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Test-Fazit: HiFiAkademie PowerAmp P6

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: HiFiAkademie PowerAmp P6

Wer eine preisgünstige und elegante Endverstärkung sucht, dürfte mit dem HiFiAkademie PowerAmp P6 schon in der Minimalkonfiguration leistungsseitig bestens bedient sein. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, mit der Vierkanal-Variante zum Bi-Amping überzugehen oder gar zusammen mit dem DSP-Modul in Richtung Aktivierung voranzuschreiten.

Im Bass schiebt der PowerAmp P6 ganz schön kräftig, das kann mit sowieso schon bassstarken Lautsprechern in kleinen Räumen unter Umständen auch mal zu viel des Guten werden – wer etwas überschlanke Schallwandler besitzt oder einfach einen kräftigen, gut kontrollierten Bass mag, wird das aber durchaus als einen Vorteil des P6 sehen. Im Hochton bietet er eine sehr ordentliche Auflösung und bis auf eine leichte Betonung der Brust in Relation zum Kopf bei Stimmen einen recht neutralen Mittelton. An der räumlichen Darstellung lässt sich absolut nichts bemängeln, insbesondere die plastische Dreidimensionalität von Stimmen und Instrumenten gefällt außerordentlich gut.

Musikstile, die mehr auf Zwischentöne und klangfarbliche Differenzierungsfähigkeiten angewiesen sind, glättet der P6 etwas. Diesen Aspekt darf man allerdings auch angesichts seiner Preisklasse nicht überbewerten. Da er sich in Sachen Sauberkeit und Dynamik sowie Kontrolle und Abbildung aus seinem Preisrahmen herausbewegt, fällt dieser Aspekt zudem weniger ins Gewicht.

HiFiAkademie PowerAmp P6

Der HiFiAkademie PowerAmp P6 ist eine klare Empfehlung für Rock- und Pop-Freunde und Electro-Fans sowie für alle, die ein wenig mehr Druck/Punch in ihrer Kette vermissen, mehr Kraft brauchen und dabei nach einem sehr gut klingenden Endverstärker für relativ wenig Geld suchen.

Der HiFiAkademie PowerAmp P6 …

  • spielt grob- wie feindynamisch fast ohne Limits und kontrolliert dabei alle Frequenzbereiche sehr gut.
  • ist kein Meister der Klangfarben und feinstofflichen Texturen.
  • wahrt stets eine sehr saubere Charakteristik und verzerrt nie.
  • legt im Bass eine kleine Schippe drauf, wodurch auch der untere Mittelton, zum Beispiel bei Stimmen, eine minimale Betonung erfährt. Er gibt sich in den Mitten aber ansonsten tonal neutral.
  • löst mit Blick auf seine Preisklasse sehr gut auf, betont den Hochton dabei nicht, sondern bleibt hier neutral und wird vor allem nie hart oder lästig.
  • bildet räumlich mit normalen/realistischen Größenbezügen ab, brilliert für seine Preisklasse aber bei der dreidimensional-plastischen Darstellung von Schallereignissen.
  • ist schon in der Basisversion ein sehr starker Endverstärker im kompakten Gehäuse und kann in einer noch stärkeren Ausführung für relativ geringen Aufpreis bestellt werden. Optional stehen auch ein DSP-Modul sowie eine 4-Kanal-Version zur Verfügung.

Fakten:

  • Modell: HiFiAkademie PowerAmp P6
  • Konzept: Stereo-Endstufe (Class-D)
  • Preis: 895 Euro
  • Farben: Body schwarz, Frontplatte in Silber oder Schwarz (+20 Euro)
  • Ein- & Ausgänge: 1 x Hochpegeleingang (Cinch), ein Lautsprecherterminal
  • Maße & Gewicht: 210 x 103 x 380mm (BxTxH), 7,0 kg oder 440 x 103 x 380 mm (BxHxT), 8,4kg (+50 Euro)
  • Leistung: 2 x 250 Watt an 4 Ohm
  • Leistungsaufnahme: circa 12 Watt im Leerlauf
  • Sonstiges: leistungsseitig stehen gegen Aufpreis weitere Optionen bereit: 2 x 400 Watt, 4 x 250 Watt und 4 x 400 Watt (jeweils an 4 Ohm)
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
HiFi-Akademie
Zähringerstraße 2 | 69181 Leimen
eMail: info@hifiakademie.de
Web: www.hifiakademie.de

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Transrotor

Test: HiFiAkademie PowerAmp P6 | Endstufe

  1. 3 Test-Fazit: HiFiAkademie PowerAmp P6

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze, Ortofon 2M Red Sonstiges: UKW-Tuner: Grundig FineArts T2

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul CD-Player: Technics SL-G700 Streamer: Métronome DSS 2, Cambridge CNX (V2) Computer/Mediaplayer: Nucleus by Roon, MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 KT150 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Divine Acoustics Bellatrix, JBL 4309, Argon Audio Forte A5

Kopfhörer: Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Kimber Kable 12TC All Clear, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m