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Testfazit: Lab 12 Melto1

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Lab 12 Melto1: Hörtest & Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Lab 12 Melto1

Die Lab 12 Melto1 bietet genau das, was viele Vinylfans suchen: Sie überzeugt mit reichhaltigen und differenziert dargebotenen harmonischen Texturen und Klangfarben, mit Geschmeidigkeit und einem gekonnten rhythmischen Flow, der einen direkt mit der Musik verbindet.

Lab 12 Melto1 ohne Deckel

Ja, hier und da wäre mehr Auflösung möglich und Impulse wurden schon mal schärfer serviert. Doch kauft man dafür eine Röhren-Phonostufe? Ich weiß ja nicht. Bei der Melto1 geht es jedenfalls mehr um Süffig- und Sinnlichkeit als um die reine Studiolehre. Genau das werden viele an ihr schätzen.

Die Lab 12 Melto1 …

  • gibt sich auffallend ruhig für einen röhrenbestückten Phonovorverstärker. Im Testzeitraum gab es kein Brummen, Rauschen oder Knistern. Bravo.
  • spielt insgesamt auf der leicht sonoren Seite von neutral. Im Bass/Grundton ist sie etwas kräftiger, im Hochton ein wenig milder unterwegs.
  • stellt den Bassbereich definiert-geschmeidig dar, aber nicht ausnehmend trocken. Akustische Instrumente wirken mit ihr sehr natürlich. Im Tiefbass wäre etwas mehr Grip schon recht.
  • gibt den Mitten-/Hochtonbereich als homogene, etwas wärmer temperierte Einheit wieder.
  • löst klangliche Texturen, das Sustain von Tönen, feindynamisches Changieren von Stimmen und Klangfarben sehr gut auf.
  • wirkt grob- und feindynamisch kompetent, stellt Impulse und Transienten aber etwas milder als die Klassenbesten dieser Liga dar. Sie ist eher der groovige denn der explosive Typ.
  • lässt die virtuelle Bühne auf oder knapp vor der Boxengrundlinie starten und bietet ein erwartbar breites und tiefes Panorama. Die einzelnen Klänge werden etwas größer dargestellt und eher organisch-rund gestaltet als messerscharf gezeichnet.

Fakten:

  • Konzept: unsymmetrische Röhren-Phonovorstufe für MM- und MC-Tonabnehmer
  • Preis: 2.280 Euro
  • Eingänge: 1 x Cinch
  • Ausgänge: 1 x Cinch
  • Abmessungen & Gewicht: 430 x 290 x 110 mm (BxTxH); 6,5 kg
  • Leistungsaufnahme: circa 23 Watt im Leerlauf
  • Ausführungen: Schwarz
  • Sonstiges: acht/zwei Abschlussimpedanzwerte für MC/MM; vier Kapazitätswerte für MM, Gain MM: 41 dB, Gain MC: 66 dB
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

CM-Audio – Flöter Technology Service
Adlerstraße 48 | 41066 Mönchengladbach
Telefon: +49 (0) 2161 – 6782451
E-Mail: info@cm-audio.net
Web: https://www.cm-audio.net/

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Test: Lab 12 Melto1 | Phono-Vorstufe

  1. 2 Lab 12 Melto1: Hörtest & Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Lab 12 Melto1

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Rockna Wavelight Musikserver: Antipodes K22 G4 Sonstiges: Pink Faun LAN Isolator

Vorstufen: Hochpegel: Pass XP-12 Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN

Endstufen: Pass X250.8 (Stereo)

Lautsprecher: Acapella High BassoNobile MK2

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X, Teufel Supreme In

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: Dyrholm Audio Phoenix, fis Audio Studioline NF-Kabel: Dyrholm Audio Phoenix XLR, Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, fis Audio Livetime (Cinch), Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Audioquest Vodka 48 (HDMI/I2S), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Audio Magic (LAN-Kabel), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Blackmagic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 40 m² Höhe: 2,45 m

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