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Fazit: Inklang Ceterra 70R Black Edition

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Inklang Ceterra 70R Black Edition: Hörtest und Vergleiche
  2. 3 Fazit: Inklang Ceterra 70R Black Edition

Die Inklang Ceterra 70R Black Edition

Die Inklang Ceterra 70R Black Edition sind für mich eine echte Überraschung. Sie klingen verdammt gut, offenbaren keine hörbaren Schwächen, spielen in fast allen Disziplinen für ihre Preisklasse überdurchschnittlich – jedenfalls, wenn man Präzision, Detailfreude und tonale Neutralität als Ziel versteht und all das bei Bedarf mit energischer Vehemenz serviert haben möchte. Romantische Kuschelakustik liegt den Hamburgerinnen weniger.

In Sachen musikalischer Genres sehe ich keinerlei Einschränkungen – die Ceterra 70R „können“ alles, was ich ihnen vorsetze – vom Experimental-Elektro über Klassik und Singer/Songwriter bis hin zum Death Metal. Elektrisch würde ich schnelle, neutrale bis leicht warm abgestimmte und stabile Amps ab 100 Watt pro Kanal empfehlen, die gerne auch mehr kosten dürfen als die Lautsprecher – diese geben es nämlich her, die Qualitäten der vorgeschalteten Peripherie zu skalieren. Bei Experimenten mit Röhren oder gebrückten Verstärkern sollte man die 4-Ohm-Nennimpedanz im Hinterkopf behalten.

Verarbeitung, Material- und Entwicklungsaufwand sowie nicht zuletzt der Klang liegen auf einem Niveau, das sich auch in einem Preisumfeld von bis zu 20.000 Euro nicht verstecken muss. Ich habe in meiner Kette jedenfalls noch keine Lautsprecher gehört, die mich so nahe an den Rand des audiophilen Fremdgehens gebracht haben.

Von wegen ‚Boutique-HiFi‘ – die Inklang Ceterra 70R Black Edition sind audiophile Werkzeuge von höchster Qualität mit erheblichem Spaßfaktor zu einem mehr als fairen Preis.

Die Inklang Ceterra 70R Black Edition …

  • spielt über alles tonal neutral und geht als echter Allrounder auf höchstem Niveau durch.
  • zeigen eigentlich keinerlei Inselbegabungen, sondern liefern preisklassenbezogen eine außergewöhnlich hohe Performance in allen Teilbereichen ab.
  • bietet eine sehr tiefreichende und außergewöhnlich kontrollierte und strukturierte Basswiedergabe, die Subwoofer-Gelüste in wohnraumüblichen Raumgrößen effektiv erledigt. Die Bassperformance zählt mit zu den besonderen, der Preisklasse entwachsenen Highlights der Ceterra 70R.
  • überzeugt im frischen Mittelton mit hoher Durchzeichnung, präziser Artikulation von Stimmen und Instrumenten sowie sehr guter Anbindung an den Grundton. Ein Fest für angehende Toningenieure – Freunde ausgesprochen schmelzigen Schönklangs müssten hier mit entsprechender Peripherie nachhelfen. Und das dürfte sogar gelingen – auch für sowas sind Transparenz und Neutralität nun mal die beste Grundlage.
  • setzt im Hochton auf eine offene, luftige Gangart mit hoher Auflösung; sie tendiert auch hier eher zur Frische als zur Wärme, ohne analytisch-kühl zu wirken.
  • glänzt dynamisch: Grobdynamik kommt mit Nachdruck und Präzision, Feindynamik mit bemerkenswerter Sensibilität und sehr gutem Timing. Die Transienten- und Impulswiedergabe ist ein absolutes Sahnehäubchen, erst recht angesichts der Preisklasse.
  • baut eine große, stimmig proportionierte Bühne mit klarer Tiefenstaffelung auf, zeichnet Konturen präzise nach, bildet greifbar dreidimensional ab und vermittelt eine ausgeprägte virtuelle Raumhöhe.
  • bleibt auch bei höheren Pegeln souverän und verzerrungsarm, honoriert aber saubere Aufstellung, exakte Nivellierung und solide Ankopplung an den Boden.
  • belohnt die Verbindung mit qualitativ hochwertigen, kräftigen, laststabilen Transistorverstärkern ab ca. 100 Watt an 4 Ohm; hochwertige Röhrenlösungen sind möglich, wenn die Impedanzsituation berücksichtigt wird.
  • zeigt sich genresouverän. Von Klassik und Jazz über Singer/Songwriter bis hin zu elektronischer Musik und härteren Gangarten gibt es keine auffälligen stilistischen Vorlieben oder Einschränkungen.
  • ist in Verarbeitung und Materialeinsatz über jeden Zweifel erhaben: massives HDF, aufwendige Lackierung, edle Walnussdetails und hochwertige Anschlussterminals vermitteln echtes High-End-Flair.
  • bietet für High-End-Verhältnisse ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fakten:

  • Modell: Inklang Ceterra 70R Black Edition
  • Konzept: Dreieinhalbwege-Standlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Preis: 13.000 Euro (Paar)
  • Anschluss: Bi-Wiring-Terminal
  • Maße & Gewicht: 201 (287 inkl. Sockel) x 1170 x 445 mm (B x H x T), 32 kg/Stück
  • Nennimpedanz: 4 Ohm, Minimum: 3,6 Ohm
  • Wirkungsgrad: 86 dB/W/m
  • Farben: Mattschwarz, Walnussholz
  • Garantie: 5 Jahre, Rückgaberecht: 4 Wochen
  • weitere technische Infos: https://inklang.de/de/ceterra

Hersteller und Vertrieb:

Lautsprecher Manufaktur GmbH
Große Elbstraße 68 (stilwerk Hamburg)
22767 Hamburg
Telefon: +49 (0)40-180 241 100
E-Mail: info@inklang.de
Web: https://www.inklang.de

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Test: Inklang Ceterra 70R Black Edition | Standlautsprecher

  1. 2 Inklang Ceterra 70R Black Edition: Hörtest und Vergleiche
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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Celebration 40 mit Ortofon SPU Celebration 40 (MC) Tonarm: J. Sikora KV12 VTA Tonabnehmer: Aidas Cu Durawood (MC)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Métronome DSS 2 Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: SVS Prime Wireless Pro Soundbase

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2, Rotel DX-3 Phonoverstärker: Linnenberg Bizet MKI (MC), Norma Audio PH3 (Modul, MM), Pro-Ject Phono Box DS3 B, Pro-Ject Step up Box S3

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC HTS7, KSD Home PUNKT 10 (aktiv)

Kopfhörer: Final Audio D8000 Pro Limited Edition, Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: Mytek Liberty THX AAA HPA

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z Xhadow-XLR, Gutwire Synchrony 2 SE XLR, Ortofon Reference 7NX-705 RCA, Graditech Kide 1 & Kide 3 RCA, Audioquest Yukon RCA, Audioquest Mackenzie RCA & XLR, fastaudio Black Science NF RCA Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Perfect Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m