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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Dynamisches Duo
  2. 2 IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3: Klangtest & Vergleiche

Wäre in meiner Facebook-Timeline in den vergangenen Monaten nicht in regelmäßigen Abständen eine Werbeanzeige von IOTAVX respektive des deutschen Vertriebs HiFiPilot (www.hifipilot.de) aufgeploppt, ich hätte der Marke vermutlich keine Beachtung geschenkt. In diesem Fall kam dann hinzu, dass der geschätzte Kollege Jörg Dames mir einen IOTAVX-Verstärkertest – konkret den Vollverstärker SA3 (440 Euro) und die Stereoendstufe PA3 (340 Euro) – anbot. Auf seine Bemerkung „die könnten ein ziemlicher Preis-Leistungs-Kracher sein“ bin ich denn auch gleich angesprungen. Sowas interessiert mich immer. Und das weiß der Kollege auch.

Wer aber ist eigentlich IOTAVX? Bis zum Zeitpunkt dieses Tests rätsele ich auch noch, wie man den Markennamen korrekt ausspricht: Jotavox? JotaVX? Ei-O-TA-VOX? Ein Mysterium, dem ich auf den Grund gehen muss. Berthold Daubner von HiFiPilot erklärt mir, dass es die Abkürzung von „InternetOfThingsAudioVisualeXperience“ sei. Das wäre in der Tat ein wenig zu lang für eine Frontplatte.

Wie spricht man den Markennamen korrekt aus?

Wie spricht man den Markennamen korrekt aus?

Die IOTA Enterprises Limited ist ein Unternehmen mit Sitz im britischen Middlesbrough, das sich ganz in der Tradition des „good old british hifi“ zur Aufgabe gemacht hat, hervorragend klingende Audiokomponenten zu einem erstaunlichen Preis-Leistungs-Verhältnis zu entwickeln. An diesem Ziel arbeitet ein kleines Team aus hochqualifizierten Entwicklungsingenieuren und Technikern, die zusammen mehr als 60 Jahre Branchenerfahrung, unter anderem in Verstärkertechnik, Audio-Software- und Lautsprecherentwicklung sowie Raumakustik in die Waagschale werfen. Dass der günstige Preis Folge der Fertigung in Fernost ist, daraus machen die „Piloten“ kein Geheimnis.

Der Vollverstärker IOTAVX SA3

Der Vollverstärker IOTAVX SA3

Neben einer leistungsfähigen und ebenfalls preislich attraktiven Mehrkanal-Verstärkerkombi offerieren die Briten mit den hier vorgestellten IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3 ein interessantes Stereo-Gespann. Wobei man nicht zwingend beide braucht, beim SA3 handelt es sich nämlich um einen Vollverstärker, der für seinen schlanken Kurs von knapp 440 Euro ziemlich wenige Wünsche offenlässt. Die tadellose Verarbeitung in einem schweren und angenehm schlicht designten Vollmetallgehäuse – check! Fünf analoge Hochpegeleingänge, ein Phono-MM-Anschluss und drei digitale Ports (S/PDIF, Toslink und Bluetooth mit apt-X via Adapter) – check! Triggerausgang für das gemeinsame Einschalten externer Geräte – check! Subwoofer-, Vorverstärker- und Kopfhörerausgang – check! Gut ablesbares Schönschriftdisplay an der Front – check! Fernbedienung – na, logo! Streamingfunktionen oder die Nutzung als externe Soundkarte mittels USB-B-Port sind hingegen nicht gegeben. Streaming wäre für solch ein Konzept wohl auch zu viel verlangt, eine USB-B-Schnittselle hätte dem IOTAVX SA3 aber sicherlich gut zu Gesicht gestanden, schade.

Der IOTAVX SA3 gibt sich anschlussfreudig

Der IOTAVX SA3 gibt sich anschlussfreudig

Nach dem Einschalten geht das Vergnügen mit dem optisch reizvollen Lichtkonzept des SA3 weiter. Das Markenlogo wird hinterleuchtet, sowohl den quadratischen Powerknopf wie auch den sämig laufende Lautstärkesteller umgibt ein weiß leuchtender Kreis. Die Lichtspiele lassen sich in zehn Stufen dimmen oder ganz abschalten.

