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Test-Fazit: JBL L100 Classic

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest & Vergleiche: JBL L100 Classic
  2. 3 Test-Fazit: JBL L100 Classic

JBL L100 Classic Lautsprecher Fotoshooting

Nein, der JBL L100 Classic ist kein perfekter Lautsprecher. Aber er erinnert einen aufs Schönste daran, warum wir HiFi-Enthusiasten unablässig einen nicht unbeträchtigen Teil unseres sauer verdienten Geldes in Audio-Equipment investieren. Um einzelne Klangparameter zu analysieren? Um der längst als Illusion erkannten Klangperfektion mittels Netzfilterchen und Abschlusskäppchen näher zu kommen? Nein. Wir kaufen Equipment, um pardon: einfach saugeil Musik zu hören. Und nicht mehr, aber auch nicht weniger kann man mit der JBL L100 Classic.

Feinstauflösung, Abbildungsschärfe, Klangfarben: All das gibt’s anderswo fürs Geld hier und da ein bissel ausgearbeiteter. Ein dynamisch derart entfesseltes, großformatig raumgreifendes und im Bassbereich körperlich spürbares Live-Gefühl indes werden Sie für die fraglichen 5000 Euro derzeit kaum finden. Bis auf Weiteres ist dieser klanglich erfreulich frisch aufgelegte Klassiker damit zweierlei: ein saftig musikalischer Glücksfall und ein akustischer Serotonin-Spender, den vielleicht nicht jeder Toningenieur sofort haben müsste, den aber mit Sicherheit jeder – so viel kann ich nach vier intensiven Testwochen sagen – vermissen wird, der ihn mal in der heimischen Kette hörte.

Die JBL L100 Classic …

  • beweist feindynamisch Händchen und grobdynamisch so ziemlich jedem Lautsprecher dieses Planeten, was „Referenz“ bedeutet.
  • präsentiert sich gesamttonal durch leichte Anhebungen von oberen Bässen und oberen Mitten sowie der dezent abgerundeten Höhenwiedergabe eher „süffig-genussorientiert“ denn „studiomonitorig“ abgestimmt.
  • bietet einen wuchtigen, tonal gut ausgebauten und zeitrichtig-zackigen Bass ohne allerfeinste Textur, dafür mit trockenem Punch.
  • überzeugt mit betont geschmeidigen Mitten, die dennoch stets sauber und unverschmiert artikuliert rüberkommen.
  • eignet sich nicht zuletzt aufgrund der mild perlenden Höhen frei von Härten oder Schärfen perfekt für Langzeithörer.
  • unterschlägt trotz fehlender letzter Feinstofflichkeit keinerlei musikalisch wesentlichen Detailinformationen.
  • zeichnet eine großformatige und involvierend körperliche Bühne, die das Geschehen weit zum Hörer rückt, dabei Konturen hier und da geflissentlich verschwimmen lässt.
  • fügt sich dank Pegelregelung für Mittel- und Hochton in nahezu jeden Wohnraum ein und kommt aufgrund ihres hohen Wirkungsgrads mit praktisch jedem (neutralen bis dezent hell klingenden) Verstärker klar.
  • bietet dank wertig anmutender Materialien und tadelloser Fertigung auch in Sachen Verarbeitung einen fairen Gegenwert fürs Geld.

Fakten:

  • Modell: JBL L100 Classic
  • Konzept: passiver 3-Wege-Standlautsprecher
  • Paarpreis: 4.200 Euro, Ständer: 370 Euro
  • Maße & Gewicht: (64 x 39 x 37 cm), 26,7 kg/Stück
  • Empfindlichkeit: 90 dB bei 2,83 V/m
  • Farbausführungen: Walnussfurnier mit wahlweise orangener, blauer oder schwarzer Frontabdeckung
  • Sonstiges: Mitten- und Höhenregler
  • Garantie: 5 Jahre

Vertrieb:
HARMAN Deutschland GmbH
Parkring 3 | 85748 Garching bei München
Telefon: +49(0)8031-39116 00
E-Mail: harman@behle-partner.de
Web: www.harmanluxuryaudio.com

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Test: JBL L100 Classic | Lautsprecher

  1. 2 Klangtest & Vergleiche: JBL L100 Classic
  2. 3 Test-Fazit: JBL L100 Classic

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Moon MiND 2 Streamer: Auralic Aries Femto mit SBooster 15V MKII

Vollverstärker: Jadis DA88 Signature

Lautsprecher: Harbeth SHL5+

Kopfhörer: Meze Empyrean, Audeze LCD-XC, AKG K812

Kopfhörerverstärker: EAR Yoshino HP4, Chord Hugo

Kabel: Lautsprecherkabel: Kondo Operia SPc Bi-Wire NF-Kabel: Kondo KSL-VzII Digitalkabel: Tellurium Silver Diamond Digital XLR, AudioQuest Carbon USB Netzkabel: Kondo KSL-ACc Persimmon Sonstiges: Meze Furukawa Silver-Copper, WyWires RED, Forza Noir Hybrid

Rack: Multiplex-Bambus-Selbstbau mit bFly Talis-Füßen

Zubehör: Stromfilter: Isotek Aquarius, Audioplan Powerplant SIII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug, Uptone USB Regen, Audio Magic Ultimate Premier Feinsicherungen, Nordost Qk1, Qv2, QPoints, Entreq Minimus Grounding Box, Entreq Eartha Challenger Ground Cable

Sonstiges: Skylan Stands, Audioplan Antispikes, Stillpoints Ultra SS, Stillpoints Ultra Mini

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 32 m² Höhe: 3,5 m