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Testfazit: Lumin P1

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Lumin P1: Hörtest und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Lumin P1

Der Lumin P1 stellt eine geglückte Kombination aus lifestyligem Design, praxistauglicher Ausstattung und sehr hoher Klangqualität dar. Als fast schon einzigartig geht die Verbindung aus zweckmäßigen, komfortorientierten Ausstattungsdetails wie den HDMI-Anschlüssen, der IR-Fernbedienung und den analogen Eingängen mit den geradezu nerdigen, vom Topmodell X1 übernommenen Features wie dem optischen Netzwerkanschluss und dem aufwendigen Linearnetzteil durch.

Der Lumin P1 in Silber

Der Lumin P1 ist in Schwarz und – wie hier im Bild – in Silber zu haben

Löblich ist auch die gut umgesetzte interne Lautstärkeregelung, die allenfalls von teuren Vorverstärkern noch getoppt wird. So kann der Lumin P1 tatsächlich zum Herz einer audiophilen Anlage werden – ganz minimalistisch mit  Aktivlautsprechern und einem Netzwerkswitch (bevorzugt mit optischen Anschlüssen) oder in erweiterter Ausbaustufe mit separaten Endstufen und, dank des flexiblen und anschlussfreudigen Konzepts, weiteren Quellen als lediglich Streaming-Kost.

Der Lumin P1 …

  • spielt tonal weitgehend neutral mit einer ganz leichten Tendenz ins Helle, die Mitten und Tiefton etwas schlanker beziehungsweise weniger füllig wirken lässt.
  • gibt den Bassbereich sehr straff, konturiert und auf den Punkt wieder.
  • löst Mitten und Hochton sehr gut auf und arbeitet Aufnahmedetails und feinste Nuancen heraus. Die hohe Transparenz kippt aber nie ins Überpedantische.
  • zeichnet den virtuellen Aufnahmeraum in Breite und Höhe glaubhaft nach und staffelt Musiker und Instrumente außergewöhnlich akkurat in der Tiefe, das Bühnenbild wirkt frei von jeglichen „Vorhängen“.
  • trennt die einzelnen Klangkörper kontrastreich voneinander. Stimmen und Instrumente werden plastisch vor einem schwarzen Hintergrund gezeichnet.
  • ist feindynamisch und rhythmisch begabt.
  • braucht eine lange Einspielzeit, um zu Höchstleistungen aufzulaufen.
  • ist ein audiophiles Schweizer Messer mit praktischen Lösungen für fast alle Anwendungsfälle (aber ohne WiFi und Bluetooth).

Fakten:

  • Kategorie: Netzwerkplayer, D/A-Wandler, Vorstufe (inkl. analoger Eingänge)
  • Preis: 9.990 Euro
  • Maße & Gewicht: 350 x 107 x 380 mm (BxHxT), 12 kg
  • Farbe: Schwarz, Silber
  • Eingänge: 1 x LAN optisch, 1 x LAN RJ45, 1 x USB-A für Datenspeicher, 1 x USB-B, 1 x RCA S/PDIF, 1 x AES3, 1 x Toslink, 3 x HDMI, 2 x Line-level analog (Cinch, XLR; wird intern AD-gewandelt)
  • Ausgänge: 1 x BNC S/PDIF, 1 x analog RCA, 1 x analog XLR, 1 x HDMI (mit ARC)
  • Formate: native Unterstützung für Tidal, MQA, Qobuz und TuneIn-Radio; Roon ready; PCM bis 32 Bit/384 kHz, bis DSD512; HDMI: PCM, 4K Video
  • Leistungsaufnahme im Betrieb: circa 40 Watt
  • Sonstiges: Fernbedienung; digitale LEEDH-Lautstärkeregelung; symmetrischer und unsymmetrischer Analogeingang; Passthrough-Funktion für Heimkino-Integration mit ARC
  • Garantie: 3 Jahre nach Registrierung

Vertrieb:

IAD GmbH
Johann-Georg-Halske-Straße 11 | 41352 Korschenbroich
Telefon: +49 (0) 2161 – 617830
E-Mail: service@iad-gmbh.de
Web: https://www.lumin-deutschland.de/

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Test: Lumin P1 | Netzwerk-Player

  1. 2 Lumin P1: Hörtest und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Lumin P1

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Digitale Quellen: CD-Player: TAD D-1000 MkII Streamer: Lumin U2 Mini mit externem Netzteil

Vorstufen: Hochpegel: Grandinote Domino

Endstufen: Grandinote Demone

Lautsprecher: Gauder Akustik Berlina RC7 Diamond Black Edition DV, 2 x SVS SB 2000 PRO

Kabel: Lautsprecherkabel: Wireworld Gold Eclipse 7 NF-Kabel: Wireworld Platinum Eclipse 7 XLR Digitalkabel: Habst Digital AES 5N Cryo Reinsilber

Rack: Bassocontinuo Reference Line Accordeon

Zubehör: Stromfilter: Furman IT Ref 16 IE Power Conditioner; HMS Energia SL/OV Sonstiges: Meraki MS220-8P (mit OXCO-Clock und externem Netzteil), SSC Basen und IsoAcoustic Pucks, Cable Elevators

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 17 m² mit Akustikdecke (Troldtekt Wave) und diversen Absorbern (Fast Audio Plano XL Stahl, GIK Acoustic Bass Trap Soffit, DAAD 4 & 3 und Diffusoren von Artnovion).

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