Der Blick ins Innere des IOTAVX SA3 offenbart einen anständig dimensionierten Ringkerntrafo in der Mitte des Amps

Der IOTAVX SA3 besitzt einen anständig dimensionierten Ringkerntrafo

Ein Großteil seines angesichts der eher zierlichen Statur doch bemerkenswerten Gewichtes entfällt auf den Ringkerntransformator, der ein gutes Drittel des „Maschinenraums“ des im konventionellen Class-AB-Schaltungsdesign gehaltenen SA3 einnimmt. Der IOTAVX-Vollverstärker hält noch einen weiteren Clou bereit: Mit einem kleinen Schiebeschalter auf seiner Rückseite lässt er sich für den Monobetrieb brücken und liefert dann laut Hersteller 180 Watt an vier Ohm. Im Stereobetrieb sind es 2 x 90 Watt, die er über zwei Paar Lautsprecherklemmen nach außen reicht.

Was soll's denn sein? Der IOTAVX SA3 erlaubt Stereo- und Mono-Betrieb

Was soll’s denn sein? Der IOTAVX SA3 erlaubt Stereo- und Mono-Betrieb

Um zu verstehen, was die Brückerei soll, muss man sich die IOTAVX PA3 – eine reinrassige Stereoendstufe, die der deutsche Vertrieb für 340 Euro anbietet – genauer ansehen. Ausstattungsseitig freilich auf das Wesentliche – die reine Verstärkungsarbeit – reduziert und um das Display sowie den Lautstärkesteller des SA3 beraubt, steckt der Endverstärker ansonsten in einem identischen Gehäuse und verfügt ebenfalls über den leistungsfähigen Ringkerntrafo. Sie ahnen es: auch die PA3 kann man brücken und als Monostufe betreiben. Im Teamplay mit dem SA3 liegen dann je Kanal satte 180 „Monowatt“ an.

Haube ab: IOTAVX SA3 und PA3 (im Hintergrund)

Hauben ab: IOTAVX SA3 und PA3 (im Hintergrund)

Betreibt man sie hingegen in Stereo, sind es – wie beim Vollverstärker SA3 – 2 x 90 Watt. Machen wir mal kurz eine Zwischenrechnung auf? Vollverstärker SA3 + Endstufe PA3 = 440 Euro + 340 Euro = keine 800 Euro für eine Vor-Endkombi! Ach so: 25 Euro für den proprietären Bluetoothadapter von IOTAVX – tatsächlich passt kein anderer –, den man in den rückwärtigen „Extension Port“ des Vollverstärkers einsteckt, kommen noch dazu.

IOTAVX-Fernbedienung

IOTAVX-Fernbedienung

IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3: Klangtest & Vergleiche

Da IOTAVX nicht nur den Vollverstärker SA3, sondern natürlich auch die Endstufe PA3 als Einzelkomponenten verkauft, bin ich bei meinen Hörproben stufenweise vorgegangen und habe zunächst den integrierten Amp und dann beide zusammen, jeweils als Monostufen geschaltet, gehört.

Der Vollverstärker IOTAVX SA3

Alin Coen - NahWidmen wir uns zunächst dem IOTAVX-Vollverstärker SA3, den ich Alin Coen´s bittersüße Ballade „Entflammbar“ aus dem kommenden Album Nah (auf Amazon anhören) vortragen lasse. Was er mit packender Intensität und Hingabe erledigt. Die Stimme der Songwriterin aus Hamburg umwirkt mich fassbar-plastisch und erzeugt mit ihrer rauen Klarheit – Sie meinen, das ist ein Gegensatz? Ist es nicht! – vom ersten Takt an Gänsehaut. Das Attribut „natürlich“ wird ja gern bemüht, wenn man eine effektfreie und im besten Sinn schnörkellose Darbietung umschreiben möchte. Oft wirkt es dann etwas abgedroschen, als sei dem Autor halt nix passendes eingefallen. Hier trifft es aber absolut zu, die Stimmwiedergabe des IOTAVX ist so „echt“ und so frei von jedweden Verfärbungen, dass man’s nur als natürlich bezeichnen kann. Einzig ein ganz leicht sanft-warmer Schimmer lässt sich konstatieren, der dem Amp indes als angenehme Charaktereigenschaft zusteht. Als wolle er klarstellen, dass er mit kühler Analytik nun einmal nix am Hut hat! Gut, ist angekommen.

