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Testfazit: Inklang Ayers Five

Inhaltsverzeichnis

  1. 2  Inklang Ayers Five: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Inklang Ayers Five

Inklang Ayers Five Lautsprecher - Schallwand

Die Inklang Ayers Five hat ihren eigenen Charakter und das ist auch gut so. Druckvoll, souverän und zupackend gibt sie sich musikalisch sehr vielseitig und liefert energiegeladenen und dynamischen Hörspaß bei nahezu jedem Genre. Sensible Feingeister werden möglicherweise nach Lautsprechern mit höherem Feinauflösungsvermögen und etwas größerer räumlicher Distanz bei der Bühnenabbildung suchen wollen. Wer sich von der Musik aber unumwunden packen lassen möchte, unkompliziert wie untechnisch genießen und mitfühlen will, der ist bei den „heißblütigen Hanseatinnen“ hingegen genau richtig.

Steckbrief Inklang Ayers Five:

  • Tiefgang mit Attacke – das umschreibt das Basstalent der Ayers Five ziemlich gut. Sie reicht tief in den Frequenzkeller hinab und „tritt“ mit Nachdruck „zu“. Aber dynamisch immer präzise auf den Punkt, Schlabberbässe und Gewummer sind ihr völlig fremd.
  • Das Auflösungsvermögen der „Bärennase“ könnte sich mancher etwas analytischer wünschen, in Sachen Natürlichkeit und Plastizität ist das Mittenband der Ayers hingegen eine sichere Bank. Stimmig, vollmundig, dabei locker und körperhaft stellt sie Gesang und Naturinstrumente im angenehmen Licht dar.
  • Das obere Frequenzende schließt sich nahtlos an, auch charakterlich: Die Inklang Ayers Five braucht hochtonseitig keine auffälligen Glanzlichter, um audiophile Detailfülle zu suggerieren. Es ist alles da, was es zum Musikgenuss braucht, eine detektivische Klanglupe will die Ayers Five hingegen nicht sein.
  • Die Hamburgerin ist nicht nur bloße Vortragende, sie ist mitreißende Entertainerin. Sie will, dass Sie sich mit dem musikalischen Geschehen beschäftigen. Auch befördert davon, dass die Raumabbildung der Inklang Ayers Five einem sehr involvierenden Leitbild folgt, was die Grenzen zwischen Auditorium und virtueller Bühne verschwimmen lässt. Trotz guter Ortungsschärfe nichts für womöglich eher eine sachliche Draufsicht bevorzugende Tonmeister, aber für Liebhaber energiegeladener packender Musikdarbietung umso mehr das genau Richtige.

Fakten:

  • Modell: Inklang Ayers Five
  • Konzept: Dreiwege-Standlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Preis: ab 3.998 Euro (Paar)
  • Anschluss: Single-Wiring-Terminal
  • Maße & Gewicht: 210 x 1160 x 410 mm (B x H x T), 27 kg/Stück
  • Farben (Front/Korpus): Testmodell in „Toolanga Black matt“. Neun aufpreisfreie Lackierungen in drei Glanzstufen (matt, seidenmatt, hochglänzend). Gegen Mehrpreis zahlreiche weitere Lackierungen erhältlich.
  • Garantie: 5 Jahre, Rückgaberecht: 4 Wochen
  • weitere Infos und Konfigurator auf der Herstellerseite

Hersteller und Vertrieb:

Lautsprecher Manufaktur GmbH
Große Elbstraße 68 (stilwerk Hamburg)
22767 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 – 180 241 100
E-Mail: info@inklang.de
Web: https://www.inklang.de/

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Test: Inklang Ayers Five | Standlautsprecher

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: Technics SL-1210GR Tonabnehmer: Shelter 201 (MM), Pro-Ject Concorde Pick-it S1 (MM) Sonstiges: Tuner Sansui T-80 & Kenwood KT-5500

Digitale Quellen: Streamer: Pioneer N-50, Marantz NA 8005

Vollverstärker: Magnat RV-3

Vorstufen: Phonoverstärker: Lehmann Audio Black Cube Statement

Lautsprecher: Magnat Quantum 905, Teufel Theater 500S

Kabel: Sonstiges: LS- und NF-Kabel durchgängig in-akustik, alternativ Eagle Cable, WireWorld