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Testfazit: JBL 4309

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 JBL 4309: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: JBL 4309

Die JBL 4309 sind mir schon aufgrund ihrer Formgebung und ihres Designs sympathisch. Obwohl sie tonal nicht hundertprozentig neutral spielen, klingen sie auf eine sehr charmante Weise vollständig, erdig, substanziell und unverblümt spritzig zugleich. Sie sind zudem – bis auf die nötige Sorgfalt bei der Aufstellung – recht unkompliziert einsetzbar. Echte Schwächen offenbarten sie mir in gut vier Wochen Testzeit nicht. Ich vermisse beim Musikhören in meinen knapp 25 Quadratmetern ohne direkten Vergleich zu voluminöseren Lautsprechern weder (Tief-)Bass noch Hochtonauflösung noch Dynamik oder Grenzpegel. Gerade in den beiden zuletzt genannten Fächern brillieren die JBL 4309, wirken unangestrengt, ungebremst und zudem sauber und gefasst.

JBL 4309 in Walnuss-Optik, ohne Bespannung

Liebhaber von in die Tiefe gehenden Bühnen finden Boxen, die besser zu dieser Anforderung passen, Hochton-Phobiker oder Mittelton-Transparenz-Fetischisten ebenso. In Sachen Elektronik und Kabel passt tonal neutrales, gerne hochauflösendes und schnelles Equipment im gut dreistelligen Leistungsbereich sicherlich am besten. Betont warme Amps könnten den erdigen, druckvollen Bass und Grundton vielleicht zu sehr in den Vordergrund stellen, und mit sehr hell klingender Elektronik könnte die Balance im Hochton durchaus kippen.

Fans von Bläsern, Percussion, Rock, Funk, Schlagzeug und jeglicher impuls- und transientenstarker Musik dürften sich in dieser Preisklasse schwertun, einen weniger kompromissbehafteten Lautsprecher für Räume zwischen 15 und 30 Quadratmeter zu finden. Und wenn es um Partypegel geht, sowieso nicht.

Die JBL 4309 …

  • können unglaublich laut und grobdynamisch geradezu unverschämt ausgewachsen spielen, ohne angestrengt zu wirken. Dass man dennoch tonal nur wenige und in Sachen Kohärenz quasi keine Kompromisse eingehen muss, ist in dieser Preisklasse ziemlich einzigartig.
  • brauchen für hohe Pegel ordentlich Leistung – der Wirkungsgrad der 4309 ist trotz Hochtonhorn durchschnittlich.
  • besitzen einen sehr tiefen, bestens kontrollierten, knackigen und druckvollen Bassbereich, der einen Hauch kräftiger als neutral ausfällt.
  • gefallen mit einem erdigen, griffigen Grundton.
  • spielen mit einem minimal angewärmten Mittenbereich die Charmeur-Karte und überlassen maximale Transparenz in diesem Bereich anderen Lautsprechern.
  • lassen mit ihrem offenen, schnellen, prägnant-spritzigen und doch zu keiner Zeit nervenden Hochton den Adrenalinpegel genauso schnell steigen wie die Stimmung des Hörers.
  • sind geradezu affenartig schnell und ebenso impuls- wie transientenstark.
  • bilden auf und knapp vor der Boxenbasis ab – Tiefenstaffelung gelingt nur mit betont räumlich aufgenommenem Material.
  • befriedigen die Ansprüche an eine dreidimensionale Projektion für ihre Preisklasse hinreichend, wachsen aber mit sehr guter Elektronik auch in dieser Hinsicht.
  • lassen sich im Hochton anpassen.

Fakten:

  • Modell: JBL 4309
  • Konzept: passiver Zwei-Wege-Kompaktlautsprecher mit Bassreflexgehäuse und Hochtonhorn
  • Preis: 2.000 Euro/Paar
  • Maße & Gewicht: 419 mm x 260 mm x 227 mm (HxBxT), 11 kg/Stück
  • Wirkungsgrad: 87 dB/2,83 V/1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Ausführungen: Walnuss mit dunkelblauer Bespannung, schwarz mit schwarzer Bespannung
  • Sonstiges: Bi-Wiring-Terminal, regelbares Hochtonhorn
  • Garantie: 5 Jahre

Vertrieb:

HARMAN Deutschland GmbH
Parkring 3 | 85748 Garching bei München
Telefon: +49(0)89-3587 01 400
E-Mail: tim.lellinger@harman.com
Web: https://www.harmanluxuryaudio.com/

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Test: JBL 4309 | Kompaktlautsprecher

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  2. 3 Testfazit: JBL 4309

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Celebration 40 mit Ortofon SPU Celebration 40 (MC) Tonarm: J. Sikora KV12 VTA Tonabnehmer: Aidas Cu Durawood (MC)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Métronome DSS 2 Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: SVS Prime Wireless Pro Soundbase

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2, Rotel DX-3 Phonoverstärker: Linnenberg Bizet MKI (MC), Norma Audio PH3 (Modul, MM), Pro-Ject Phono Box DS3 B, Pro-Ject Step up Box S3

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC HTS7, KSD Home PUNKT 10 (aktiv)

Kopfhörer: Final Audio D8000 Pro Limited Edition, Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: Mytek Liberty THX AAA HPA

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z Xhadow-XLR, Gutwire Synchrony 2 SE XLR, Ortofon Reference 7NX-705 RCA, Graditech Kide 1 & Kide 3 RCA, Audioquest Yukon RCA, Audioquest Mackenzie RCA & XLR, fastaudio Black Science NF RCA Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Perfect Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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