Hozier - HozierSubstanziell-griffig mit Attacke und Punch, zeigt sich der IOTAVX SA3 bei der Basswiedergabe. Antrittsschnell und hellwach folgt er knackigen Kickbasstritten und knurrigen E-Bass-Saiten und zeigt sich am unteren Frequenzende für einen Verstärker seiner Preisklasse unheimlich agil und strukturiert. So kriecht das tonale Fundament in „In the Woods somewhere“ von Hozier (Album: Hozier; auf Amazon anhören) bedrohlich-düster und kribbelig unter die Fußsohlen. Das hat Druck und Schmackes, bleibt aber stets erdig-trocken ohne dröhnig aufzuschwimmen. Ein klein wenig vollmundiger, als es die reine Lehre wäre, zeigt er sich schon. Wer den Vergleich mit Verstärkern höherer Ligen ziehen kann, wird zudem feststellen, dass der IOTAVX SA3 gefühlt die beiden unteren Stufen einer Basskellertreppe meidet. Mein Magnat RV-3 (2.700 Euro) – der nicht nur preislich, sondern auch vom konstruktiven Aufwand in einer anderen Klasse spielt – vermag auch diese noch hinabzusteigen, ohne sich Unsauberkeiten zu erlauben.

Werfen wir – sozusagen als Zwischenstand – einen kurzen Blick auf das Wettbewerbsumfeld. Das in dieser Klasse seit Jahrzehnten von einer Vollverstärkerlegende dominiert wird: NADs „kleinster“, in seiner aktuellsten Version mit der Modellbezeichnung C 316 BEE V2 angeboten, gilt seit Jahrzehnten als Benchmark des Budget-HiFi. Einen klanglich ausgewogeneren und im besten Sinn allroundtauglichen Verstärker für unter 400 Euro zu bekommen, gilt nicht nur in Fachkreisen als eigentlich unmöglich. Im Gegensatz zum IOTAVX SA3 ist der NAD allerdings ein konsequenter Analogi, digitale Schnittstellen sucht man vergebens.

IOTAVX SA3

Klanglich sind sich beide Amps gar nicht unähnlich und holen gefühlt das Maximum aus ihren Möglichkeiten. Was den NAD C 316 BEE V2 so begehrenswert erscheinen lässt, ist unter anderem seine lebendig-anspringende Musikalität und sein kernig-straffer Grundton. Auch er vermag es, Gesangstimmen sehr natürlich zu Gehör zu bringen, wobei er gegenüber dem IOTAVX SA3 noch einen Hauch mehr Wärme ins Spiel bringt und so etwa Sängerinnen ein Quäntchen mehr „Brustumfang“ verleiht, mithin auf der noch etwas vollmundigeren Seite von „neutral“ unterwegs ist. Im Bassbereich schenken sich IOTAVX und NAD nicht viel, etwas attackig-druckvoller der eine (IOTAVX SA3), ein wenig weicher und weniger konturierter der andere. In die allertiefsten Kellergewölbe steigen beide nicht, das „Shoot-out“ mit meinem „Arbeitstier“ Magnat RV-3 zeigt, wie dessen massiver, reliefartig strukturierter Bass hörbar tiefer reicht. Wobei man positiv konstatieren muss: Weder der IOTAVX noch der NAD gaukeln etwas vor, was sie nicht können. Auch das ein Attribut, welches die beiden sehr sympathisch macht.

