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Test-Fazit: HiFiAkademie Phono

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: HiFiAkademie Phono

Hinstellen, einstellen, vergessen – und Musik hören. Das funktioniert mit dem HiFiAkademie Phono ganz prächtig, denn er transportiert, was vielen Analogfreunden besonders am Herzen liegen dürfte: nämlich ein lebendiges und authentisch wirkendes Klangbild. Auch und vor allem in den so wichtigen mittleren Lagen.

HiFiAkademie Phono

Der Phono arbeitet sehr rauscharm und ist absolut langzeithörtauglich abgestimmt. Fast könnte man sagen, seine Limitierungen – jedes Gerät besitzt welche, zumal in dieser Preisklasse – seien „klug gewählt“ worden: Denn es ist sehr gut verschmerzbar, dass keine volle Durchzeichnung an den Frequenzextremen herrscht sowie in Sachen Auflösungsvermögen, Dynamik und Raumdarstellung nicht State-of-the-Art geboten wird. Wie denn auch? Viel wichtiger als dergleichen ist bei einer Vernunftlösung wie dem HiFiAkademie Phono, dass eine richtiggehende tonale Schlagseite fehlt und vor allem, dass er keinen artifiziellen Touch ins klangliche Geschehen hineinträgt.

Dieses kleine Kästchen trägt das (klangliche) Herz am rechten Fleck – und ist deshalb allemal ein Probehören wert!

HiFiAkademie Phono

Steckbrief HiFiAkademie Phono:

  • Insgesamt tonal balancierte Wiedergabe, an den Frequenzextremen wird defensiver vorgegangen.
  • Die mittleren Lagen geraten weder hell noch dunkel, sondern einfach ausgeglichen. Preisklassenbezogen gute Auflösung, Texturen werden herausgearbeitet, Klangfarben differenziert dargestellt. Das macht das Klangbild natürlich und authentisch.
  • Der Hochton gibt sich eher dezent als vordergründig. Der Bassbereich besitzt ein wohlproportioniertes Gewicht, reicht aber nicht allzu weit hinab – qualitativ eher saftig als trocken.
  • Der Phono lässt die virtuelle Bühne auf Höhe der Lautsprecherebene beginnen. Allzu tief ausgeleuchtet wird sie nicht, aber klassenbezogen darf man gleichwohl zufrieden sein.
  • Gutes dynamisches Verhalten.
  • Sehr rauscharm. Schnörkellose, schlichte Verarbeitung.

Fakten:

  • Konzept: Phonovorverstärker mit Akkubetrieb
    (MM und MC)
  • Preis: 495 Euro
  • Farben: schwarzer Body, silberne Frontplatte
  • Maße & Gewicht: 110 x 52 x 180 mm (BxHxT), 1,0 kg
  • Sonstiges: Eingangswiderstand und -kapazität über DIP-Schalter sowie über Stecksockel auf der Platine anpassbar
  • Leistungsaufnahme: circa 1 Watt im Leerlauf
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
HiFi-Akademie
Zähringerstraße 2 | 69181 Leimen
Web: www.hifiakademie.de
eMail: info@hifiakademie.de

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Test: HiFiAkademie Phono | Phono-Vorstufe

  1. 3 Test-Fazit: HiFiAkademie Phono

Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Luxman DA-06 CD-Player: NAD C546BEE SE Musikserver: Audiodata MusikServer MSII, Readynas Duo NAS-Server Streamer: Auralic Aries Computer/Mediaplayer: HP Notebook mit JRiver Sonstiges: iFi iPurifier II (USB-Filter)

Vollverstärker: Denon PMA-2010AE

Vorstufen: Hochpegel: Octave HP300 MK II Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN, Octave HP300-Phonoboard

Endstufen: Musical Fidelity M8 700m (Monos)

Lautsprecher: Blumenhofer Acoustics Genuin FS 1 Mk2

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: fis Audio Studioline, Ascendo Tri-Wire-Kabelsatz, Dynamikks Speakerlink, Ecosse ES 2.3, Zu Audio Libtec NF-Kabel: fis Audio Premiumline Lifetime, Ecosse, Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Black Magic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 30 m² Höhe: 3,4 m

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