und Dynamik des L-507Z eher an den Musical Fidelity Nu-Vista 600 (seinerzeit um 6.500 Euro, kein Phono, kein KH-Amp), der allerdings schlanker abgestimmt ist. Der Luxman besitzt dessen Impulsfreudigkeit und Auflösungsvermögen, spielt aber sonorer auf, da im Bass kräftiger unterwegs, wenngleich nicht so kräftig wie der McIntosh.

ForniquetteApropos Auflösung: Die ist klasse, auch angesichts des gehobenen Preises des L-507Z, und zwar quer übers Frequenzband hinweg. Ob nun bei „The Stuff“ auf Forniquettes gleichnamigem Album (hab‘ ich dank der kurzweiligen Serie Florida Man entdeckt) der Kontrabass wunderbar knorrig-konturiert zum Auftakt knarzt oder bei „Gold to me“ von Ben Harper & The Innocent Criminals aufs Griffbrett der E-Gitarre gezoomt wird, leise Publikumsgeräusche im Hintergrund unverhangen-klar zu vernehmen sind oder die Obertöne angeschlagener Glöckchen schimmern – das ist schon eine sehr auskunftsfreudige Präsentation, die der Luxman bietet und gleichzeitig Teil des Rezepts, wie er den Hörer in die Musik zieht.

Raum

Also: Standesgemäße Grobdynamik, bezeichnender fürs Klangbild des Luxman scheinen mir aber die tolle Feindynamik und der hohe Detaillierungsgrad zu sein. Und wie verhält es sich in räumlicher Hinsicht?

Luxman L-507Z von oben rechts

Nun, zur Bühnendarstellung des L-507Z muss ich eigentlich nicht so viel sagen, denn die ist im positiven Sinne unauffällig: Der Amp kommt durchaus schon mal einen Schritt vor die Stereobasis, für meinen Geschmack könnte er noch etwas breiter abbilden, insbesondere bei Orchesterwerken, aber das ist immer noch weit entfernt von „kompakt“. Die Tiefenstaffelung ist ordentlich, gefühlt geht’s schon so ein-zwei Meter hinter die Lautsprecherebene, wenn die Aufnahme es hergibt. Die Abbildungspräzision überzeugt ebenfalls, Stimmen und Instrumente werden klar umrissen – aber auch nicht gleich mit „mathematischer Genauigkeit“, sondern locker-natürlich. So darf man das in dieser gehobenen Klasse erwarten. Haken dran.

Gut geregelt

Dass Bass- und Höhenregler sehr nützlich sind, wenn eine Aufnahme, da zu karg oder dumpf, entsprechende Eingriffe goutiert, ist ja klar. Freilich gibt‘s nix umsonst: Es ist schon vernehmbar, dass die Auflösung steigt, wenn man auf „Line Straight“ drückt und damit die Klangregelung überbrückt. Doch das nützt einem ja dann nichts, wenn man eine versaubeutelte Achtzigerjahreproduktion etwas erträglich gestalten möchte – wie meist geht‘s auch hier um den kleinsten Kompromiss.

Und beim Leisehören lautet der zum Beispiel: Line Straight aus, Good-old-Loudness an! Das hat man als Audiophiler ja fast nicht mehr auf dem Schirm, wie praktisch das ist. Ich glaube, ich werde mir in Roons DSP-Bereich mal was in der Richtung zusammenbasteln, denn meine Pass’sche Puristenverstärkung verpönt dergleichen „natürlich“.

Power-Output-Meter des Luxman L-507Z

Thema Phono

Der Luxman L-507X bietet einen unsymmetrischen Phonoeingang, schaltbar zwischen MM und MC, die Abschlussimpedanzen betragen 47000 und 100 Ohm. Für Moving Coils hätte es gern‘ ein bisschen mehr Auswahl geben dürfen, aber sei’s drum, mit meinem Transrotor Figaro funktioniert es ziemlich gut.

Erster Eindruck: kaum zu vernehmendes Rauschen und Brummen, auch wenn man richtig aufreißt. Schon mal gut. Zweiter Eindruck: Klanglich im Grunde sehr ähnlich wie über die Hochpegeleingänge, allerdings spielt die Phonostufe ab den oberen Mitten aufwärts ein wenig milder – und eher mit integrativ-geschmeidigem Duktus als auflösungsfanatisch.

Frontansicht des Luxman L-507Z

Das sei bei Phono ja immer so, sagen Sie? Nun, das wage ich einerseits zu bezweifeln und andererseits kann man das ja „herausrechnen“: Wenn ich meine BMC-Audio-Phonostufe zwischen SME-Plattenspieler und Luxman klemme, gibt’s jedenfalls Auflösung en masse. Der kleine Nachteil dabei ist, dass dieser reinrassige MC-Entzerrer allein schon knapp die Hälfte dessen kostet, was für den Luxman veranschlagt wird, und eine zusätzliche Kabelstrecke will auch noch finanziert sein … eine eher akademische Kombination und kein fairer Vergleich.

In einem realistischeren Setup wird der Plattenspieler, den man mit dem L-507Z zu verbandeln gedenkt, die 3.000 Euro-Schwelle wohl eher nicht überschreiten, und in dem Szenario würde ich es mir dreimal überlegen, ob ein externer Phonopre wirklich etwas bringt. Ich wage es zu bezweifeln, denn der im Luxman verbaute ist gut für einen Amp dieser Liga.

Fernbedienung des Luxman L-507Z

Zum Lieferumfang des Luxman L-507Z gehört selbstverständlich eine ordentliche Fernbedienung

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Test: Luxman L-507Z | Vollverstärker

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