Jethro Tull - Aqualung Jethro TullAm oberen Frequenzende hört man, mit welchem Fingerspitzengefühl die IOTAVX-Entwickler ans Werk gingen. Die Höhenlagen gestalten sich frei und luftig, Subinformationen über den Raum schwingen immer mit, Holzblasinstrumente wie die charakteristische Querflöte im legendären „Locomotive Breath“ von Jethro Tull (Album: Aqualung; auf Amazon anhören) stellt der IOTAVX SA3 klar und direkt in den Raum, ohne ins Bissige zu kippen. Eine solche Gratwanderung ist in dieser Klasse bemerkenswert. Der NAD C 316 BEE V2 agiert tendenziell ähnlich nervenschonend und langhörtauglich, erkauft sich dies indes durch eine nach meinem Eindruck „gewollte“ Verrundung des oberen Frequenzendes. Selbst, wenn die IOTAVX -Leute ähnliche Absichten im Sinn hatten, haben sie es im Ergebnis ein Quäntchen unauffälliger hinbekommen. Das detaillierte Obertonspektrum des SA3 sorgt letztlich auch dafür, dass er im Direktvergleich zum NAD einen etwas „lebendigeren“ Eindruck hinterlässt; der C 316 BEE V2 tönt eine Nuance dunkler und „bedächtiger“, sicherlich auch eine Geschmacksfrage.

IOTAVX SA3, Einschaltknopf

Grob- wie feindynamisch strafen beide Vollverstärker ihrer Positionierung als „Einsteigergeräte“ Lügen. Nicht zuletzt großzügig dimensionierte Transformatoren und leistungsstabile Netzteile sorgen dafür, dass plötzlich einsetzende Pegelpeaks mit ordentlich „Krawumm“ ins Auditorium platzen, ohne dass zu befürchten steht, dass die Amps an ihren Grenzen arbeiten. Mein Eindruck ist, dass der IOTAVX SA3 Pegelsprünge ein Quäntchen impulsiver und zackiger abarbeitet, dabei handelt es sich aber wirklich um Petitessen. Im Bereich der nachbarschaftserhaltenden Zimmerlautstärke spielen sowohl IOTAVX als auch NAD bereits sehr vollständig auf, so dass es nicht unbedingt stets „Kniegas“ braucht, um Hörspaß zu erleben.

Was die Raumabbildung anbetrifft, stellt der IOTAVX SA3 das Bühnengeschehen in Breite und Tiefe glaubwürdig und nachvollziehbar dar. Übertreibungen in jedweder Hinsicht – zu groß oder zu beengt – sind seine Sache nicht, er orientiert sich vorbildlich eng an der jeweiligen Vorlage. Wenn die „HiFi-Polizei“ ihm unbedingt etwas vorwerfen möchte, dann, dass er mit seiner Darbietung eher einen Schritt auf den Hörer zugeht und damit etwas mit einem involvierenderen Eindruck „trickst“. Freilich, ohne dem Auditorium das Geschehen auf den Schoß zu setzen, was ja auch nicht jeder mag.

Der IOTAVX SA3 besitzt auch einen Kopfhörerausgang

Der IOTAVX SA3 besitzt einen Kopfhörerausgang

Die Auflösung des IOTAVX SA3 würde ich als klassenüblich beschreiben. Oder um es auf die Formel zu bringen: Wer mehr bezahlt, darf auch tiefer in Aufnahmen hineinhorchen. Was jetzt nicht bedeutet, dass der smarte Brite keine Einblicke in musikalische Strukturen offenbart. Auch komplex verwobene Klanggebilde löst er so auf, dass sich einzelne Schallereignisse verfolgen lassen. Die Detektivlupe lässt er aber stecken, was ich ihm nicht wirklich ankreiden will. Luft nach oben muss es ja auch noch geben.

Mit der Endstufe IOTAVX PA3 …

wächst der flache Vollverstärker über sich hinaus! Die Stereoendstufe PA3 ist bis auf die fehlende Vorverstärkersektion und das fehlende Display identisch mit dem SA3 und lässt sich wie der Integrierte im Monobetrieb fahren. Was klanglich einen Sprung bedeutet, den der Preis der Kombi nicht im Entferntesten abbildet. Vor allem im Bassbereich gewinnt das Klangbild nicht nur an Tiefgang und damit automatisch an Massivität, sondern vor allem an dynamischer Durchschlagskraft. Damit rückt das Gespann meinem rheinischen „Popeye“ aus dem Hause Magnat gefährlich nah auf die Pelle. Für einen Bruchteil des Preises!

IOTAVX SA3 & PA3, Anschitt

Der Hybridverstärker mit der unverwechselbaren Maschinenoptik rettet seine stählerne Haut indes damit, dass er bei forcierter Gangart und bei Pegeln, wo das „Budget-Duo“ dann doch langsam aber sicher die Contenance verliert, sprich: diffuser wird, noch mit geradezu unerschütterlicher innerer Ruhe auch fieseste Bassattacken sauber und knochentrocken durchreicht. Da zeigt sich, dass der Magnat in einer anderen Liga antritt. Trotzdem: Lässt man die IOTAVX-Verstärkerkombi etwa mit fordernden Rockbrettern wie der Black Wolves-Coverversion des Cranberries-Klassikers „Zombie“ von der Leine, ist was los in der Bude. Bassdrumkicks zielen so ungefiltert direkt in die Magengrube, dass man vorher nicht unbedingt drei saftige Rindernackensteaks verspeist haben sollte.

Rückseiten vom IOTAVX SA3 und PA3 (unten)

Rückseiten vom IOTAVX SA3 und PA3 (unten)

Das „Ergänzungskraftwerk“ sorgt für einen Zugewinn an Grobdynamik, Spielfreude und Agilität, dass bemerkenswert teurere Wettbewerber in Erklärungsnöte geraten. Mein zugegeben inzwischen etwas betagter Yamaha A-S 1000, fürwahr nicht leistungsreservenarm, spielt gegen die IOTAVX-Kombi auf, als habe er mit den Nachwirkungen einer durchzechten Nacht zu kämpfen. Allerdings zeigt der Magnat RV-3 auch hier seine Klasse und fegt mit einer Lässigkeit und Souveränität durch das dynamisch fordernde „Bullet Holes“ von Bush (The Kingdom), die dem SA3-/PA-3-Gespann eher subtil, aber doch merklich seine Grenzen aufzeigen. Beim oberflächlichen Hinhören mag man sich nicht unbedingt erklären können, was der rheinische Hybrid „besser“ kann. Erst nach längeren Sessions mit unterschiedlichstem Musikmaterial wird ohrenkundig: Insbesondere bei komplexem Getümmel mutet der Magnat noch eindeutiger und kontrollierter an.

Tool - Fear InoculumGleichwohl – das hatte ich von der Systemerweiterung nicht unbedingt erwartet – scheint die Kombi auch in Sachen Auflösungsvermögen ein Schippchen draufzulegen. Das dicht verwobene „Pneuma“ von Tool (Album: Fear Inoculum; auf Amazon anhören) scheint mir tiefer durchdrungen und mit mehr Details dargeboten, ohne dem musikalischen Fluss in irgendeiner Weise den Schwung zu nehmen. Machen wir keinen Hehl aus der Tatsache, dass man für mehr Geld auch noch mehr Auflösung bekommt. Der Yamaha und Magnat klappen sich in „Pneuma“ das Vergrößerungsglas vors Gesicht und fördern subtile Feinheiten zutage, die den IOTAVXes verborgen bleiben, aber sei’s drum. Man darf nicht vergessen, dass auch Entwicklungs- und Marketing-„Füchse“ nun einmal nicht an jeder Stelle zaubern können, wenn der Preis einen bestimmten Schwellenwert nicht überschreiten soll.

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Test: IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3 | Endstufe, Vollverstärker

  1. 1 Dynamisches Duo
  2. 2 IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3: Klangtest & Vergleiche

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